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Explosion in Wien-Wieden: Fieberhafte Suche nach Verschütteten

Die ganze Straße war von Trümmern übersät.
Die ganze Straße war von Trümmern übersät. ©APA/EXPA/MICHAEL GRUBER
Wie lange die Suche nach den möglicherweise Verschütteten nach der Gasexplosion in Wien-Wieden dauern wird, war am Mittwochabend nicht absehbar. "Es ist ein Wettlauf gegen die Uhr", so ein Sprecher der Feuerwehr.
Gasexplosion in Wien-Wieden
Bilder der Zerstörung in Wieden

"Es muss Bauteil für Bauteil von dem tonnenschweren Schuttkegel abgetragen werden", teilte Lukas Schauer von der Wiener Berufsfeuerwehr auf APA-Anfrage mit.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass sich in einem unter Schutt begrabenen Pkw ein bis zwei Personen befinden könnten. "Wir haben ganz schwache Kratzgeräusche registriert, sehr schwache Klopfgeräusche", schilderte Pressesprecher Christian Feiler an Ort und Stelle der APA. Und weiter: "Es ist ein Schuttkegel. Was nicht in das Haus hineingefallen ist, ist herausgefallen. Es sind mehrere Tonnen an Schutt, die wir umgraben."

Vier Autos verschüttet

Auf der Länge des Kegels könnten an die vier Autos verschüttet worden sein, meinte Feiler. Per Schallortung habe man wegen der Schwäche des Signals keine genauere Ortung bekommen. Die Rettungshunde hätten aber ebenfalls angeschlagen. Man habe die Suchmannschaften geteilt - in Feuerwehrleute, welche im Haus weiter suchten, und solche, welche den Schuttkegel angingen.

Man gebe nicht auf, bis man sichergestellt habe, dass sich niemand mehr unter den Trümmern befindet, sagte Feiler. Die Klärung, ob es noch Abgängige gebe, sei auch schwierig, weil die Urlaubssaison gerade angefangen habe.


"Wir graben händisch mit so vielen Einsatzkräften wie möglich. Sie dürfen einander aber auch nicht behindern. Außerdem sorgen wir für regelmäßige Ablösen", verriet der Feuerwehrsprecher. Man könne nicht abschätzen, wie lange es Überlebenschancen gibt. "Das hängt von dem Hohlraum ab, in dem sich jemand befindet und von seinen Verletzungen. Nach Erdbeben wird immer wieder von 'Wundern' gesprochen, wenn nach zwei oder drei Tagen noch jemand geborgen wird. Wir geben jedenfalls die Hoffnung nicht auf."

Gemeindebau mit insgesamt 30 Wohnungen

Bei dem einsturzgefährdeten Haus an der Ecke Preßgasse - Schäffergasse handelt es sich um eine in den Jahren 1950/1951 vom Architekten Hanns Kunath erbaute Gemeindebau-Anlage mit insgesamt 30 Wohnungen. Das Gebäude, in dem ein riesiges Loch klafft - die Explosion hatte den zweiten bis vierten Stock betroffen - wurde evakuiert. Bemühungen, die Bewohner in Ersatzquartieren unterzubringen, waren im Gange. Das Wiener Büro für Sofortmaßnahmen war mit einem Team im Einsatz.

(APA/red)

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