Wahlkampf in Niederösterreich geht ins Finale

Die NÖ-Wahl 2018 geht in die Zielgerade
Die NÖ-Wahl 2018 geht in die Zielgerade ©APA
Am kommenden Sonntag, den 28. Jänner 2018, entscheiden 1,4 Millionen Stimmberechtigte die Neuzusammensetzung des niederösterreichischen Landtages. 
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56 Mandate werden vergeben. Neben den bisher vertretenen Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen kandidieren erstmals auch die NEOS. Die Liste Frank ist nicht mehr dabei.

Wahlkampf in Niederösterreich geht ins Finale

Im Endspurt wird die Volkspartei am Freitagvormittag in einer Pressekonferenz in St. Pölten zur “Schlussmobilisierung” aufrufen. Die SPÖ hat zwei finale Abendtermine angesetzt. Am Donnerstag im Kulturhaus Wagram in St. Pölten wird auch Bundesparteivorsitzender Christian Kern erwartet, am Freitag geht es ins Stadttheater Wiener Neustadt – wo der neue burgenländische Finanz- und Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil zur nachbarschaftliche Unterstützung erwartet wird.

Keine “klassische Schlussveranstaltung” haben die Freiheitlichen. Am Donnerstag wird es eine Pressekonferenz mit Bundesparteichef Heinz-Christian Strache und Spitzenkandidat Udo Landbauer in St. Pölten geben. Am Freitag will der Listenerste und gelernte Skilehrer einen Kinderskikurs auf dem Semmering abhalten.

Grüne: “Wahlkampf bis zur letzten Minute”

“Wahlkampf bis zur letzten Minute” lautet das Motto der Grünen: “Wir laufen und stehen auf der Straße.” Es gibt demnach “keinen klassischen Abtakt”. Die NEOS wollen sich in der letzten Woche vor der Wahl noch einmal in allen Landesvierteln präsentieren. Am Freitagvormittag soll in Baden mit Gemeinderäten auf deren kommunale Aktivitäten in den vergangenen drei Jahren hingewiesen werden. Nach der Eroberung von 23 Gemeinderäten vor drei Jahren will die pinke Partei ab Sonntag auch im Land für Bewegung sorgen, so die Marschroute.

Neben den fünf Parteien, die landesweit antreten, kandidieren am 28. Jänner nur in den Wahlkreisen Amstetten, Melk und Mödling die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) und lediglich im Wahlkreis Baden die Liste Wir für Niederösterreich. Die 1.386.343 Stimmberechtigten (714.021 Frauen, 672.322 Männer) sind 18.111 weniger als vor fünf Jahren. Die Wahlbeteiligung damals betrug 70,9 Prozent.

Die Ergebnisse im Jahr 2013

Am 3. März 2013 hatte die ÖVP 50,79 Prozent und die SPÖ 21,57 Prozent erreicht. Auf die Liste Frank, die nun nicht mehr kandidiert, waren 9,84, auf die Freiheitlichen 8,21 und auf die Grünen 8,06 Prozent entfallen. Bei der Wahl vor fünf Jahren erhielt die Volkspartei 30 Mandate, die SPÖ 13. Auf Frank kamen fünf, auf FPÖ und Grüne je vier Sitze.

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(APA/Red.)

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