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Am 14. Verhandlungstag zu Umsetzung der "Sanierung"

7.08.2007 Am heutigen Dienstag, dem vierzehnten Verhandlungstag im BAWAG-Prozess, steht die Umsetzung der "Sanierungslösung" nach dem Totalverlust von 639 Mio. Dollar (462 Mio. Euro) durch Wolfgang Flöttls Spekulationen im Vordergrund.

Verzetnitsch schon im Herbst '98 informiert

6.08.2007 Zu Beginn der vierten Verhandlungswoche im BAWAG-Prozess am 13. Verhandlungstag hat Ex-Aufsichtsratspräsident Günter Weninger mit seiner Aussage aufhorchen lassen.

Zwettler hoffte auf Gewinne

6.08.2007 Im BAWAG-Prozess wurden am Montagnachmittag abschließend die Krisensitzungen des Vorstands vom 26. und 27. Oktober 1998 nach Bekannt­werden des so genannten Totalverlusts erörtert.

Information an Aufsichtsrat nicht notwendig

6.08.2007 Eine Information des gesamten BAWAG-Aufsichts­rats von den hohen Verlusten durch Wolfgang Flöttls Spekulationsgeschäfte sei laut Auskunft zweier Juristen nicht notwendig gewesen, erklärte Elsner am Montag.

Weninger: "Habe möglicherweise nicht so aufgepasst"

6.08.2007 Im BAWAG-Prozess wird am Montag der damalige BAWAG-Aufsichtsratspräsident Günter Weninger einvernommen.

Verhandlung wird bis November verlängert

6.08.2007 Am dreizehnten Verhandlungstag ist die vierte Woche des BAWAG-Prozesses gestartet. Zu Beginn kündigte Richterin Claudia Bandion-Ortner an, dass der Prozess nicht wie geplant bis zum 31. Oktober sondern zumindest bis Mitte November dauern wird.

Flöttls Liegenschaft verschwand im "Bermudaloch"

2.08.2007 Ein erbitterter Streit über eine Liegenschaft von Wolfgang Flöttl auf Bermuda hat am Donnerstag nachmittag den Großteil der Verhandlung im BAWAG-Prozess dominiert.

Flöttl übertrug sein Vermögen an BAWAG

2.08.2007 Nach Bekanntwerden des "Totalverlusts" bei den Spekulationsgeschäften von Wolfgang Flöttl im Jahr 1998 hat die Bank das Privatvermögen des glücklosen Spekulanten übertragen bekommen - laut Flöttl auf Druck von Generaldirektor Elsner.

Weninger wollte 2005 mehr Geld für AR-Mandat

2.08.2007 Der frühere BAWAG-Aufsichtsratschef und Ex-ÖGB-Vize Günther Weninger soll für seine Tätigkeit bei der Bank noch 2005 einen kräftigen Aufschlag und eine einmalige Pensionszahlung verlangt haben.

Flöttl erzählt "totalen Blödsinn"

2.08.2007 Helmut Elsner hat erneut den Angaben von Wolfgang Flöttl entschieden widersprochen, er sei von diesem Anfang Oktober in New York von ersten Verlusten informiert worden und hätte diesen aufgefordert, die Spekulationsgeschäfte mit BAWAG-Geldern trotzdem fortzusetzen.

"Prognosen haben gestimmt, Timing nicht"

2.08.2007 Elsner verteidigte erneut die Geschäfte der BAWAG mit Flöttl, der nach dem großen Verlust von 639 Mio. Dollar (468 Mio. Euro) im Oktober 1998 von der BAWAG erneut Geld für eine Yen-Option erhalten hatte.

"Ich hätte nichts zu befürchten gehabt"

2.08.2007 Bei der Vorstandssitzung am 26. Oktober 1998 hat der BAWAG-Vorstand diskutiert, wie man mit dem Totalverlust der Yen-Spekulationsgeschäfte des Investors Wolfgang Flöttl umgehen sollte.

Elsner-Einvernahme unterbrochen

2.08.2007 Die Einvernahme von Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner ist am Donnerstagvormittag nach etwa 40 Minuten unterbrochen worden.

Spekulationen nach erstem Totalverlust im Fokus

2.08.2007 Im BAWAG-Prozess steht am Donnerstag die Vorstandssitzung vom 26. Oktober 1998 am Programm.

"War nicht konkursgefährdet!"

