Grasser-Prozess dreht sich an Tag 23 um den Terminal Tower

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Immer für einen Lacher gut: Anwalt Norbert Wess (l.) und Karl Heinz Grasser.
Immer für einen Lacher gut: Anwalt Norbert Wess (l.) und Karl Heinz Grasser. - © APA/ROLAND SCHLAGER/APA-POOL
Der 23. Tag im KHG-Prozess in Wien durchleuchtet erneut die Machenschaften rund um den Linzer Terminal Tower. Karl-Heinz Grasser wird dabei vorgeworfen, 200.000 Euro für die Ausstellung eines Mietvertrags einkassiert zu haben.

Der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte wird am Dienstag im Wiener Straflandesgericht fortgesetzt. Im Zentrum der Befragungen der Angeklagten am 23. Verhandlungstag wird wieder der Bestechungsverdacht bei der Einmietung der Finanzbehörden ins Linzer Bürohaus Terminal Tower stehen. Die Verhandlung soll bereits um die Mittagszeit enden.

200.000 Euro von Porr an Meischberger

Im Zuge der Errichtung des Baus beim Linzer Hauptbahnhof wurden von einer Porr-Firma 200.000 Euro an den Grasser-Vertrauten Walter Meischberger gezahlt, das Geld floss an die Firma von Peter Hochegger in Zypern, die Astropolis. Laut Staatsanwaltschaft wurde das Geld als Gegenleistung für Grassers Zustimmung zum Mietvertrag gezahlt, wodurch der Tatbestand des Amtsmissbrauchs und Bestechung erfüllt wäre. Grasser und Meischberger weisen die Vorwürfe zurück.

(APA/red)

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