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  • Millionen-Entschädigung in den USA nach Justizirrtum

    Vor 53 Minuten Mehr als drei Jahrzehnte saßen zwei Brüder in den USA zu Unrecht hinter Gittern, nun erhalten sie 84 Millionen Dollar Entschädigung. Eine Jury in North Carolina sprach Henry McCollum und Leon Brown laut US-Medien je eine Million Dollar pro verbrachtem Gefängnis-Jahr plus 13 Millionen Dollar Bußgeld zu. Zudem stimmte das Büro des Sheriffs im Bezirk Robeson einer Zahlung von neun Millionen Dollar zu. Damit bekommen sie umgerechnet insgesamt rund 69 Millionen Euro.

    Großbritannien lockert Corona-Restriktionen deutlich

    Vor 4 Stunden Trotz Warnungen vor einer Ausbreitung einer sehr ansteckenden Variante des Coronavirus genießen die Menschen in weiten Teilen Großbritanniens wieder deutlich größere Freiheiten. Im größten Landesteil England dürfen sich seit Montag bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalte in geschlossenen Räumen treffen und müssen dabei keinen Abstand mehr halten. Im Freien sind Treffen mit bis zu 30 Personen erlaubt. Umarmungen und Küsse zwischen Freunden und Verwandten sind wieder erlaubt.

    Jährlich 745.000 Tote - WHO will Überarbeitung bekämpfen

    Vor 7 Stunden Lange Arbeitszeiten kosten einer UNO-Studie zufolge jährlich Hunderttausende Menschenleben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) gehen davon aus, dass im Jahr 2016 weltweit rund 398.000 Menschen an Schlaganfällen und etwa 347.000 an koronarer Herzerkrankung starben, weil sie 55 Wochenstunden oder mehr gearbeitet hatten. Kein Job sei dieses Risiko wert, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.

    Erster globaler Report zu Herzkrankheiten bei Frauen

    Vor 13 Stunden 35 Prozent der Frauen sterben weltweit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieses Problem wird wissenschaftlich zu wenig untersucht. Bei Betroffenen werden die Krankheiten zu selten diagnostiziert und zu wenig effektiv behandelt. Dies stellen 17 internationale Experten im ersten globalen Bericht zum Thema "Frauen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen" fest, der am Montag bei der Jahrestagung des American College of Cardiology (ACC) vorgestellt wurde.

    Zwei Tote bei Tribüneneinsturz in Synagoge bei Jerusalem

    Vor 15 Stunden Beim Einsturz einer Tribüne in einer Synagoge nahe Jerusalem sind nach Angaben von Rettungskräften mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Dabei handle es sich um einen 40-jährigen Mann und einen zwölfjährigen Buben, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom am Sonntagabend mit. Verletzt in Krankenhäuser gebracht wurden demnach 167 Menschen, darunter fünf Schwerverletzte.

    Tagelange Suche nach Tiger in Houston

    Vor 21 Stunden Nach tagelanger Suche hat die Polizei in Houston im US-Bundesstaat Texas einen vermissten Tiger aufgespürt. "Ich glaube, die Öffentlichkeit dachte, es wäre einfach, einen Tiger zu fangen. Aber das war es ganz und gar nicht", sagte der zuständige Ermittler Ron Borza am Samstagabend (Ortszeit) in Houston.

    Zyklon zieht an Westküste Indiens entlang und fordert Tote

    Vor 21 Stunden Ein Zyklon ist an der Westküste Indiens entlanggezogen und hat Medienberichten zufolge Menschenleben gefordert und für Verwüstung gesorgt. Mindestens sechs Menschen seien in den Bundesstaaten Karnataka und Kerala gestorben, berichtete am Sonntag die Zeitung "Indian Express". In den beiden Bundesstaaten sowie dem bei Touristen beliebten Goa hatten seit Freitag sintflutartige Regenfälle und starker Wind zu Überschwemmungen und schweren Schäden geführt.

    Spätestens 2022 Auffrischung des Corona-Impfschutzes nötig

    Vor 1 Tag Die Bürger in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) wohl spätestens im nächsten Jahr erneut gegen das Coronavirus impfen lassen. "Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein", sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag/Print Montag).

    Weltweit mittlerweile 161,4 Millionen Corona-Infizierte

    15.05.2021 Weltweit haben sich mittlerweile mehr als 161,4 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergab eine Reuters-Zählung basierend auf offiziellen Daten. Mehr als 3,4 Millionen Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Die meisten Infektionsfälle weisen die USA (32,9 Mio.) auf, gefolgt von Indien (24,3 Mio.) und Brasilien (15,4 Mio.). Die weltweit höchste Zahl an Toten verzeichnen weiter die USA mit mehr als 585.000 Verstorbenen.

