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Kanzler Kurz spricht von "widerwärtigen Terroranschlag" in Wien

Nach Anschlag in Wien: "Das ganze Land ist in Gedanken bei den Opfern"
Nach Anschlag in Wien: "Das ganze Land ist in Gedanken bei den Opfern" ©APA/HANS PUNZ
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Schüsse am Montagabend in der Wiener Innenstadt, bei denen es Tote und Verletzte gab, als "widerwärtigen Terroranschlag" verurteilt.
Bilder vom Polizeieinsatz
Schüsse am Wiener Schwedenplatz
Mehrere Tote und Verletzte
Nehammer geht von Terroranschlag aus
Zeugen berichten von den Schüssen

"Unsere Polizei wird entschlossen gegen die Täter dieses widerwärtigen Terroranschlags vorgehen. Ich bin froh, dass unsere Polizisten bereits einen Täter ausschalten konnten. Wir werden uns durch Terrorismus niemals einschüchtern lassen und diese Angriffe mit allen Mitteln entschieden bekämpfen", sagte Kurz in einer Stellungnahme zur APA.

Kurz meldete sich nach Anschlag in Wien zu Wort

"Wir erleben gerade schwere Stunden in unserer Republik. Ich möchte allen Einsatzkräften danken, die insbesondere heute für unsere Sicherheit ihr Leben riskieren. Das ganze Land ist in Gedanken bei den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen, denen ich mein tiefes Mitgefühl ausdrücke", so Kurz. Er bedankte sich auch bei der Spitze der Europäischen Union und den internationalen Partnern für ihr Mitgefühl und die Bekundungen ihrer Solidarität.

Wir erleben gerade schwere Stunden in unserer Republik. Ich möchte allen Einsatzkräften danken, die insbesondere heute...

Gepostet von Sebastian Kurz am Montag, 2. November 2020

Laut Kurz Täter "sehr professionell vorbereitet"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einem Interview mit der "ZiB Spezial" bestätigt, dass es sich bei der Attacke in der Wiener Innenstadt heute Abend "definitiv um einen Terroranschlag" gehandelt habe. Dieser sei "sehr professionell" vorbereitet worden. Die Täter seien auch sehr gut mit Waffen ausgerüstet gewesen.

"Sehr angespannte Sicherheitslage" in Wien

Es herrsche insbesondere in Wien eine "sehr angespannte Sicherheitslage", betonte der Kanzler. Mehrere Täter seien nach wie vor unterwegs, der Polizeieinsatz laufe auf Hochtouren. Ob die Menschen morgen wieder normal auf die Straße gehen könnten, hänge von der kommenden Nacht ab. Die Gefahr sei noch nicht vollständig gebannt.

Zum Hintergrund der Bluttat könne man noch nicht wirklich etwas sagen. Angesichts der Nähe des Tatorts zur Hauptsynagoge in Wien sei ein antisemitischer Hintergrund nicht auszuschließen.

Die Zahl der Verwundeten gab der Kanzler mit 15 an.

Damit sich die Polizei ganz auf die Terrorismusbekämpfung konzentrieren kann, habe die Bundesregierung entschieden, dass das Bundesheer den bisher durch die Polizei durchgeführten Objektschutz in Wien ab sofort übernehmen wird, so Kurz in seiner ersten Stellungnahme.

Kurz kondoliert

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat Montagabend in einem kurzen TV-Statement den Einsatzkräften gedankt und den Angehörigen der Opfer versichert, dass man in Gedanken bei ihnen sei. Bei internationalen Partnern bedankte sich der Regierungschef für die angebotene Unterstützung.

Wie davor Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) betonte Kurz, dass nach wie vor mehrere Täter auf der Flucht seien. Den Anschlag nannte er "widerwärtig".

(APA/Red)

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