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Österreichs Politiker nach Anschlag in Wien "geschockt"

Schock in der heimischen Politik nach dem Anschlag in Wien.
Schock in der heimischen Politik nach dem Anschlag in Wien. ©APA/HANS PUNZ
Geschockt zeigten sich die heimischen Politiker nach dem Anschlag am Montagabend in der Wiener Innenstadt.
Bilder vom Polizeieinsatz
Schüsse am Wiener Schwedenplatz
Mehrere Tote und Verletzte
Anschlag in Wien: Was man bisher weiß
Nehammer geht von Terroranschlag aus
Zeugen berichten von den Schüssen
Kurz: "Widerwärtiger Terroranschlag"
Ludwig: "Bilder machen fassungslos"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Vorkommnisse Montagabend in der Wiener Innenstadt als "widerwärtigen Terroranschlag" verurteilt. "Unsere Polizei wird entschlossen gegen die Täter dieses widerwärtigen Terroranschlags vorgehen. Ich bin froh, dass unsere Polizisten bereits einen Täter ausschalten konnten. Wir werden uns durch Terrorismus niemals einschüchtern lassen und diese Angriffe mit allen Mitteln entschieden bekämpfen", sagte Kurz in einer Stellungnahme zur APA.

Van der Bellen: Werden Demokratie verteidigen

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich "tief betroffen" über den mutmaßlichen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt gezeigt. "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl ist bei den Opfern, Verletzten und deren Angehörigen", schrieb Van der Bellen auf Twitter.

"Wir werden unsere Freiheit und Demokratie gemeinsam und entschlossen mit allen gebotenen Mitteln verteidigen", betonte der Bundespräsident. Er stehe mit der Bundesregierung im Austausch. Van der Bellen bedankte sich im Namen der Republik für die Beistandbekundungen internationaler Staats- und Regierungschefs.

Ludwig: Bilder machen fassungslos

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat sich auf Twitter entsetzt über den Anschlag in Wien gezeigt: "Zutiefst bestürzt haben wir die Informationen über die Schießerei in der inneren Stadt erhalten. Die Bilder sind schockierend und machen uns fassungslos." Auch er appellierte an die Wienerinnen und Wiener, zuhause zu bleiben. Ludwig selbst ist inzwischen beim Krisenstab der Polizei eingetroffen, wie ein Sprecher betonte.

Auch City-Bezirkschef Figl verurteilt Terrorakt

Der Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Markus Figl (ÖVP), hat sich über den Terrorakt in seinem Bezirk erschüttert gezeigt: "Ich verurteile die Anschläge rund um die Synagoge in der Seitenstettengasse und den anderen Orten in der Inneren Stadt auf das Heftigste", betonte er in einer Aussendung.

Sein Mitgefühl gelte den Angehörigen der Opfer und den Verwundeten. Den Einsatzkräften, "die Außergewöhnliches leisten", sprach er seinen ausdrücklichen Dank für ihren Einsatz aus.

Rendi-Wagner und Hofer "entsetzt"

SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner hat sich am Abend "tief erschüttert, fassungslos und entsetzt" über den Anschlag in Wien geäußert. Auf Twitter sprach sie von einem "abscheulichen Terroranschlag".

Auch FPÖ-Obmann Norbert Hofer zeigte sich "entsetzt", er sprach auf Twitter von einem "schrecklichen Terroranschlag". Sein Mitgefühl gelte "allen Opfern der feigen Terroristen".

Meinl-Reisinger "geschockt"

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat sich "geschockt" über den offensichtlichen Terrorakt in Wien gezeigt. "Klar ist, dass unsere offene Gesellschaftsordnung stark ist, stark bleiben wird und wehrhaft solchen Angriffen gegenüber steht", schrieb Meinl-Reisinger auf Twitter.

Kogler: "Schockierender Terror"

Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler hat nach den Anschlägen in der Wiener Innenstadt Montagabend von "schockierendem Terror" gesprochen. "Wir alle teilen die Sorge und Trauer um Opfer und Verletzte", schrieb Kogler auf Twitter. Die Gefahr sei noch nicht gebannt.