1.08.2007 Wolfgang Flöttl betonte in seiner Einvernahme, die Verluste im Herbst 1998 - neben den BAWAG-Geldern hatte er auch sein Privatvermögen von über 100 Mio. US-Dollar verspekuliert - hätten nur bedingt seine wirtschaftliche Existenz bedroht.

BAWAG schloss Flöttls "Liquiditätslücke"

1.08.2007 "Die Sitzung ist in einem sehr gedämpften Zustand verlaufen. Elsner und Flöttl haben hauptsächlich gesprochen."

ÖGB stand hinter den anderen BAWAG-Vorständen

1.08.2007 Der damalige Mehrheitseigentümer der BAWAG, der ÖGB, stand nach Ansicht des früheren BAWAG-Vorstandsdirektors Christian Büttner hinter dem Konzept, das Ende Oktober 1998 nach den ersten großen Verlusten vom Bank-Vorstand beschlossen worden war.

Elsner präsentierte nach Verlusten Gesamtpaket

1.08.2007 Der damalige BAWAG-Vorstand Hubert Kreuch, der den Vorstandsbeschluss vom 26. Oktober 1998 nach den großen Verlusten mitgetragen hatte, schilderte bei seiner Einvernahme, dass das Gesamtpaket vom damaligen Generaldirektor Elsner präsentiert worden sei.

"Niemand hat Flöttls Darstellung angezweifelt"

1.08.2007 Der ehemalige BAWAG-Vorstand und damalige BAWAG-Generalsekretär Peter Nakowitz war Schriftführer bei jener BAWAG-Vorstandssitzung 1998, wo das Paket zur geplanten Sanierung der durch Flöttls Spekulationen eingetretenen Mega-Verluste besprochen wurde.

Nach Megaverlust gab Vorstand Flöttl neues Geld

1.08.2007 Kurz nach der Information über den Totalverlust von 639 Mio. Dollar (466 Mio. Euro) BAWAG-Geldern durch die Yen-Spekulationsgeschäfte von Flöttl hatte der BAWAG-Vorstand im Herbst 1998 beschlossen, dem Investmentbanker wieder Geld für Spekulationen anzuvertrauen.

Totalverlust war für Elsner "wie ein Donnerschlag"

1.08.2007 Der so genannte Totalverlust im Oktober 1998, der die BAWAG umgerechnet 468 Mio. Euro gekostet hatte, war für den damaligen Generaldirektor Helmut Elsner "wie ein Donnerschlag".

Totalverlust der BAWAG wird weiter untersucht

1.08.2007 Am elften Verhandlungstag im BAWAG-Prozess will Richterin Claudia Bandion-Ortner die erste BAWAG-Vorstandssitzung im Oktober 1998 behandeln.

BAWAG riet von Yen-Finanzierung ab

31.07.2007 Ein Kuriosum ist beim neunten BAWAG-Prozess-Tag im Wiener Landesgericht am Dienstag zu Tage gekommen.

"Erfuhr erst Mitte Oktober vom Verlust"

31.07.2007 Die Frage, wann die BAWAG von den ersten großen Verlusten durch Flöttls Spekulations­geschäfte erfahren hat, wurde von Flöttl und dem damaligen BAWAG-Chef Elsner unterschiedlich beantwortet.

Anklage: "Gefährliches Glücksspiel"

31.07.2007 Hätten Helmut Elsner und Johann Zwettler nicht mit dem der Narrow Ltd. gewährten Kredit missbräuchlich die Entscheidung zur Fortsetzung der einseitig auf fallenden Yen ausgerichteten Spekulationsgeschäfte von Wolfgang Flöttl getroffen, sondern einen geordneten Rückzug in risikoärmeres Terrain angetreten, "wäre großer Schaden von der Bank abgewendet worden".

"Flöttl zog die Bank über den Tisch!"

31.07.2007 Als der Schöffensenat die Sprache auf den Totalver­lust der BAWAG im Herbst 1998 brachte, fuhr der ehemalige Generaldirektor Elsner schwere Geschütze gegen Investmentbanker Flöttl auf.

Gewinn für BAWAG "wahrscheinlich"

31.07.2007 Wolfgang Flöttl stellte die verlustreichen Spekulationsgeschäfte heute so dar, dass ein Gewinn "wahrscheinlich" gewesen wäre.

"Nie dagewesene Währungsänderungen"

31.07.2007 Erste, noch bedeutungslose Bewegungen im Kursverhältnis US-Dollar zu Yen seien ihm in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1998 aufgefallen, erinnerte sich Wolfgang Flöttl.

