App der Woche: “Prisma”

Von Christoph Stachowetz
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Die Vienna.at - App der Woche: "Prisma"
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Man könnte meinen, dass bei den hunderten von Fotofilter-Apps kaum noch Interessante mit relevanten Neuerungen erscheinen. Falsch gedacht, denn “Prisma” kann tatsächlich überraschen und begeistern.

Seien es nun die diversen Desktop-Lösungen oder Foto-Bearbeitungs-Apps, die aktuell im Umlauf sind: Kaum eine darunter, die nicht eine mehr oder weniger großen Auswahl an Filtern oder Überarbeitungsfunktionen aufbieten kann. So darf man doch überrascht sein, dass die simple, aber effektive Fotofilter-App “Prisma” so großes Aufsehen erregt hat.

Fotobearbeitung mit “Prisma”, der App der Woche

Mit einem schon fast zu aufgeräumten User-Interface wird man bei “Prisma” begrüßt: Kein Startbildschirm, keine Vorab-Einstellungen oder dergleichen – gleich nach dem Start wird der Benutzer vor die Wahl gestellt, ein Foto zu machen und dieses zu bearbeiten. Vier Basis-Optionen wie die Zuschaltung des Blitzes, den Wechsel von Rück- zu Frontkamera oder ein Mini-Menü, dass sich hauptsächlich mit der Speicherfunktion des Bildmaterials beschäftigt (hier kann auch das “Prisma”-eigenen Wasserzeichen deaktiviert werden), kann hier ausgewählt werden.

Prisma-(1) Prisma-(3) Prisma-(2)

Hat man dann das passende Foto gemacht oder gefunden, kann die Bearbeitung beginnen. Ein etwas umständliches Zuscheidungstool lässt den User den relevanten Bildbereich für die weitere Transformationen auswählen, als nachfolgender Schritt können dann die Filter durchgegangen werden. Dabei setzt “Prisma” vermehrt auf eine tatsächlich “Kunst”-volle Auswahl und Bilder können etwa in den Stilen von Picasso, Mondrian oder Munch wiedergegeben werden. Mit einer Wischbewegung kann die “Intensität” des Filters per Regler von 0 auf 100 Prozent festgelegt werden, mehr Optionen sind abseits von Speichern und Teilen in sozialen Netzwerken nicht mehr vorhanden.

“Prisma”: Bilder im Stil von Mondrian, Munch oder Picasso

Leider muss man ausgehend von den Servern der Betreiber mit längeren Wartezeiten bei den Filterbearbeitungen rechnen, was die Transformation eines Bildes dann doch etwas verzögert. Kann man aber darüber hinwegsehen oder sein Vertrauen darauf setzen, dass in Zukunft mehr Kapazitäten dahingehend geschaffen werden, wird man von “Prisma” unter Garantie nicht enttäuscht werden. Die App ist Gratis in den App-Stores runterzuladen.

“Prisma” runterladen:

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(Red.)

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