Über 35.000 Morde und 82.000 Vermisste in Mexiko 2020

Vor 2 Tagen Im von Gewalt gebeutelten Mexiko ist die Zahl der Morde zum ersten Mal seit fünf Jahren leicht gesunken. Im Jahr 2020 wurden 35.614 Mordopfer gezählt, wie aus einer offiziellen Statistik hervorgeht. Das waren 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr - der erste Rückgang seit 2015. Die Gesamtzahl erfasst 966 Femizide, also Morde an Frauen wegen ihres Geschlechts - drei mehr als im Jahr 2019. Trotz des Rückgangs gab es im vergangenen Jahr in Mexiko erneut fast 100 Morde pro Tag.

Drei Tote nach Gasexplosion in Madrid

Vor 1 Tag Ein Gasleck hat am Mittwoch in Madrid in einem sechsstöckigen Gebäude eine Explosion mit mindestens drei Todesopfern verursacht. Das Unglück sei gegen 15.00 Uhr geschehen, als gerade Wartungsarbeiten am Heizkessel durchgeführt worden seien. Der Mann, der diese Arbeiten durchführte, werde vermisst, hieß es vonseiten des Innenministeriums der Region Madrid. Bei der Explosion starben eine 85 Jahre alte Frau und zwei vorerst nicht identifizierte Männer.

EU verdonnert Tiroler Computerspielentwickler zu Geldstrafe

Vor 2 Tagen Der Tiroler Computerspieleentwickler Koch Media soll ebenso wie Valve und vier andere Verleger von Videospielen nach dem Willen von EU-Wettbewerbshütern eine Strafe in der Höhe von insgesamt 7,8 Mio. Euro zahlen. Wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte, sei gegen EU-Kartellrecht verstoßen worden. Valve besitzt und betreibt die bekannte Spieleplattform Steam. Zu den weiteren betroffenen Firmen gehören den Angaben zufolge Bandai Namco, Capcom, Focus Home und ZeniMax.

Frankreichs Skilifte bleiben wohl für den Rest der Saison zu

Vor 2 Tagen Die Skilifte in Frankreich bleiben wegen der Coronapandemie voraussichtlich bis zum Ende der Saison geschlossen, hieß es am Mittwoch in Paris aus Regierungskreisen. Französische Skigebiete können zwar Touristen empfangen, aber die Lifte sind seit Beginn der Saison nicht in Betrieb.

Saubere Luft verhindert Tote in Europa

Vor 2 Tagen Eine Verringerung der Luftverschmutzung gemäß der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) würde laut einer Studie in Europa jährlich mehr als 50.000 Todesfälle verhindern. Für ihre Studie, die am Mittwoch im Fachblatt "Lancet Planetary Health" veröffentlicht wurde, untersuchten Forscher des Instituts für globale Gesundheit (ISGlobal) in Barcelona die Luftverschmutzung durch Feinstaub der Kategorie PM2,5 und Stickstoffdioxid in fast tausend europäischen Städten.

Biontech-Impfstoff auch gegen britische Variante wirksam

Vor 2 Tagen Der Covid-19-Impfstoff von BioNTech und Pfizer scheint einer Studie zufolge auch gegen die ansteckendere britische Variante wirksam zu sein. Für die Untersuchung wurden Blutproben von 16 geimpften Teilnehmern aus früheren klinischen Studien einem synthetischen Virus ausgesetzt. Dieses war so konstruiert, dass es die gleichen zehn charakteristischen Mutationen aufwies, durch die die britische Variante B.1.1.7 gekennzeichnet ist.

Britische Corona-Variante bereits in 60 Ländern aufgetreten

Vor 2 Tagen Die zuerst in Großbritannien entdeckte Corona-Mutante hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation inzwischen in mindestens 60 Ländern ausgebreitet. Innerhalb einer Woche sei die Virus-Variante damit in zehn weiteren Staaten entdeckt worden, teilte die WHO am Mittwoch mit. Die Mitte Dezember erstmals nachgewiesene Mutation B.1.1.7 gilt als 50 bis 70 Prozent ansteckender als das Virus in seiner bisherigen Form.

Studie: Viel Geld macht doch glücklicher

Vor 2 Tagen Menschen mit eher kleinem Verdienst konnten sich bisher damit trösten, dass ein sehr großes Gehalt auch nicht glücklicher macht. Das schienen zumindest mehrere wissenschaftliche Untersuchungen nahezulegen. Doch eine Studie aus den USA im Fachjournal "PNAS" besagt nun, dass nicht nur die allgemeine Lebenszufriedenheit, sondern auch das tägliche emotionale Wohlbefinden durchaus bei hohem Einkommen weiterwachsen.