"Bitte bleiben Sie zu Hause und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte", so Kogler. Der Vizekanzler dankte allen Einsatzkräften, die ihr Leben zum Schutz aller Menschen einsetzen, die in Wien leben.

Mikl-Leitner: "Gedanken bei Wiener Freunden"

"Unsere Gedanken sind bei unseren Wiener Freunden", schrieb Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am späten Montagabend auf Facebook. Sie verwies darauf, dass aus dem Bundesland zehn Rettungswägen und sechs Notärztinnen und Notärzte zur Unterstützung der Wiener Rettung ausgerückt seien. Zudem richtete Mikl-Leitner ihren Dank an die Einsatzkräfte.

Sobotka "zutiefst betroffen"

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) zeigte sich Montagnacht "zutiefst betroffen" über den Terroranschlag in der Wiener Innenstadt. Terrorismus sei ein Anschlag auf unsere Freiheit und unsere Demokratie - und habe zum Ziel, Menschen in Furcht und Unruhe zu versetzen und letztlich die Gesellschaft zu spalten. Das werde jedoch nicht gelingen, wenn "wir zusammenstehen und der Gewalt nicht weichen", so Sobotka in einer Aussendung.

Der Nationalratspräsident bedankte sich bei allen Einsatzkräften der Polizei, Rettung und des Bundesheeres - und betonte, dass "unsere Gedanken jetzt bei den Opfern, deren Angehörigen und Familien sind".

Doskozil: "Verabscheuungswürdige Attacke"

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) zeigte sich am Dienstag in einer Aussendung tief betroffen über Terroranschlag in Wien. Es handle sich "um eine verabscheuungswürdige Attacke auf die Republik und das friedliche Zusammenleben" in Österreich: "Die feige Brutalität dieses Anschlags hat Österreich und die Bundeshauptstadt erschüttert. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Familien und allen Menschen, die derzeit um das Leben eines Angehörigen bangen."

Das Burgenland sei in diesen schweren Stunden "solidarisch mit allen Betroffenen, den Einsatzkräften und der Bevölkerung Wiens", betonte Doskozil. Er sei "zutiefst davon überzeugt, dass Anschläge wie der gestrige dazu führen werden, dass die Menschen in Österreich noch näher zusammenrücken. Der Anschlag galt wohl auch unserer demokratischen Kultur und unserer Form des Zusammenlebens. Aber das sind genau die Werte, die wir jetzt besonders hochhalten müssen."

Sein großer Dank gelte allen Einsatzkräften, die seit gestern unter schwierigsten Umstände und hohem Risiko ihren Dienst verrichten: "Der Einsatz verläuft außerordentlich professionell und verdient volle Anerkennung", so der Landeshauptmann.

Auch ÖVP-Landesparteiobmann Christian Sagartz zeigte sich erschüttert: Er verurteile diesen "grausamen Anschlag. Diese entsetzliche und feige Tat ist ein Angriff auf unsere Demokratie und unsere offene Gesellschaft. Wir Österreicherinnen und Österreicher stehen in diesen schweren Stunden Schulter an Schulter", so Sagartz.

Die Klubobfrau der Grünen, Regina Petrik, rief zu "überzeugter Politik der Terrorbekämpfung" auf. Gleichzeitig mahnte sie: "So ein Ereignis darf von niemandem für eigene parteipolitische Zwecke missbraucht werden." "Das gestrige Horrorszenario zeigt, dass das Vertrauen in unsere Sicherheitsbehörden gerechtfertigt ist, was man von der Bundesregierung mit ihrer Willkommenskultur nicht behaupten kann", stellte FPÖ-Sicherheitssprecher Johann Tschürtz fest.

SPÖ NÖ entsetzt, FPÖ NÖ fordert Konsequenzen

Der niederösterreichische SPÖ-Chef LHStv. Franz Schnabl hat sich nach dem Anschlag in Wien"entsetzt" gezeigt. Udo Landbauer, Landes- und Klubobmann der FPÖ NÖ, forderte indes "Konsequenzen" und das Ende "falsch verstandener Toleranz".

