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Live: Anschlag oder Amoklauf in der Wiener Innenstadt - Mehrere Schüsse

Am Montag kam es zu Schüssen in der Wiener Innenstadt.
Am Montag kam es zu Schüssen in der Wiener Innenstadt. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Montagabend sind Schüsse in der Wiener Innenstadt gefallen. Es kam zu einem Großeinsatz der Polizei. Wir berichten live.
Bilder vom Polizeieinsatz

Am Montagabend berichteten mehrere Medien von Schüssen in der Wiener Innenstadt. Es wurde von einem Großeinsatz der Wiener Polizei gesprochen. Derzeit ist die Lage noch unklar. Möglicherweise handle es sich um einen Angriff auf eine Synagoge auf die Synagoge in der Seitenstettengasse. Das Innenministerium sprach gegenüber der APA entweder von einem Terroranschlag oder einem Amoklauf. Ein Täter soll tot sein, ein weiterer befand sich möglicherweise auf der Flucht. Die Innenstadt soll vermieden werden.

Live-Blog zum möglichen Terroranschlag in Wien

Mindestens ein Täter noch auf der Flucht

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat in einer Pressekonferenz in der Nacht auf Dienstag kundgetan, dass zumindest ein Täter des Anschlags in der Wiener Innenstadt noch auf der Flucht ist. An die Wienerappellierte er, zu Hause zu bleiben und die Innenstadt zu meiden.

Kinder sind am Dienstag für die Schule entschuldigt. Wenn Eltern die Kinder nicht betreuen können, können sie sie in die Bildungseinrichtung bringen.

Nachtbusse meiden die Innergürtel-Bezirke

Die Nachtbusse der Wiener Linien werden nach dem Terroranschlag vom Montag heute Nacht "aus Sicherheitsgründen" die innerstädtischen Bezirke nicht anfahren. Busse aus dem Westen und Süden fahren nur bis zum Gürtel, die Linien aus Donaustadt und Floridsdorf kommend nur bis zum Praterstern, gaben die Wiener Linien in der Nacht auf Dienstag bekannt.

US-Seite SITE zitiert Aussage eines Jihadisten

Das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE hat auf seiner Homepage einen Jihadisten zu dem mutmaßlichen Anschlag in Wien zitiert: "Jihadist sagt, der Angriff in Wien ist 'Teil der Rechnung' für die österreichische Beteiligung an der US-geführten Koalition", heißt es dort in einem Satz. Beigestellt ist ein Bild aus der WienerInnenstadt.

Die USA hatten eine internationale Koalition gegen die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) ins Leben gerufen. Im Rahmen der Koalition kämpften zeitweise Dutzende Staaten in Syrien und im Irak gegen den IS. Österreich schloss sich auch der Koalition an, leistet aber keinen militärischen Beitrag.

Laut Kurz Täter "sehr professionell vorbereitet"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einem Interview mit der "ZiB Spezial" bestätigt, dass es sich bei der Attacke in der Wiener Innenstadt heute Abend "definitiv um einen Terroranschlag" gehandelt habe. Dieser sei "sehr professionell" vorbereitet worden. Die Täter seien auch sehr gut mit Waffen ausgerüstet gewesen.

Es herrsche insbesondere in Wien eine "sehr angespannte Sicherheitslage", betonte der Kanzler. Mehrere Täter seien nach wie vor unterwegs, der Polizeieinsatz laufe auf Hochtouren. Ob die Menschen morgen wieder normal auf die Straße gehen könnten, hänge von der kommenden Nacht ab. Die Gefahr sei noch nicht vollständig gebannt.

Zum Hintergrund der Bluttat könne man noch nicht wirklich etwas sagen. Angesichts der Nähe des Tatorts zur Hauptsynagoge in Wien sei ein antisemitischer Hintergrund nicht auszuschließen.

Die Zahl der Verwundeten gab der Kanzler mit 15 an.

