750 IS-Kämpfer seit März laut USA in Afghanistan getötet

US-Spezialeinheiten und afghanische Streitkräfte haben in Afghanistan seit Anfang März 750 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat getötet. Zudem seien Tunnel- und Höhlensysteme sowie Einsatzzentren und logistische Knotenpunkte der radikalislamischen Extremisten zerstört worden, teilten die US-Streitkräfte am Freitag mit.

Die vom IS kontrollierten Gebiete seien um zwei Drittel reduziert worden, hieß es weiter. Neben dem IS müssen die afghanischen Streitkräfte auch gegen die radikalislamischen Taliban kämpfen. Diese greifen verstärkt an, seitdem die NATO ihren Kampfeinsatz Ende 2014 offiziell durch einen Ausbildungseinsatz ersetzt und die Truppen reduziert hat.

Seit mehr als einem Jahr bekämpfen die USA und Afghanistan den IS gemeinsam mit Luftangriffen. Im April hatten US-Kräfte die größte nichtnukleare Bombe aus dem amerikanischen Waffenarsenal auf ein Höhlensystem des IS in der östlichen Provinz Nangarhar abgeworfen. Dabei starben mutmaßlich 96 Kämpfer. Der gesamte Komplex sowie Waffen und Munition wurden nach Angaben der Regierung in Kabul zerstört.

(APA/dpa)

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