Schnabl betonte in einer Aussendung, dass "als aktiver Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich und ehemaliger Polizist und Generalinspektor der Bundespolizeidirektion in Wien" seine Gedanken in solchen Ausnahmesituationen stets bei den Einsatzkräften und deren Angehörigen seien. Es handle sich um "herausfordernde Stunden voller Anspannung" für die Kolleginnen und Kollegen. Dem raschen Reagieren der Polizei und ihrer Spezialeinsatzkräfte sowie dem Bundesheer sei es "zu verdanken, dass dieser entsetzliche Terroranschlag nicht mehr Opfer gefordert hat", so Schnabl. Jetzt gelte der volle Einsatz "der Aufklärung der Hintergründe und das konsequenzlose Zur-Verantwortung-Ziehen derer, die diese Horror-Tat begangen haben".

"Die brutalen islamistischen Attacken auf unsere Bevölkerung und die Republik Österreich sind das Ergebnis einer völlig falschen Toleranz, politischer Korrektheit und grenzenloser Einwanderungspolitik", betonte Landbauer in einer Aussendung. Neben den Gebeten für die Opfer brauche es jetzt "vor allem Taten in Form eines konsequenten Vorgehens gegen Islamisten, den politischen Islam und islamistische Terrorzellen, die sich längst in Österreich breitgemacht haben".

Landbauer forderte zudem "ein Ende der Meinungs- und Denkverbote im Umgang mit dem radikalen politischen Islam", der nicht nur "der größte Feind unserer freien demokratischen Gesellschaft" sei, sondern auch "mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden" müsse. Der niederösterreichische FPÖ-Chef: "Islamistische Vereine gehören bis in den kleinsten Hinterhof durchleuchtet, Hassprediger und IS-Sympathisanten umgehend außer Landes gebracht."

Den Einsatzkräften attestierte Landbauer, "Übermenschliches geleistet" zu haben. Das mache Mut und zeige, "dass Österreich in diesen schweren Stunden zusammensteht".

Tirols Politik zeigt Anteilnahme

Nach dem Terroranschlag in Wien hat die Tiroler Politik Anteilnahme gezeigt und den Stellenwert von Demokratie und Solidarität betont. Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) zeigte sich tief betroffen und verurteilte den Angriff, der "auch auf unsere Werte und unsere Demokratie" abzielte. "Islamische Terroristen wollen mit solchen Taten unsere Gesellschaft spalten und die Menschen entzweien", hielt Platter fest. Die Fahnen am Landhausplatz wurden auf Halbmast gesetzt.

Österreich und Europa dürfe und werde diesem Terror "niemals" nachgeben, "jede Art von Extremismus" müsse entschieden bekämpft werden. "Wer unsere Werte missachtet, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz", stellte der Landeschef klar. Platter bedankte sich zudem bei den Einsatzkräften: "Ihrem professionellen und schnellen Handeln ist es zu verdanken, dass noch Schlimmeres verhindert werden konnte".

Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) sagte, dass sie dieses "unfassbare Verbrechen in Wien in dieser ohnehin sehr belastenden Zeit" in "Herz und Seele" treffe. Es sei derzeit "kaum möglich, ruhig, gefasst und offen zu bleiben" - obwohl dies "wichtiger denn je" sei. Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi (Grüne) schrieb in sozialen Netzwerken: "Innsbruck steht an eurer Seite".

SPÖ-Chef Georg Dornauer zeigte sich "unfassbar erschüttert über den widerwärtigen, feigen Terroranschlag in Wien". Er sprach den Angehörigen, Wienerinnen und Wienern sowie Einsatzkräften seine Anteilnahme und Solidarität aus. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger meinte dagegen: "Der islamistische Terror ist endgültig in Österreich angekommen" und sagte, dass seine Gedanken bei den Einsatzkräften und Opfern seien. Dominik Oberhofer, Klubobmann der NEOS, zitierte in einer Reaktion den ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck: "Die Gemeinschaft der Demokraten ist stärker als die Internationale des Hasses. Wir beugen unser Haupt vor den Toten, niemals beugen wir uns dem Terror".

