Österreichs Fed-Cup-Team unterlag in Tallinn Polen 1:2

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Das österreichische Fed-Cup-Team ist am Mittwoch in Tallinn mit einer 1:2-Niederlage gegen Polen in Gruppe D der Europa/Afrika-Zone I gestartet. Den ÖTV-Punkt in diesem Tennis-Teambewerb holte im “Tallink Tennis Center” der estnischen Hauptstadt die Oberösterreicherin Melanie Klaffner mit einem 6:4,6:3-Sieg gegen Magdalena Frech. Nach diesem Auftakterfolg drehten die Polinnen die Partie noch.

Die Vorarlbergerin Julia Grabher zog gegen Magda Linette mit 2:6,5:7 den Kürzeren, womit das Doppel entscheiden musste. Bei den Österreicherinnen nominierte Kapitän Jürgen Waber Grabher statt der vorgesehen gewesenen Pia König, bei den Polinnen kam Linette ins Gespann. Mit 6:3,6:3 erwiesen sich sie und Alicja Rosolska schließlich als überlegen. Nicht zum Einsatz kam Barbara Haas, Österreichs aktuelle Nummer eins.

Die Österreicherinnen spielen bei dem Hartplatz-Event am Donnerstag gegen die Türkei. In diesem Duell geht es wohl um die vorzeitige Sicherung des Klassenerhalts. Die vier Gruppenletzten spielen gegen den Abstieg, den schlussendlich zwei Teams antreten müssen. Die Türkinnen überraschten zum Auftakt gegen die Favoritinnen aus Lettland mit einer knappen 1:2-Niederlage. Verantwortlich dafür war Cagla Buyukakcay mit einem 6:2,3:6,6:3-Erfolg gegen French-Open-Gewinnerin Jelena Ostapenko.

Die Stunden vor dem Duell mit Polen verliefen für das ÖTV-Team turbulent. Barbara Haas musste wegen eines Magen-Darm-Virus w.o. geben, diese Nachricht erreichte Waber in der Nacht erst fünf Stunden vor dem Beginn des Duells mit den Polinnen, Klaffner erfuhr erst knapp drei Stunden vor ihrem Einsatz davon. Waber habe ihr dann aber gute Tipps gegeben. “Die habe ich, glaube ich, ganz gut umgesetzt”, sagte die 27-Jährige.

Waber rechnete auch für das Spiel gegen die Türkei nicht mit Haas’ Einsatzfähigkeit. “Es ist nicht leicht wegzustecken, wenn die Nummer eins ausfällt, die im vergangenen Jahr Matchwinnerin war”, sagte der Oberösterreicher. Mit den Leistungen seiner Spielerinnen sei er zufrieden. Im Doppel seien die Polinnen deutlich routinierter gewesen, das habe den Ausschlag gegeben. Die Türkinnen schätzt der Coach etwas stärker ein als Polen.

(APA)

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