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Sicherungsarbeiten nach Gasexplosion in Wien-Wieden vor Abschluss

Die Sicherungsarbeiten sind vor dem Abschluss.
Die Sicherungsarbeiten sind vor dem Abschluss. ©APA/Hans Punz
Nach der Gasexplosion in Wien-Wieden mit zwei Toten, stehen die Sicherungsarbeiten am schwer beschädigten Gebäude an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse vor dem Abschluss.
Häuser teilweise eingestürzt
Bilder der Zerstörung in Wieden
Eine Tote bei Gasexplosion in Wien-Wieden
Suche nach Verschütteten
Gebäude einsturzgefährdet
Weiterer Toter gefunden
Status unverändert
Spekulationen halten weiter an
Einsatzkräfte beim Unglücksort

Nach der verheerenden Gasexplosion in Wien-Wieden mit zwei Toten stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss, die sicherstellen sollen, dass das schwerbeschädigte Gebäude an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse nicht einstürzt. Wie Markus Leitgeb, Unternehmenssprecher von Wiener Wohnen, am Donnerstagnachmittag auf APA-Anfrage erklärte, dürften die beteiligten Baufirmen morgen, Freitag, so weit sein.

Mieter konnten kurz in Wohnungen in Wien-Wieden

In den vergangenen Tagen konnten alle Mieter der Stiege 2 sowie jene Mieter der wesentlich stärker betroffenen Stiege 1, deren Wohnungen nicht zur Gänze vernichtet wurden, noch einmal für ein paar Minuten zurück in ihre ehemaligen Wohnstätten. Die Mieter der Stiege 1 wurden dabei aus Sicherheitsgründern von Vertretern der Feuerwehr und der Baupolizei begleitet. Erhaltenes Inventar, das die Explosion halbwegs unbeschadet überstanden hatte, und persönliche Gegenstände wie Bilder, Fotos und Bekleidung wurden aus der Wohnung geschafft. Möbel, Hausrat, aber auch TV-Geräte und sonstige Elektro- und Haushaltsartikel werden von Wiener Wohnen eingelagert und - sofern die Besitzer das wünschen - diesen an ihre neue Adressen zugestellt.

18 Mieter nahmen Ersatzwohnungen an

Mittlerweile haben 18 Mieter die ihnen angebotenen Ersatzwohnungen angenommen, berichtete Leitgeb. An ihrer alten Anschrift sind das Dach und große Teile der Außenmauern bereits abgetragen, tonnenschwere Bagger arbeiten sich weiter nach unten vor. Wann mit den Abrissarbeiten begonnen wird, ist noch offen. Weshalb es zur Explosion gekommen ist, ist weiter unklar.

(APA/Red)

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