Mikl-Leitner: "Stehen Seite an Seite"

Das Land Niederösterreich stehe "Seite an Seite" mit den "Wiener Freundinnen und Freunden", sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) nach dem Anschlag in der Bundeshauptstadt. Es handle sich um "eine abscheuliche Tat, die uns zutiefst erschüttert und betroffen macht". Zudem teilte Mikl-Leitner am Dienstag nach einer Lagebesprechung im Landhaus in St. Pölten mit, dass die Polizeipräsenz zum Schutz der kritischen Infrastruktur im Land verstärkt werde.

"Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzten und ihren Angehörigen", betonte die Landeshauptfrau in einer Aussendung. Sie richtete ihren Dank an die Einsatzkräfte, "die in dieser Nacht ihr Leben riskiert haben, und an die vielen Ärztinnen und Ärzte und das gesamte medizinische Personal, die um jedes Leben kämpfen". Darüber hinaus habe sie Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) "unsere volle Unterstützung zugesagt".

Was den Schutz der kritischen Infrastruktur in Niederösterreich angehe, werde Landespolizeidirektor Franz Popp die notwendigen Maßnahmen einleiten, sagte Mikl-Leitner weiter. "Wir werden durch diesen feigen terroristischen Anschlag auf unschuldige Bürgerrinnen und Bürger unsere demokratischen Werte nicht aufgeben und uns in unserer Lebensart nicht einschränken lassen", hielt die frühere Innenministerin zudem fest. "Jetzt heißt es zusammenstehen und zusammenhalten."

Die niederösterreichische Polizei habe die Landespolizeidirektion Wien in der vergangenen Nacht mit Spezialkräften unterstützt, berichtete Popp. "Diese Unterstützung wird noch einige Zeit andauern, so lange es notwendig ist." In den verstärkten Überwachungsdienst kritischer Infrastruktur in Niederösterreich würden alle verfügbaren Kräfte entsendet. Das Rote Kreuz Niederösterreich sei mit fünf Notarzteinheiten und zehn Rettungstransportwägen zur Unterstützung nach Wien ausgerückt, bilanzierte Josef Schmoll, Präsident der Landesorganisation.

LH Haslauer: Rechtsstaat ist stärker als Terror

Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) hat den Anschlag in Wien verurteilt. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern, bei den vielen Verletzten sowie deren Angehörigen", erklärte er am Dienstag in einer Aussendung. "Unser Rechtsstaat ist stärker als Terror, Hass und Gewalt", betonte Haslauer.

Der Landeshauptmann hat eine Trauerbeflaggung am Regierungssitz im Chiemseehof, die Flagge auf halbmast am Trompeterturm auf der Festung Hohensalzburg und eine landesweite Trauerbeflaggung auf allen Amtsgebäuden des Landes Salzburg angeordnet. "Dieser feige und abscheuliche Terrorangriff in Wien erschüttert unser ganzes Land und versetzt uns alle in tiefe Trauer. Unsere Solidarität, die Geschlossenheit und der Glaube an unsere demokratischen Grundpfeiler sind unverrückbar."

Vorarlberg bietet Unterstützung an

Nach dem Terroranschlag in Wien hat Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) der Bundeshauptstadt "jegliche Unterstützung" angeboten. Wallner sprach von einem "grausamen und feigen" Attentat, das tiefe Betroffenheit auslöse. Er und zahlreiche Vorarlberger Politiker aller Couleur verurteilten den Anschlag auf das Schärfste und drückten Opfern, Verletzten, Familien und Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Die Polizei in Vorarlberg wurde in erhöhte Bereitschaft versetzt.

"Wir müssen den Terroristen zu verstehen geben, dass sie unsere Lebensweise auch durch diese brutalen Attacken nicht ändern werden", betonten Wallner und Grünen-Chef Johannes Rauch in einem gemeinsamen Statement. "Wir betonen unsere demokratischen Werte in Friede, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit und lassen uns als Gesellschaft nicht spalten! Nur das kann die Antwort auf solch' abscheuliche Anschläge sein", ergänzte Landtagspräsident Harald Sonderegger (ÖVP). Der Dank der Politiker galt den Polizei-, Rettungs- und Bundesheerkräften.

