Susanne Winter setzt nach FPÖ-Aus auf Volksnähe in neuem Mini-Büro

Abgeordnete Susanne Winter am Mittwoch bei einer Nationalratssitzung im Parlament in Wien
Abgeordnete Susanne Winter am Mittwoch bei einer Nationalratssitzung im Parlament in Wien ©APA/HERBERT NEUBAUER
Nach ihrem Ausschluss aus der FPÖ ist Susanne Winter als "Wilde Abgeordnete" im Einsatz. Dazu stand auch ein Umzug an. Auf Facebook zeigte sie ihren neuen, bescheidenen Arbeitsplatz - "ein Büro für einen Volksvertreter", wie sie sagt.
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Ihrem Stolz über ihr neues, wesentlich kleineres und kargeres Büro – “kein ‘Protz-Büro'” – verlieh Ex-FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Winter auf Facebook Ausdruck. Sie postete ein Foto, mit dem sie Einblicke in ihre nunmehr reduzierte Wirkstätte gewährte.

Susanne Winter zeigt auf Facebook neues Mini-Büro

Die “Wilde Abgeordnete” hat damit zwar räumlich, jedoch nicht finanziell Einbußen hinnehmen müssen – nach wie vor verdient Winter, die nun keiner Fraktion mehr angehört, ein Monatsgehalt von 8.600 Euro brutto.

Das ist mein neues Büro und ich bin echt stolz darauf ;-)! Es ist kein PROTZ-BÜRO sondern ein Büro für einen Volksvertreter .

Posted by Susanne Winter on Wednesday, November 11, 2015

 

Die Causa Susanne Winter

Susanne Winter hatte nach ihrem positiven Kommentar zu einem antisemitischen Posting auf ihrer Facebook-Seite den Ausschluss aus der FPÖ hinnehmen müssen. Was folgte, war ein regelrechtes #Wintergate – in einem Interview mit ORF-Anchorman Armin Wolf musste sie sich massive Kritik für ihr Verhalten gefallen lassen. Anlässlich der Causa Winter wurde auch erneut eine Diskussion um die Umstände angeregt, die künftig zu einem Amtsverlust führen sollen. Freiwillig ihr Mandat zurückzulegen, kommt für Winter jedoch nicht in Frage, wie sie sagt.

(red)

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