Video zeigt dramatische Szenen

Ein Video zum Anschlag in Wien zeigt dramatische Szenen aus der WienerSeitenstettengasse. Ein mit einer Langwaffe bewaffneter Mann läuft die Gasse entlang und schießt auf einen vor einem Lokal stehenden Mann, der daraufhin zusammenbricht. Kurz darauf kehrt der Täter zurück und schießt mit einer Pistole aus kurzer Distanz ein zweites Mal auf den am Boden liegenden Mann.

Auf einem weiteren Video werden vier Männer an der Ecke Graben/Tuchlauben mit erhobenen Händen und nacktem Oberkörper von Sicherheitskräften gestellt. Davon gibt es auch Fotos, darauf knien die Männer am Boden vor den schwer bewaffneten Spezialeinheiten, dem Anschein nach könnte es sich um Festnahmen handeln.


Spitäler halten zusätzliche Kapazitäten bereit

In den Wiener Spitälern werden nach dem Anschlag in Wien 15 Verletzte behandelt. Die Betroffenen wurden in insgesamt sechs Krankenhäuser gebracht, wie der medizinische Direktor des Wiener Gesundheitsverbunds, Michael Binder, im Gespräch mit der APA erläuterte. Es seien umgehend zusätzliche Kapazitäten geschaffen worden, berichtete er.

Aktuell würden diese noch nicht benötigt, versicherte Binder. Die Anzahl der benötigten unfallchirurgischen Betten sei vorerst ausreichend. Man wolle aber für alle Eventualitäten gerüstet sein. Einige der Verletzten werden derzeit operiert, über deren Zustand gab Binder vorerst keine Auskünfte. Behandelt würden Schussverletzungen.

Die Opfer sind im Allgemeinen Krankenhaus, in den Kliniken Donaustadt, Ottakring und Floridsdorf sowie in den AUVA-Unfallkrankenhäusern Lorenz Böhler und Meidling untergebracht. Damit seien alle wichtigen Zentren der unfallchirurgischen Versorgung in Wien einbezogen, sagte Binder. Umgehend habe man auch weitere Kapazitäten gesichert, Personal habe sich ebenfalls sofort in Dienst gestellt.

Ausgangspunkt Seitenstettengasse und weitere fünf Orte

Der Anschlag am Montagabend in Wien hat gegen 20.00 Uhr in der Seitenstettengasse mitten in der Innenstadt seinen Anfang genommen. Dort fielen erste Schüsse, in unmittelbarer Nähe der Synagoge. In einem "zeitlichen Zusammenhang", so die Polizei, gab es dann Vorfälle an weiteren fünf Innenstadtorten, alle in räumlicher Nähe zum Ausgangspunkt.

Die weiteren Orte waren nach Angaben von Harald Sörös, Sprecher des Innenministeriums, der Morzinplatz, das Salzgries, der Fleischmarkt, der Bauernmarkt und der Graben. Die Anzahl der Verletzten habe sich seit 22.00 Uhr nicht mehr erhöht, sagte unterdessen der Sprecher des Wiener Gesundheitsverbunds, Christoph Mierau, auf APA-Anfrage: 15 Verletzte würden in Spitälern der Bundeshauptstadt versorgt, sieben davon seien schwer verletzt.

Ludwig: Attentäter trug womöglich Sprengstoffgürtel

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat nach mehreren Attentaten in der Wiener Innenstadt am Montagabend berichtet, dass der getötete Attentäter möglicherweise einen Sprengstoffgürtel getragen haben könnte. Daher werde er durch den Entminungsdienst überprüft. Über die Identität oder die Motive der Täter wisse man bis dato nichts. Man verspreche sich aber Erkenntnisse sobald der Tote überprüft werden könne.

Was man derzeit wisse, ist dass sich die Attentäter von der Seitenstettengasse in die Innenstadt aus bewegt haben. Dabei hätten sie "wahllos" auf Gäste in Lokalen geschossen. Zum Teil auf Personengruppen in Schanigärten. Ludwig sprach von sieben Schwerverletzten. Ein Passant sei getötet worden. Details wollte der Wiener Bürgermeister aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht nennen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen erstrecke sich der Terrorakt auf sechs Tatorte. Ludwig, der von einem "furchtbaren Verbrechen" sprach, zeigte sich "tief betroffen" und bat die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben und Ruhe zu bewahren. Die Wiener würden über Medien laufend informiert. Es gebe ein "sehr enges Zusammenspiel" zwischen der Exekutive und den Einrichtungen der Stadt Wien.

