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  • EU und Indien nehmen Handelsgespräche wieder auf

    Vor 2 Stunden Die Europäische Union und Indien wollen angesichts der geopolitischen Umbrüche enger zusammenarbeiten. Nach einer Schaltkonferenz der 27 Staats- und Regierungschefs der EU mit Indiens Ministerpräsident Narendra Modi heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, dass man auch die Arbeit an einem Freihandels- und Investitionsabkommen wieder aufnehmen wolle. Hintergrund ist die gemeinsame Sorge über ein weiteres Erstarken Chinas.

    Wolf bietet neu für MAN: Arbeitnehmer wollen Details

    Vor 4 Stunden 1,5 Mrd. Euro könnte die Schließung des MAN-Werks in Steyr nach Schätzungen der Gewerkschaft kosten. Der Investor Siegfried Wolf hat nun aber ein neues Angebot für das Werk und will damit die Belegschaft überzeugen. Statt beim gescheiterten Angebot mit 1.250 sollen nun 1.400 Stellen erhalten bleiben, indem 150 Jobs über eine Forschungsgesellschaft abgesichert werden. Arbeitnehmervertreter begrüßten den Vorstoß, ihnen fehlt es aber an Details. Auch MAN kennt diese noch nicht.

    Fitch lässt Österreich-Rating bei AA+

    Vor 12 Stunden Die Ratingagentur Fitch hat die Einstufung der Republik Österreich mit der Note AA+ und einem stabilem Ausblick bestätigt. Das Land profitiere von einer geringen Verschuldung des Privatsektors und soliden Außenfinanzen, begründete Fitch am Freitagabend die Rating-Einschätzung. Der stabile Ausblick spiegle die Erwartung wider, dass die Staatsverschuldung nach dem starken Anstieg im Vorjahr wieder sinken wird.

    Mahrer will Expo und Weltklimakonferenz nach Wien holen

    Vor 1 Stunde Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer würde gerne die nächste Weltausstellung und auch die nächste Weltkomakonferenz nach Wien holen.

    WKÖ-Mahrer: Expo und Weltklimakonferenz nach Wien holen

    Vor 14 Stunden Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer würde gerne die nächste Weltausstellung nach Wien holen. Und auch die nächste Weltklimakonferenz könnte in Österreich abgehalten werden, regte Mahrer im Gespräch mit Journalisten an. Bei der Veranstaltung einer Expo werde immer "reflexartig" an die Kosten gedacht, aber aus seiner Sicht sollte man das angehen und die damit verbundenen Chancen nutzen: "Wenn es andere können, warum sollten wir es nicht können?", so Mahrer.

    RBI erzielte im 1. Quartal 2021 rund ein Fünftel mehr Gewinn

    Vor 1 Tag Weniger Risikokosten im Vergleich zum Vorjahr haben der Raiffeisen Bank International (RBI) im ersten Quartal 2021 um ein Fünftel mehr Gewinn gebracht. Unterm Strich blieben 216 Mio. Euro und damit um 22 Prozent mehr als im Vorjahresquartal übrig. Einnahmenseitig gab es beim Zins- sowie beim Provisionsüberschuss Rückgänge zu sehen. Das Kundenkreditvolumen zog indessen leicht an.

    Investor Wolf will wohl MAN-Übernahmeangebot verbessern

    Vor 1 Tag Das Ringen um die Zukunft des von der Schließung bedrohten MAN-Standorts Steyr hat am Freitag zu einer neuerlichen Wendung geführt. Investor Siegfried Wolf, gegen dessen Übernahme zwei Drittel der Belegschaft Anfang April gestimmt hatten, will offenbar sein Angebot nachbessern. Das berichtete die "Kronen Zeitung" am Freitag. Aus der MAN-Konzernzentrale in München hieß es, derzeit werde nicht mit dem Ex-Magna-Chef verhandelt.

    ÖVP-Wirtschaftsbund will Langzeitarbeitslosen Geld kürzen

    Vor 1 Tag Der ÖVP-Wirtschaftsbund möchte, dass Langzeitarbeitslose Jobs in ganz Österreich annehmen müssen und ihr Arbeitslosengeld auf unter 40 Prozent gesenkt wird.

    Magna in Graz schickt rund 1.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

    Vor 1 Tag Beim Kfz-Zulieferer und Autobauer Magna Steyr in Graz sind rund 1.000 Mitarbeiter mit 1. Mai in Kurzarbeit geschickt worden. Ein Sprecher bestätigte Freitagfrüh einen entsprechenden Bericht des ORF Radio Steiermark. Der Schritt sei wegen der "coronabedingten Liefersituation" nötig gewesen, wurde begründet. Außerdem wollte man die gut ausgebildeten Mitarbeiter nicht verlieren, sagte Reinhard Hofer, Vorsitzender des Arbeiterbetriebsrates, dem ORF.

    Kupferpreis steigt auf Rekordhoch

    Vor 1 Tag Der Kupferpreis ist am Freitag auf ein Rekordhoch gestiegen. An der Rohstoffbörse in London stieg der Preis für eine Tonne des vielseitig verwendeten Metalls bis auf 10.232 US-Dollar (8.484 Euro). Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2011 klar übertroffen. Allein im laufenden Jahr hat der Kupferpreis um mehr als 30 Prozent zugelegt.