Wallner erklärte, dass er bereits mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) gesprochen und dabei jede mögliche Unterstützung oder Hilfeleistung angeboten habe. "Wir stehen zur Verfügung", betonte der Landeshauptmann. Als sichtbares Zeichen der Anteilnahme wurde für das Landhaus in Bregenz Trauerbeflaggung angeordnet.

Von einer unmittelbaren Gefährdung ist in Vorarlberg laut Wallner nicht auszugehen. Sicherheitshalber habe man die Polizei aber in erhöhte Bereitschaft versetzt. "Öffentliche und sensible Plätze sowie kritische Objekte werden verstärkt überwacht. Auch der Verfassungsschutz ist eingeschaltet", so Wallner. Von der Polizeispitze werde Vorarlberg laufend über neue Entwicklungen informiert. Zu Mittag wollte auch Sicherheitslandesrat Christian Gantner (ÖVP) mit den Sicherheitssprechern der Landtagsparteien zusammentreffen, um über die aktuelle Lage zu informieren.

Entsetzen und Solidaritätsbekundungen in Kärnten

Die virtuelle Pressekonferenz nach der Sitzung der Kärntner Landesregierung hat am Dienstag mit einer Trauerminute für die Opfer des Terroranschlags in Wien begonnen. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sagte: "Wir sind ein demokratisches Land, wir lassen uns nicht beirren." Die Gedanken der Landesregierung und der Sozialpartner seien bei jenen Menschen, die Opfer zu beklagen haben bzw. selbst Opfer wurden. "Unsere Herzen aus Kärnten sind derzeit in Wien."

Nach Kaiser verurteilte auch Landesrat Martin Gruber (ÖVP) den Anschlag. "Wir alle sind erschüttert und entsetzt über diesen Akt des Terrors." Es sei nicht nur ein Akt "gegen unsere Landsleute, sondern ein Akt gegen ganz Österreich, gegen unser vereintes Europa und gegen unsere Werte" gewesen. Es sei auch ein Anschlag "gegen unsere Demokratie und unsere Freiheit" gewesen. Es brauche in klares Signal "gegen alle, die sich gestern zu unseren gemeinsamen Feinden gemacht haben". Die Exekutive müsse mit aller gebotenen Härte gegen die Täter vorgehen und sie sowie die Hintermänner "ohne falsch verstandene Toleranz zur Rechenschaft ziehen", forderte Gruber,

FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann verurteilte den Anschlag und forderte in einer Aussendung die Einberufung eines Anti-Terror-Gipfels für Kärnten, bei dem Landtagsfraktionen, Landesregierung und Polizei gemeinsam Bedrohungsszenarien erörtern sollen. Der Terrorakt müsse "jetzt aber auch die letzten Zweifler hinsichtlich der Gewalt, die vom radikalen Islam ausgeht, wachrütteln", meinte er und kritisierte: "Viel zu lange ist im Wissen um die islamistischen Gefährder zugesehen worden, ohne den von den Freiheitlichen seit Jahren geforderten konsequenten Kampf gegen den radikalen Islam aufzunehmen."

Oppositionspolitiker Gerhard Köfer (Team Kärnten) war laut einer Aussendung "zutiefst erschüttert" und warnte, "den politischen Fehler zu begehen und die Gesellschaft noch weiter zu spalten". Der Terrorakt dürfe "nicht politisch instrumentalisiert und für parteipolitische Agitation herangezogen werden". Köfer forderte Aufklärung, warum der vorbestrafte Attentäter vorzeitig bedingt entlassen wurde.

"Wir dürfen dem Terrorismus keine Chance geben, uns in unseren Freiheiten zu beschränken und unsere Gesellschaft zu spalten", erklärte die Grünen-Landessprecherin Olga Voglauer. Ihre Gedanken seien bei Opfern und Angehörigen. Und auch Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), die eine schwarze Flagge vor dem Rathaus hissen ließ, drückte via Stadtpresse ihr Mitgefühl aus. "Wir sind zutiefst betroffen über das, was sich wenige hundert Kilometer entfernt von unserer Stadt abgespielt hat."

(APA/Red)

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