Rechtsanwälte wollen Mindestlohn auf 1.500 Euro erhöhen

Mehr Geld für Rechtsanwälte
Mehr Geld für Rechtsanwälte - © APA (Pfarrhofer)
Die Rechtsanwälte überlegen, in zwei bis drei Jahren den derzeitigen Mindestlohn von 1.250 Euro brutto auf 1.500 Euro zu erhöhen. “Wir werden danach trachten, das anzupassen”, sagte Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK), zum “Kurier”.

Kürzlich haben sich die Gastronomen und die Textilreiniger darauf geeinigt, den Mindestlohn bis 2018 auf 1.500 Euro anzuheben. Die Schädlingsbekämpfer hatten im Februar vereinbart, künftig über 1.500 Euro zu zahlen.

Vergangene Woche haben sich die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie, die die Frühjahreslohnrunde einläuten, auf eine Anhebung des Kollektivvertrages um 1,7 Prozent geeinigt. Ihr Mindestlohn liegt künftig bei 1.750 Euro.

Die Bundesregierung hat den Sozialpartnern bis zum Juli Zeit gegeben, sich auf einen Mindestlohn von 1.500 Euro zu einigen, andernfalls werde der Gesetzgeber eingreifen.

(APA)

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