    Luxus-Greißler Meinl am Graben baut über den Sommer um

    Vor 1 Tag Das Luxus-Lebensmittelgeschäft Meinl am Graben in der Wiener City wird über den Sommer um 7 Mio. Euro grundlegend umgestaltet. Die Warenpräsentation wird geändert, die Flächen werden neu verteilt. Die Handelsfläche sinkt von 1.700 auf 1.200 Quadratmeter, das Sortiment bleibt erhalten; von der Gastronomie bleibt nur das Café samt Außenbereich. Die Planungen laufen seit 2015. Zwischen 4. Juni und Anfang Oktober gibt es die Waren bei einem "Pop-up-Store" und per Hauszustellung.

    Supermärkte in Deutschland müssen Elektroschrott annehmen

    Vor 1 Tag Deutsche Verbraucher können alte Elektrogeräte wie elektrische Zahnbürsten oder Handys künftig auch in Diskontern und Supermärkten abgeben. Eine entsprechende Gesetzesänderung hat der deutsche Bundesrat am Freitag beschlossen. Voraussetzung ist, dass die Ladenfläche größer als 800 Quadratmeter ist und die Läden selbst mehrmals im Jahr Elektrogeräte verkaufen. Die neuen Regeln treten im Jänner 2022 in Kraft.

    Wifo: Arbeitslosigkeit erst 2025 wieder auf Vorkrisenniveau

    Vor 1 Tag Erst im Jahr 2025 dürfte die Arbeitslosenrate in Österreich mit siebeneinhalb Prozent auf ein Niveau ähnlich niedrig wie 2019 zurückgehen, nimmt das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) in seiner neuen Mittelfristprognose an.

    Grazer AVL List 2020 mit 13 Prozent Umsatzverlust

    Vor 1 Tag Der Grazer Technologiekonzern AVL List hat wie viele andere Unternehmen ein schwieriges Jahr 2020 hinter sich: Der Umsatz ist von 1,97 Mrd. Euro (2019) auf 1,70 Mrd. Euro und damit um 13 Prozent auf das Niveau von 2018 zurückgegangen. Zudem wurden im Vorjahr auch 220 Mitarbeiter in Österreich gekündigt, doch für 2021 erwartet sich CEO Helmut List ein leichtes Plus beim Umsatz, aus dem 2022 wieder ein satter Zuwachs werden soll, sagte er im Bilanz-Gespräch mit der APA.

    Coronakrise nagt am Zusammenhalt in den Unternehmen

    Vor 2 Tagen Die Coronakrise führt innerhalb von Unternehmen zu einem Rückgang des Teamgeists und der Motivation - obwohl sich die Mitarbeiter gar nicht so sehr darum sorgen, dass die Krise ihre Firma "erwischen" könnte. Diese aktuellen Ergebnisse einer Umfrage unter 161 Kommunikationsfachleuten deuten zum Teil auf starke Veränderungen im Vergleich zu einer ähnlichen Befragung vor einem Jahr hin. Durchgeführt haben die Untersuchung marketagent in Zusammenarbeit mit currycom.

    Wiener Wirtschaft auf Pendler angewiesen

    Vor 1 Tag 270.000 Menschen kommen beinahe täglich nach Wien - Die Pendler. Eine Analyse hat nun gezeigt, dass die Wiener Wirtschaft auf sie angewiesen ist.

    US-Notenbank warnt vor steigendem Übermut an den Börsen

    Vor 2 Tagen Die US-Notenbank (Fed) warnt vor steigendem Übermut an den Finanzmärkten. Nach Einschätzung der Währungshüter ist die aktuelle Lage zwar in vielfacher Hinsicht besser als noch vor einem Jahr zu Beginn der Coronakrise befürchtet. In ihrem am Donnerstag präsentierten halbjährlichen Bericht zur Finanzstabilität weisen sie allerdings darauf hin, dass die Aussicht auf eine deutliche Wirtschaftserholung die Anleger auch risikofreudiger macht.

    MAN-Geschäftsführung dementiert Annäherung

    6.05.2021 Die Antwort von MAN ließ nicht lange auf sich warten: Einen Tag nachdem die Belegschaftsvertretung des Werks in Steyr von einer ersten Annäherung bei den Verhandlungen über den Sozialplan des von Schließung bedrohten Standorts mit dem Unternehmen gesprochen hatte, kam Donnerstag das Dementi: "Die Positionen liegen nach wie vor weit auseinander, es gab keine Annäherung", zitierte das Magazin "Trend" aus einer Mitteilung der MAN-Steyr-Geschäftsführung an die Mitarbeiter.