Broker hatte Zugriffsrecht vor BAWAG

31.07.2007 Flöttl schilderte dann, wie er bereits im September 1998 den damaligen BAWAG-Chef Helmut Elsner informiert habe, dass er einen "margin call" in Höhe von 9 Mio. Dollar vom Broker bekommen habe.

Flöttl fühlte sich von Elsner unter Druck gesetzt

31.07.2007 Nachdem Elsner den Investmentbanker Flöttl "angeschwärzt" hatte, wurde Flöttl im Detail zur Phase des sogenannten Totalverlustes 1998 befragt.

Gericht untersucht Totalverlust 1998

31.07.2007 Am heutigen, zehnten Verhandlungstag im BAWAG-Prozess soll der erste große "Totalverlust" im Herbst 1998 untersucht werden.

Widersprüche Flöttl-Elsner werden größer

30.07.2007 Die Ereignisse knapp vor den ersten massiven Spekulationsverlusten bei der vormaligen Gewerkschaftsbank BAWAG standen im Mittelpunkt des neunten Verhandlungstags im BAWAG-Prozess.

Diskrepanzen über Wissensstand der Bank

30.07.2007 Wesentliche Fragen sind am neunten Verhandlungstag des BAWAG-Prozesses am Montag offen geblieben.

Büttner: Erster Krach mit Elsner

30.07.2007 Sein Versuch im Sommer 1997, die Vertreter des BAWAG-Miteigentümers BayernLB zur kritischen Recherche über die Flöttl-Geschäfte mit der BAWAG zu veranlassen, führte laut Christian Büttner zur Begeisterung des BayernLB-Vorstands Peter Kahn über diese Deals.

Büttner wollte BayernLB zu Fragen bewegen

30.07.2007 Über die Sondergeschäfte mit Flöttl sei frühere BAWAG-Vorstandsdirektor, Christian Büttner, im Herbst 1996 informiert worden.

Dritte Verhandlungswoche begonnen

30.07.2007 Pünktlich um 9.15 Uhr hat am Montag die dritte Verhandlungswoche im BAWAG-Prozess begonnen. Richterin Claudia Bandion-Ortner eröffnete die Ver­handlung zur "Strafsache Elsner und andere".

Schlagabtausch zwischen Flöttl und Elsner

26.07.2007 Am Donnerstag ist der verbale Schlagabtausch zwischen dem Investmentbanker Wolfgang Flöttl und den beiden früheren BAWAG-Generaldirektoren Helmut Elsner und Johann Zwettler fortgesetzt worden.

Über Nakowitz-Anklage verwundert

26.07.2007 Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner stellte im Zuge seiner Einvernahme in Abrede, der spätere BAWAG-Vorstand Peter Nakowitz habe im inkriminierten Zeitraum als seine "rechte Hand" fungiert.

BAWAG verließ sich auf Refco-Berichte

26.07.2007 Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner versorgte sich heute während seiner Befragung beim BAWAG-Prozess in Eigenregie mit Frischluft aus der Sauerstoffflasche, die auf seinen Wunsch neben ihm abgestellt wurde.

Anklage ortet bei Wiederaufnahme Missbrauch

26.07.2007 Schon die Wiederaufnahme der Karibik-Geschäfte 1995 durch den damals neuen General­direktor Elsner, sei missbräuchlich betrieben worden.

ÖGB mit Wiederaufnahme einverstanden

25.07.2007 Von der Wiederaufnahme der Karibik-Geschäfte im Jahr 1995 habe er auch mit dem damaligen Aufsichtsratspräsidenten Herbert Tumpel gesprochen.

Flöttl sprach von "geringem Risiko"

25.07.2007 Ex-BAWAG-Generaldirektor Helmut Elsner erklärte heute bei seiner Einvernahme, dass Wolfgang Flöttl immer von einem "geringen Risiko" seiner Geschäfte gesprochen habe.

Flöttl: Vater musste risikoträchtiger agieren

25.07.2007 Er könne sich denken, dass sein Vater (Walter Flöttl, bis 1995 Generaldirektor der BAWAG) bei den Bankgeschäften risikoträchtiger agieren musste.

7. Tag: Gutachten zu Karibik-Deals

25.07.2007 Der siebente Verhandlungstag im BAWAG-Prozess hat am Mittwoch mit einem Disput über Gutachten zu den Karibik-Geschäften der BAWAG mit Investmentbanker Wolfgang Flöttl begonnen.

Staatskommissäre waren informiert

24.07.2007 Nach der Vorführung der "Club 2"-Sendung des ORF vom Mai 1994 stellte Richterin Claudia Bandion-Ortner Dienstag nachmittag Fragen zur Sendung an die Angeklagten.