Terrorakt laut Nehammer noch im Gang

Der Terrorakt in Wien ist noch im Laufen. Das erklärte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) in der "ZiB Spezial" Montagabend. Ein Täter mit Sturmgewehr sei von der Exekutive ausgeschaltet werden. Man gehe aber von mehreren Tätern aus.

Der Innenminister appellierte an die Bevölkerung daheim zu bleiben und die Straßen in der Bundeshauptstadt zu meiden. Es gebe in Wien keine regionale Eingrenzung der Gefahr.

Nehammer bestätigte noch einmal, dass das Feuer in der Seitenstettengasse eröffnet und dort ein Polizist schwer verletzt wurde. In der Folge hätten sich Gefechte an sechs Tatorten entwickelt.

Appelliert wurde vom Innenminister eindringlich, Videos von der Tat nicht auf sozialen Medien zu posten sondern sie der Polizei zur Verfügung stehen.

Sechs Tatorte, Passant tot, ein Täter erschossen

Mit einem Notruf, der gegen 20.00 Uhr mehrere Schüsse in der Seitenstettengasse in der Wiener Innenstadt anzeigte, hat am Montag ein Großeinsatz der Exekutive wegen eines Terroranschlags mit mehreren Tätern begonnen. Eine Zivilperson wurde von den Attentätern getötet, mehrere weitere Passanten und ein Polizist wurden schwer verletzt, ehe einer der Täter von der Polizei gestellt und erschossen wurde, sagte Harald Sörös, Sprecher des Innenministeriums, der APA.

Bei dem Tatverdächtigen sei eine Langwaffe sichergestellt worden, so der Sprecher. Weitere gesicherte Angaben zu den Vorgängen lagen zunächst nicht vor. Alle verfügbaren Kräfte seien im Einsatz, um die noch nicht gefassten weiteren Täter dingfest zu machen.

Polizei bittet um Videos und Bilder von Zeugen

Das Innenministerium bittet all jene, die Videos und Fotos vom Anschlag in der Wiener Innenstadt gemacht haben, diese der Exekutive zur Verfügung zu stellen. Damit könne man der Polizei bei der Ausforschung und Identifizierung der Täter helfen (Uploadplattform für Videos: Upload.bmi.gv.at). Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) appellierte jedoch eindringlich, Videos von der Tat nicht auf sozialen Medien zu posten.

Polizei: Alle im Einsatz

Der Terrorangriff in der Wiener Innenstadt hat einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. "Alle sind im Einsatz", sagte eine Sprecherin der Wiener Polizei zur APA. Dazu zählten das EKO Cobra, die WEGA, die Diensthundestaffel und die Bereitschaftseinheit. 

Polizei mit Appell: "Bleiben Sie zuhause!"

Die Polizei appellierte wegen der anhaltenden Gefahrenlage an die Bevölkerung: "Wenn Sie zuhause sind, bleiben Sie zuhause!" Wer unterwegs ist, solle sichere Räume nicht verlassen bzw. versuchen, einen sicheren Raum aufzusuchen, wurde dringend geraten. Die Wiener City war großräumig abgesperrt, öffentliche Verkehrsmittel hielten nicht in der Innenstadt.

Alle Tatorte in der Wiener Innenstadt

Alle sechs bisher bestätigten Tatorte lagen im ersten WienerGemeindebezirk. Beim Ablauf der Attacken habe es "einen zeitlichen Zusammenhang" gegeben, sagte Sörös.

15 Opfer der Attacke wurden in Wiener Spitäler eingeliefert, sagte Christoph Mierau, Sprecher des Wiener Gesundheitsverbundes, auf APA-Anfrage. Mindestens sieben dieser Personen seien schwer verletzt.