    17-Jährige nach Streit um Online-Mobbing bei Paris getötet

    Vor 2 Tagen Erneut erschüttert ein brutales Verbrechen in einer Pariser Vorstadt Frankreich: Eine 17-Jährige ist mutmaßlich von einem Jugendlichen mit einem Messer getötet worden. Hintergrund ist ersten Erkenntnissen nach eine Auseinandersetzung in sozialen Netzwerken. Die Jugendliche habe ihre Schwester vor Angriffen im Netz verteidigen wollen, berichteten französische Medien. Der mutmaßliche Tatverdächtige ist nach einer kurzen Flucht von der Polizei festgenommen worden.

    Mindestens zwölf Tote durch Tornados in China

    Vor 2 Tagen In China haben zwei Tornados eine Spur der Verwüstung hinterlassen: Durch die Stürme im Osten sowie im Zentrum des Landes wurden nach Behördenangaben vom Samstag mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 400 weitere verletzt. In der Metropole Wuhan stürzten etwa 30 Wohnhäuser ein, 26.000 Haushalte waren dort ohne Strom.

    Mutmaßlicher Todesschütze nach Flucht in Frankreich gefasst

    15.05.2021 Ende einer nervenaufreibenden Suche: Nach tagelanger Flucht ist ein in Frankreich mit einem Großaufgebot gesuchter mutmaßlicher Todesschütze gefasst worden. Der Mann habe sich ergeben, teilte Innenminister Gérald Darmanin am Freitagabend mit. Der 29 Jahre alte Mann soll am Dienstag im kleinen Ort Plantiers in der Region Okzitanien seinen Vorgesetzten und einen Kollegen in einem Sägewerk getötet haben. Hunderte Einsatzkräfte suchten tagelang nach dem Mann.

    Sexualmörder vergrub zehn Leichen in El Salvador

    Vor 2 Tagen Auf dem Grundstück eines Ex-Polizisten in El Salvador sind die vergrabenen Leichen von sieben Frauen und drei Kindern gefunden worden. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts auf Sexualverbrechen und mehrfachen Mord ermittelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes am Freitag mit. Der ehemalige Polizist soll auch im Auftrag anderer getötet haben, hieß es. Mehrere mutmaßliche Auftraggeber und Komplizen wurden nach Behördenanhaben festgenommen.

    Chinesischer Rover "Zhurong" auf dem Mars gelandet

    15.05.2021 China ist erstmals eine Landung auf dem Mars gelungen. Das Landemodul des Raumschiffes "Tianwen-1" setzte am Samstagmorgen mit dem Rover "Zhurong" an Bord auf der Oberfläche des Roten Planeten auf, wie die chinesische Raumfahrtbehörde mitteilte.

    Dresdner Feuerwehr befreite Kind mit Kopf im Toilettensitz

    14.05.2021 Bei einem ungewöhnlichen Einsatz hat die Feuerwehr in der deutschen Stadt Dresden ein zweijähriges Kind aus einem Kinder-Toilettensitz befreit. Es hatte sich den Plastik-Sitz am Mittwoch beim Spielen über den Kopf gestülpt, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Weil der Sitz dem Kind bis auf den Hals gerutscht war, konnten es die Eltern nicht selbst befreien und wählten den Notruf. Die Feuerwehr zertrennte den Sitz und half dem Kind so aus der Notlage.

    Chinesischer Rover soll demnächst auf dem Mars aufsetzen

    14.05.2021 China bereitet sich auf die Landung seines ferngesteuerten Rovers auf dem Mars vor. "Zhurong" werde zwischen Samstagfrüh und Mittwoch Pekinger Zeit auf dem Roten Planeten landen, kündigte die chinesische Raumfahrtbehörde am Freitag an. Der gut 200 Kilometer schwere Rover soll rund drei Monate lang die Atmosphäre und den Boden des Roten Planeten untersuchen, Bilder aufnehmen sowie einen Beitrag zur Kartierung der Oberfläche leisten.

    Ausstieg aus Kohle vor UNO-Klimakonferenz gefordert

    14.05.2021 Der Präsident der nächsten UN-Klimakonferenz COP26 hat Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung und den Abschied von der Kohle gefordert: "Dies ist der Moment der Wahrheit", sagte Alok Sharma am Freitag in London, denn das aktuelle Jahrzehnt sei entscheidend. "Die Welt muss jetzt handeln. (...) Sonst wird es eine Klimakatastrophe geben." Es müsse eine Halbierung der globalen Emissionen bis 2030 geben, um das Ziel der maximalen Erderwärmung um 1,5 Grad noch zu erreichen.

    Whatsapp-Update: Überblick über die wichtigsten Fragen

    14.05.2021 Erst wurden sie verschoben, nun kommen sie doch, allerdings etwas sanfter: Die Facebook-Tochter WhatsApp ändert trotz heftiger Kritik seine Datenschutz-Bestimmungen.

    Westindonesien durch starken Erdstoß erschüttert

    14.05.2021 Ein schweres Erdbeben hat am Freitag den Westen Indonesiens erschüttert. Das Beben der Stärke 7,2 ereignete sich gegen 13.30 Uhr Ortszeit (8.30 Uhr MESZ) vor der Westküste der Provinz Nordsumatra, wie die zuständige Behörde mitteilte. Das Zentrum des Bebens lag demnach etwa 150 Kilometer südwestlich der Insel Nias in rund 19 Kilometern Tiefe. Gefahr durch einen Tsunami bestehe nicht, hieß es. 