Gedenkzeremonie für Corona-Tote vor Biden-Vereidigung

20.01.2021 Am Abend vor ihrer Vereidigung haben der künftige US-Präsident Joe Biden und die künftige Vizepräsidentin Kamala Harris mit einer Gedenkzeremonie an die Hunderttausenden Corona-Toten im Land erinnert. "Um zu heilen, müssen wir uns erinnern", sagte Biden am Dienstagabend (Ortszeit) bei der kurzen Zeremonie in Washington. Es sei wichtig, als Nation zu gesunden. Harris sagte, über viele Monate hätten die Amerikaner alleine getrauert. An diesem Abend trauere die Nation zusammen.

Ford muss drei Millionen Fahrzeuge in USA zurückrufen

20.01.2021 Der zweitgrößte US-Autobauer Ford kommt nicht drum herum, zahlreiche Fahrzeuge wegen möglicherweise defekter Airbags des Zulieferers Takata zu reparieren. Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA wies am Dienstag (Ortszeit) einen Antrag des Unternehmens ab, den Rückruf von etwa drei Millionen Autos zu umgehen. Ford habe nun 30 Tage Zeit, einen Plan zu unterbreiten, wie die betroffenen Autobesitzer in den USA informiert und die Probleme behoben werden sollen.

Deutschland verlängert Corona-Lockdown bis Mitte Februar

Vor 2 Tagen Der bis Ende Jänner befristete Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektions- und Todeszahlen bis Mitte Februar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die 16 Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer am Dienstag bei ihrer Videokonferenz beschlossen. Zugleich vereinbarten sie, die Maskenpflicht zu verschärfen.

Traditionelles Eisbaden in Russland

19.01.2021 Zehntausende hartgesottene Russen, darunter Kremlchef Wladimir Putin, haben mit einem Sprung ins kalte Wasser das traditionelle Eisbaden eingeläutet. Offiziell feierte die russisch-orthodoxe Kirche am Dienstag die legendäre Taufe von Jesus Christus im Jordan. Doch auch für viele Nicht-Gläubige ist das im größten Land der Erde Anlass für den Auftakt in die Saison. Das Eisbaden soll die Gesundheit stärken und die Seele reinigen.

Großbritannien verzeichnet weltweit höchste Covid-Todesquote

19.01.2021 Großbritannien verzeichnet derzeit relativ zur Bevölkerung die weltweit höchste Anzahl von Corona-Todesfällen. Im gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt waren es zuletzt mehr als 16,5 Tote pro einer Million Menschen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Universität Oxford hervor, die sich auf Daten der Johns-Hopkins-Universität bezieht.

Frau nach Diebstahl von Pelosis Laptop festgenommen

19.01.2021 Nach der Erstürmung des US-Kapitols hat die Polizei eine junge Frau festgenommen, die verdächtigt wird, einen Laptop aus dem Büro der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gestohlen zu haben. Das FBI erhielt nach eigenen Angaben einen entsprechenden Hinweis eines Ex-Freundes der Frau. Er habe laut einer eidesstattlichen Erklärung die 22-Jährige in einem Video erkannt, berichteten US-Medien am Montagabend (Ortszeit).

"Fleischatlas" zeigt Notwendigkeit von weniger Konsum auf

19.01.2021 Für die Produktion einer Tonne Fleisch werden derzeit 1,7 Tonnen Soja erzeugt und 6.600 Quadratmeter Regenwald gerodet. Der weltweite Konsum hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt und erreichte 2018 bereits 320 Millionen Tonnen. Zahlen wie diese finden sich in der neuen Ausgabe des "Fleischatlas". Klimaschutz wird ohne reduzierten Fleischkonsum nicht möglich sein, warnen die Herausgeber Global 2000 und Vier Pfoten.

Hohe Geldstrafen für Bettler sind menschenrechtswidrig

19.01.2021 Weil die Schweiz eine Bettlerin mit einer hohen Geldbuße belegt hat, ist das Land vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen überzogener Strafmaßnahmen gerügt worden. Der Gerichtshof urteilte am Dienstag in Straßburg, dass die Strafmaßnahmen der Schweiz nicht angemessen gewesen seien - "weder hinsichtlich des Kampfes gegen die organisierte Kriminalität, noch hinsichtlich des Schutzes der Rechte von Passanten, Anrainern und Geschäftsbesitzern".

China weist Kritik von Corona-Untersuchungskommission zurück

19.01.2021 Eine unabhängige Untersuchungskommission zum internationalen Umgang mit der Corona-Pandemie kritisiert, dass die anfänglichen Maßnahmen Chinas und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu schleppend angelaufen seien. Die Experten stellten in dem am Dienstag in Genf veröffentlichten Bericht fest, dass China im Jänner 2020 stärkere Maßnahmen zur Eindämmung hätte umsetzen können. China verteidigte sein Vorgehen in einer ersten Reaktion auf den Bericht.