    Holprige Veröffentlichung der Coronahilfen

    6.05.2021 Die von der Regierung angekündigte Veröffentlichung der Coronahilfen über 100.000 Euro ist Donnerstag schleppend angelaufen. Gegen Mittag waren über die entsprechende Datenbank der EU-Kommission erst einige Dutzend neu eingemeldete Förderungen abrufbar. Das Finanzministerium verwies auf technische Probleme seitens der Kommission, deren Server zuvor mehrere offline gewesen war. Als größter Empfänger von Coronahilfen in Österreich schienen vorerst die Austrian Airlines auf.

    Handel kehrt ab 19. Mai zu regulären Öffnungszeiten zurück

    6.05.2021 Die ab 19. Mai geplanten Lockerungen bringen auch im Handel weitere Schritte in Richtung Normalität. Hält der Plan, darf der Handel künftig wieder bis 21 Uhr öffnen und damit den vollen Zeitrahmen von 72 Stunden pro Woche ausschöpfen, wurde der APA ein "Standard"-Bericht bestätigt. Seit über einem halben Jahr müssen die Geschäfte, sofern sie überhaupt offen haben konnten, nun schon um 19 Uhr schließen.

    Swiss baut in Coronakrise weitere Jobs ab

    6.05.2021 Die Fluggesellschaft Swiss baut aufgrund der anhaltenden weltweiten Coronapandemie den Personal- und den Flottenbestand ab. Von betrieblichen Kündigungen wären potenziell bis zu 780 Mitarbeiter am Boden und beim Fliegenden Personal betroffen, teilte die Lufthansa-Tochter am Donnerstag mit. Die Flotte von 90 Flugzeugen soll um 15 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden.

    Firmen schütten trotz Krise wieder mehr Dividende aus

    6.05.2021 Trotz der anhaltenden Coronakrise dürften die heimischen ATX-Unternehmen ihre Gewinnausschüttungen heuer wieder nach oben schrauben. Laut dem Dividendenreport der Arbeiterkammer (AK) werden insgesamt bis zu 3,2 Milliarden Euro an die Aktionäre der Unternehmen fließen. Im Coronajahr 2020 waren es 1,6 Milliarden Euro. Nur zwei Firmen, Lenzing und SBO, verzichten heuer komplett auf eine Ausschüttung, so die Kammer am Donnerstag.

    Vorarlberger und Tiroler zahlen die höchsten Mieten

    6.05.2021 Wie tief Wohnungssuchende für ihre Miete in die Tasche greifen müssen, variiert von Bundesland zu Bundesland. Am meisten Budget sehen dafür die Vorarlberger mit 1.200 bis 1.500 Euro und die Tiroler mit 1.000 bis 1.200 Euro pro Monat vor, wie eine Datenanalyse von 50 Millionen Suchanfragen des Online-Portals ImmoScout24 ergibt. Jeder Zweite in den westlichen Bundesländern ist demnach bereit über 1.000 Euro monatlich für eine Mietwohnung auszugeben.

    Arbeitskräftemangel fordert laut Köstinger Tourismus weiter

    6.05.2021 Obwohl durch die Kurzarbeit und die Verlängerung der Wiedereinstellungszusage während der Coronakrise die Abwanderung von Arbeitskräften aus dem Tourismus in andere Branchen deutlich gebremst wurde, ist im vergangenen Jahr die Anzahl der Tourismusbeschäftigten um mehr als 40.000 gesunken. Besonders dramatisch sei der Rückgang bei der Einstellung von Lehrlingen gewesen, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion in Wien.

    Bezos verkauft Amazon-Aktien für fast zwei Milliarden Dollar

    6.05.2021 Amazon-Chef Jeff Bezos hat in dieser Woche Aktien seines Konzerns im Wert von fast 2,0 Milliarden Dollar (1,7 Mrd. Euro) verkauft. Das ging am Mittwoch (Ortszeit) aus Mitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Bezos hatte in jüngerer Vergangenheit schon mehrmals in größerem Stile Amazon-Aktien zu Geld gemacht. Im Februar und November 2020 trennte er sich von Papieren im Wert von insgesamt über sieben Milliarden Dollar.

    Microsoft verdient kein Geld mit Xbox-Geräten

    5.05.2021 Eine Grundannahme über die Gaming-Branche hat sich im Prozess um Apples App Store offiziell bestätigt: Spielekonsolen sind ein Verlustgeschäft. Microsoft verdiene grundsätzlich kein Geld mit dem Verkauf von Geräten seiner Xbox-Konsole, sagte eine Managerin des Software-Konzerns, Lori Wright, am Mittwoch aus. Stattdessen sei man unter anderem darauf angewiesen, beim Verkauf von Spielen auf der Plattform 30 Prozent vom Erlös einzubehalten.

    Verhandlung über MAN-Sozialplan "konstruktiv"

    5.05.2021 Nach der zweiten Gesprächsrunde über den Sozialplan für das MAN Werk in Steyr klang es Mittwochabend so, als ob das Unternehmen und Belegschaftsvertretung sich erstmals etwas angenähert hätten. "Das Gesprächsklima ist konstruktiv gewesen", hielten Arbeiterbetriebsrat Helmut Emler und Angestelltenbetriebsrat Thomas Kutsam fest. Die Verhandlungen hätte "auf Augenhöhe" stattgefunden.