Mit mächtiger Heckfinne will Ferrari in Erfolgsspur finden

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Mit diesem Boliden wollen Sebastian Vettel und Kimi Raikkonen in der kommenden Formel 1-Saison angreifen.
Mit diesem Boliden wollen Sebastian Vettel und Kimi Raikkonen in der kommenden Formel 1-Saison angreifen. - © AFP
Mit dem SF70-H will Ferrari nach einer enttäuschenden Formel-1-Saison ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur finden. Die Scuderia aus Maranello präsentierte am Freitag in einem kurzen Online-Video das neue Modell für den Titelkampf unter neuen Vorzeichen in diesem Jahr. Besonders die mächtige weiße Heckfinne des im traditionellen Ferrari-rot lackierten Boliden sticht ins Auge.

An deren Ende ragt beim neuen Ferrari ein weiterer großer T-Flügel hervor – unmittelbar vor dem Heckflügel. Für Erstaunen sorgten zudem die riesigen Seitenkästen. Schon Force India hatte diese Woche mit einer gewaltigen und optisch gewöhnungsbedürftigen Heckfinne für Aufsehen gesorgt, bei Ferrari fällt diese noch üppiger aus.

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Titelverteidiger Mercedes verzichtete dagegen bei seinem neuen “Silberpfeil” auf ein solch markantes Aerodynamik-Element und präsentierte am Donnerstag ein eleganteres Design.

70 Jahre Scuderia Ferrari

Der Name SF70-H wurde aufgrund des 70-jährigen Bestehens der Scuderia Ferrari gewählt, der Buchstabe H steht für Hybrid. Ob das Traditionsteam damit wieder an alte Erfolge anschließen kann, wird man spätestens beim Saisonauftakt am 26. März in Melbourne wissen. Zuvor stehen aber noch die in der kommenden Woche beginnenden Testfahrten in Montmelo bei Barcelona auf dem Programm.

Kein Saisonsieg für Ferrari 2016

In der vergangenen Saison kam der vierfache Ex-Weltmeister Sebastian Vettel nicht über den vierten Platz der Fahrerwertung hinaus. Seit dem 20. September 2015 wartet der einst erfolgsverwöhnte Deutsche auf seinen 43. Karriereerfolg.

Sein finnischer Teamkollege Kimi Räikkönen wurde nur WM-Sechster, das Team in der Konstrukteurs-Wertung nicht nur von Branchenprimus Mercedes, sondern auch noch von Vettels wiedererstarkten Ex-Rennstall Red Bull geschlagen. Ferrari wartet seit 2007, als Räikkönen Weltmeister wurde, auf einen Titel in der Fahrerwertung.

(APA/dpa)

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