1. Wiener Gemeindebezirk ist Mekka der E-Auto-Fahrer

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E-Autos sind vor allem für Kurzstrecken gut geeignet
E-Autos sind vor allem für Kurzstrecken gut geeignet - © APA
Der 1. Wiener Gemeindebezirk rund um den Stephansdom ist Österreichs Mekka für E-Auto-Fahrer. 228 Elektroautos wurden im Vorjahr im Zentrum der Bundeshauptstadt zugelassen, womit jedes zehnte Auto ein “Stromer” war. Auf Platz zwei im Bezirksranking folgt Waidhofen/Thaya (NÖ) mit 33 E-Auto-Neuzulassungen, was einem Anteil von 3,7 Prozent entspricht.

Dahinter landeten Wien Mariahilf mit 21 strombetriebenen Fahrzeugen (3,4 Prozent) und Wien-Margareten, ebenfalls mit 21 E-Autos (3,1 Prozent), berichtet der VCÖ mit Verweis auf die Zulassungsstatistik 2017 der Statistik Austria.

VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen betonte am Donnerstag, dass E-Autos für ländliche Regionen sehr gut geeignet sind. “Am Land sind 60 Prozent der Autofahrten kürzer als zehn Kilometer, 94 Prozent kürzer als 50 Kilometer. Gerade in den Regionen ist die Anzahl der Zweitautos sehr hoch. Die 1,4 Millionen Zweitautos in Österreich werden im Schnitt nur 7.190 Kilometer pro Jahr gefahren”, rechnet sie vor.

Rasmussen gibt dabei zu bedenken, dass es in ländlichen Regionen viele Einfamilienhäuser gibt, in denen das E-Auto in der Garage geladen werde. “Mit Photovoltaikanlage kann zudem die benötigte Energie selbst erzeugt werden”, so Rasmussen.

(APA)

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