Lockdown-Verlängerung in Deutschland wohl bis 14. Februar

19.01.2021 Auch in Deutschland zeichnet sich eine Verlängerung des Lockdowns in den Februar hinein ab. Über die genauen Verschärfungen herrscht zum Teil aber noch große Uneinigkeit. Kurz vor Beginn des Bund-Länder-Treffens hat das Kanzleramt in Berlin seine Beschlussvorlage zu den neuen Corona-Maßnahmen an einigen Stellen leicht entschärft. Deutschland strebt nun eine Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen bis 14. Februar an, nicht mehr wie ursprünglich vorgesehen bis 15. Februar.

Polizei in Guatemala löste Flüchtlingstreck Richtung USA auf

19.01.2021 Sicherheitskräfte in Guatemala haben einen Flüchtlingstreck mit rund 4.000 Migranten aus Honduras gewaltsam auseinandergetrieben. Die Polizei ging am Montag (Ortszeit) nahe der Stadt Vado Hondo rund 50 Kilometer von der Grenze zu Honduras im Südosten des zentralamerikanischen Staats gegen die Geflüchteten vor. Einige Honduraner warfen Steine auf die vorrückenden Sicherheitskräfte. Die Polizei antwortete mit Tränengas.

EU will 70 Prozent Corona-Impfrate bis Sommer

19.01.2021 Ein Kraftakt beim Impfen soll die Corona-Pandemie in der Europäischen Union binnen weniger Monate wirksam eindämmen. "Unser Ziel ist, bis zum Sommer 70 Prozent unserer erwachsenen Bevölkerung geimpft zu haben", erklärte Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel. "Das könnte die Wende in unserem Kampf gegen das Virus sein."

Israel feiert Impfrekorde und verlängert Lockdown

Vor 2 Tagen In Israel sind erstmals mehr als 200.000 Corona-Impfungen am Tag verabreicht worden. Gleichzeitig verlängert das kleine Land am Mittelmeer seinen Lockdown angesichts eines Allzeithochs von Neuinfektionen um weitere zehn Tage. Die Beschränkungen sollen nun bis Ende des Monats gelten, wie die Regierung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Dienstagabend beschloss.

Drei Verletzte bei Erdbeben der Stärke 6,4 in Argentinien

19.01.2021 Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat Dienstagfrüh den nordwestlichen Teil Argentiniens erschüttert. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS etwa 27 Kilometer südwestlich der Stadt Pocito in der Region San Juan im Grenzgebiet zu Chile. Ersten Angaben zufolge wurden bei dem Beben mindestens drei Menschen verletzt. Zwei Kinder seien leicht und ein Erwachsener schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte der Gouverneur von San Juan, Sergio Unac.

EU-Kommission will 70 Prozent Impfrate bis zum Sommer

19.01.2021 Bis zum Sommer sollen aus Sicht der EU-Kommission 70 Prozent der Erwachsenen in der Europäischen Union gegen das Coronavirus geimpft sein. Den Vorschlag will die Brüsseler Behörde am Dienstag veröffentlichen, wie die Deutsche Presse-Agentur im Voraus erfuhr. Bis März laute das Zwischenziel, 80 Prozent der Menschen über 80 Jahre und der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu immunisieren. Die Ziele sind demnach Teil eines Diskussionspapiers für den EU-Videogipfel am Donnerstag.

China meldet Höchststand an Neuinfektionen seit März

19.01.2021 China meldet 118 neue Corona-Ansteckungen. Damit liegt die Zahl der Infektionen den siebenten Tag in Folge über 100. Das ist der schwerste Ausbruch des Coronavirus seit März. Die meisten Neuansteckungen werden mit 43 in der Stadt Jilin registriert. Behörden teilen mit, Ursache sei ein Geschäftsmann aus der Nachbarprovinz Heilongjiang, in der es in einigen Orten zu Infektionen gekommen war. Hongkong verlängert unterdessen die Kontakteinschränkungen.

Biden will Einreisestopp aus Europa nicht aufheben

19.01.2021 Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat ein Ende des Einreisestopps für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet - sein Nachfolger Joe Biden will die Verordnung aber nicht umsetzen.

Landesweite Corona-Impfkampagne in Brasilien gestartet

18.01.2021 In Brasilien ist am Montag eine landesweite Impfkampagne gegen das neuartige Coronavirus angelaufen. Nach Beratungen mit den Gouverneuren sei entschieden worden, zwei Tage früher als geplant mit den Impfungen zu beginnen, sagte Gesundheitsminister Eduardo Pazuello. Alle 27 Bundesstaaten würden nun mit Impfstoff versorgt und könnten dann sofort mit der Verabreichung des Mittels beginnen.