    Mexikanische Forscher entdecken neue Dinosaurierart

    14.05.2021 In Mexiko haben Forscher nach eigenen Angaben eine bisher unbekannte Dinosauriergattung und -art entdeckt. Die Pflanzenfresserart Tlatolophus galorum habe identifiziert werden können, weil ein zu fast 80 Prozent erhaltener Schädel bei Ausgrabungen im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila gefunden worden sei, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) am Donnerstag (Ortszeit) mit. Dazu gehörte demnach auch ein 1,32 Meter langer Kamm.

    Israel gibt Einzelheiten des nächtlichen Gaza-Angriffs bekannt

    14.05.2021 Wie ein Sprecher der Armee am Freitagmorgen sagte, starteten in der Nacht 160 "Luftfahrzeuge" von zwölf Geschwadern.

    Keine Maskenpflicht mehr für vollständig Geimpfte in den USA

    14.05.2021 In den USA müssen vollständig gegen Corona Geimpfte nach einer Empfehlung der Gesundheitsbehörde CDC in den allermeisten Situationen keine Maske mehr tragen - weder drinnen noch draußen. Sie müssen auch keinen Sicherheitsabstand mehr einhalten. Präsident Joe Biden nannte die Entscheidung am Donnerstag (Ortszeit) im Weißen Haus einen "Meilenstein".

    18 Elefanten bei Gewitter in Indien getötet

    13.05.2021 Im Nordosten Indiens sind mindestens 18 Elefanten bei einem Gewitter ums Leben gekommen. Wie Forstbehörden im Bundesstaat Assam am Donnerstag mitteilten, starben die Tiere am Vortag im Bezirk Nagaon vermutlich durch Blitzeinschläge in dem Waldgebiet. "Tief betroffen vom Tod von 18 Elefanten in der vergangenen Nacht aufgrund eines massiven Unwetters im Kothiatoli-Gebiet in Nagaon", schrieb Assams Forstminister Parimal Suklabaidya im Kurzbotschaftendienst Twitter.

    Atomkraftwerk Mochovce: Grünes Licht für dritten Reaktorblock

    13.05.2021 Die slowakische Atomaufsichtsbehörde hat die Inbetriebnahme des dritten Reaktorblocks im Atomkraftwerk Mochovce in der Westslowakei genehmigt.

    Dramatische Corona-Lage in Indien mit erneut 4.000 Toten

    13.05.2021 In Indien hat das Gesundheitsministerium den zweiten Tag in Folge mehr als 4.000 Corona-Tote verzeichnet. Die Zahl der Neuinfektionen blieb am Donnerstag den vierten Tag in Folge unter der Schwelle von 400.000. Doch da sich das Virus rasch im ländlichen Raum verbreitet, wo deutlich weniger getestet wird als in den Städten, könnten zahlreiche Fälle unentdeckt bleiben.

    Weltweit 159,94 Mio. Corona-Infizierte und 3,46 Mio. Tote

    13.05.2021 Weltweit sind inzwischen rund 159,94 Millionen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Knapp 3,464 Millionen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, das ergab eine Reuters-Zählung am Donnerstag beruhend auf Angaben von staatlichen Gesundheitsministerien und Regierungsvertretern.

    Zwei Bergsteiger am Mount Everest gestorben

    13.05.2021 Bei der Besteigung des höchsten Berges der Welt sind am Mittwoch am Mount Everest zwei Bergsteiger aus den USA und der Schweiz gestorben. Es handle sich um die ersten Todesopfer der diesjährigen Saison, teilte der Expeditionsveranstalter Seven Summit Treks in Nepal am Donnerstag mit.

    Biden wirbt für Impfung von Kindern und Jugendlichen

    13.05.2021 Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren hat US-Präsident Joe Biden zur Impfung dieser Altersgruppe aufgerufen. "Ich ermutige die Eltern, sicherzustellen, dass sie die Impfung bekommen", sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit) im Weißen Haus. Auch diese Altersgruppe könne sich mit dem Coronavirus infizieren und Freunde, Geschwister, Eltern und Großeltern anstecken. Impfungen seien schon ab Donnerstag möglich.

    Ansturm auf AstraZeneca-Impfung in Deutschland

    13.05.2021 Der wegen zahlreicher Pannen in Verruf geratene Corona-Impfstoff von AstraZeneca ist nun in Deutschland unvermittelt zum Renner geworden. Deutsche Ärzte verzeichnen laut einem Bericht der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe) einen Ansturm auf das Vakzin, seit die Alterspriorisierung aufgehoben worden ist. Der Impfstoff sei insbesondere für jüngere Menschen attraktiv, auch wegen des möglichen kürzeren Intervalls bis zur Zweitimpfung.