ORF-Diskussion nun Beweismittel

24.07.2007 Helmut Elsner saß Dienstagvormittag während der rund eineinhalbstündigen Vorführung der ORF-Diskussion im Gerichtssaal im Wiener Landesgericht in der ersten Reihe des Zuhörerraums.

"Club 2" mit Elsner zu Karibik

24.07.2007 Der Große Schwurgerichtssaal im Wiener Landes­gericht wurde Dienstagvormittag im BAWAG-Prozess zum Filmvorführungssal umgebaut.

BAWAG-Prozess - Sechster Tag

24.07.2007 Der sechste Verhandlungstag soll die Wiederaufnahme der so genannten "Karibik-Geschäfte" der früheren Gewerkschaftsbank mit Investmentbanker Wolfgang Flöttl untersuchen.

Erste längere Einvernahme für Elsner

23.07.2007 Ohne Unterbrechung und offensichtliche gesundheitliche Probleme hat Helmut Elsner am Montagnachmittag seine erste längere Einvernahme im BAWAG-Prozess durchgestanden.

"Keine eigenen Entscheidungen getroffen"

23.07.2007 Der spätere BAWAG-Vorstand Peter Nakowitz hatte 1991/92 vom damaligen Generaldirektor Walter Flöttl die Unterlagen über die so genannten Karibik 1-Geschäfte erhalten.

Flöttl zog Geschäfte mit Sohn an sich

23.07.2007 Zwettler schilderte bei seiner Befragung, dass die Geschäfte mit Wolfgang Flöttl etwa zur Zeit 1991/1992 vom BAWAG-Generaldirektor Walter Flöttl an Peter Nakowitz übergeben worden waren.

Verzentnitsch seit 1994 informiert

23.07.2007 Den Ex-ÖGB-Präsidenten Fritz Verzetnitsch habe er als Eigentümervertreter der BAWAG bereits 1994 über die Art und Weise seiner Geschäfte informiert, gab Flöttl in seiner Einvernahme zu Protokoll.

"Bei Karibik 1 unter 100 Mio.Dollar Gewinn"

23.07.2007 Wolfgang Flöttl hat am Montag bei seiner Befragung erklärt, er habe mit den so genannten "Karibik 1"-Geschäften bis zu deren Rückführung 1994 "ein bisschen unter 100 Mio. Dollar" Gewinn gemacht.

Zweite Verhandlungswoche: "Karibik 1"

23.07.2007 Mit detaillierten Befragungen der neun Angeklagten startete Montag vormittag die zweite Verhandlungswoche im BAWAG-Prozess.

Schuldzuweisungen am vierten Verhandlungstag

19.07.2007 Der vierte Verhandlungstag des BAWAG-Prozesses war wieder von großer Hitze im Verhandlungssaal und ersten Schuldzuweisungen für die 1,4 Mrd. Euro betragenden "Karibik"-Verluste der BAWAG geprägt.

Verhandlung wieder frühzeitig beendet

19.07.2007 Am vierten Verhandlungstag im BAWAG-Prozess ist die Einvernahme der Angeklagten zu den Verlusten der BAWAG von 1,4 Mrd. Euro zwischen 1998 und 2000 beendet worden.

Anwalt bekämpft Elsners U-Haft weiter

19.07.2007 Wolfgang Schubert, der Anwalt des angeklagten Ex-BAWAG-Generaldirektors Helmut Elsner, will die Untersuchungshaft seines Mandanten weiter bekämpfen.

Elsner verlangt nach 30 Minuten Sauerstoff

19.07.2007 Der BAWAG-Prozess ist am Donnerstag eine halbe Stunde nach Verhandlungsbeginn überraschend unterbrochen worden. Sein Mandant Helmut Elsner brauche Sauerstoff, sagte Anwalt Wolfgang Schubert.

Tag vier: Weiter Schilderungen der Verluste

19.07.2007 Am vierten Verhandlungstag im BAWAG-Prozess werden die Schilderungen des Zustandekommens der hohen BAWAG-Verluste von 1,4 Mrd. Euro durch die Angeklagten fortgesetzt.

"Elsner rief mich an, das Geld ist weg"

18.07.2007 Johann Zwettler, damals BAWAG-Vorstandsmitglied und später Nachfolger von Helmut Elsner an der Spitze der Bank, schilderte bei seiner Befragung vor Gericht, wie er die Verluste durch die Flöttl-Geschäfte erlebt hatte.