Austria setzt weiterhin auf Letsch – Neuer Zweijahresvertrag

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Letsch ist seit Ende Februar im Amt
Letsch ist seit Ende Februar im Amt - © APA
Aus der Interimslösung Thomas Letsch als Trainer der Wiener Austria wird eine längerfristige. Der an der Europacup-Qualifikation gescheiterte Fußball-Bundesligist einigte sich mit dem 49-jährigen Deutschen auf einen Zweijahresvertrag bis 2020, dazu besteht die Option der Verlängerung um eine weitere Saison.

Letsch war Ende Februar als Interimscoach bis Saisonende geholt worden, nachdem sich die krisengeschüttelte Austria von dessen Landsmann Thorsten Fink getrennt hatte. Ungeachtet der auch im Frühjahr bescheidenen Leistungen des Ex-Meisters entschied man sich nun zur Verlängerung der Zusammenarbeit.

“Thomas hat uns überzeugt und genießt unser vollstes Vertrauen. Wir haben uns in den vergangenen Wochen sehr ausführlich mit der Personalie Cheftrainer beschäftigt und sind zu der Überzeugung gekommen, dass Thomas Letsch die begonnene Arbeit fortsetzen soll”, erklärte Austria-AG-Vorstand Markus Kraetschmer in einer Club-Mitteilung von Montagabend.

Die Entscheidung sei nach intensiven Gesprächen und der Sondierung des anderer Kandidaten deutlich zugunsten von Letsch ausgefallen. “Wir haben den Markt sehr genau sondiert, demnach hat es natürlich auch einer Vielzahl an Gesprächen bedurft, um letztendlich zu einer klaren Entscheidung zu kommen”, so Kraetschmer über die langwierigen Verhandlungen.

Sportdirektor Franz Wohlfahrt hofft, dass Letsch mit der Mannschaft in der kommenden Saison ein erfolgreicher Neustart gelingt. “Wir haben uns nun für den weiteren Weg gemeinsam mit Thomas Letsch entschieden, schätzen seine Arbeit und erwarten, dass wir schon in der kommenden Saison wieder eine erfolgreiche Austria-Mannschaft sehen”, sagte Wohlfahrt.

Letsch zeigte sich erfreut über das weitere Engagement und will die Kaderzusammenstellung schnellstmöglich vorantreiben. “Wir wollen eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen, um vielleicht etwas Erstaunliches zu schaffen, auf das wir alle stolz sein können”, sagte der Austria-Trainer. Vor dem Wechsel nach Favoriten hatte er beim deutschen Zweitligisten Aue, als Interimscoach von Red Bull Salzburg und als Trainer des Zweitligaclubs Liefering gearbeitet.

(APA)

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