Teile des Jagdkommandos aktiviert

Nach dem Anschlag in Wien wurde auch das Bundesheer aktiviert. Das Militär übernimmt sämtlichen Objektschutz in der Bundeshauptstadt und Teile des Jagdkommandos stehen zur Unterstützung der Terrorismusbekämpfung zur Verfügung, hieß es aus dem Bundeskanzleramt Montagabend.

"Jetzt ist es wichtig, alle verfügbaren Kräfte in Bereitschaft zu bringen um die Durchhaltefähigkeit der Exekutive sicherzustellen. Die Bundesregierung hat daher mit sofortiger Wirkung die notwendigen Kräfte des Österreichischen Bundesheers aktiviert." In einem ersten Schritt übernehmen die Soldaten zur Entlastung der Polizei sämtlichen Objektschutz in der Bundeshauptstadt. Zusätzlich wurden Teile des Jagdkommandos aktiviert und stehen zur Unterstützung der Terrorismusbekämpfung zur Verfügung.

Terror in Party-Hotspot

Die Attentäter von Wien haben sich wohl nach Vorbild des Pariser Anschlags im Jahr 2015 als Ziel einen Ausgeh-Hotspot ausgesucht. Die Terror-Attacke nahm laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ihren Ausgang in der Seitenstettengasse. Dort befindet sich nicht nur die jüdische Synagoge, die ebenfalls Ziel gewesen sein könnte, sondern auch das sogenannte Bermuda-Dreick, ein alt gedientes Lokalviertel in der Wiener Innenstadt.

Das Bermudadreieck erstreckt sich vom Rabensteig über die Seitenstettengasse bis zur Judengasse und zum Ruprechtsplatz, alles nahe dem Verkehrsknotenpunkt Schwedenplatz. Angesichts der milden Temperaturen und der morgen coronabedingt startenden Gastrosperre war die Gegend, in der sich Lokal an Lokal reiht, auch an einem Montagabend belebt.

Vor allem in den 1980er-Jahren war das Bermudadreieck ausnehmend beliebt. Zu den legendären Gaststätten zählten das noch immer bestehende "Krah-Krah", der "Rote Engel" und der "Kaktus". Der Name des Lokalviertels leitet sich der Legende nach davon ab, dass so mancher trinkfreudige Besuch für längere Zeit in diesem Viertel "verschollen" war.

Auch Helfer aus Niederösterreich im Einsatz

Bei der Attacke in der Wiener Innenstadt sind auch Helfer aus Niederösterreich im Einsatz. Das Rote Kreuz habe zehn Rettungswagen und fünf Notarzteinsatzfahrzeuge entsandt, teilte Andreas Zenker, Sprecher der Landesorganisation, der APA mit. Landesrettungskommandant Werner Kraut sei ebenfalls ausgerückt.

Polizei "mit allen Spezialkräften" im Einsatz

Die Exekutive sei wegen des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt mit allen Spezialkräften im Einsatz. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) befanden sich am Abend im BMI beim Einsatzstab. Es gebe mehrere Täter, mehrere Verletzte und "vermutlich auch Tote", hieß es aus dem Innenressort zur APA. Gerüchte über eine Geiselnahme wurden zunächst nicht bestätigt.

Begonnen habe der Einsatz nach 20.00 Uhr mit Schüssen in der Seitenstettengasse. Ein Zusammenhang mit der dortigen Synagoge sei nicht noch nicht erwiesen, sagte eine Sprecherin.

Das Innenministerium appellierte wie schon die Wiener Polizei an die Bevölkerung: "Wenn Sie zuhause sind, bleiben Sie zuhause." Wer unterwegs ist, solle sichere Räume nicht verlassen bzw. versuchen, einen sicheren Raum aufzusuchen, wurde dringend geraten.

Eine Festnahme bei Schießerei

Die Tat ereignete sich in der Nähe der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und deren Synagoge. Ein Täter wurde nach einem Schusswechsel festgenommen, nach möglichen weiteren wurde gefahndet.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sagte, es habe mehrere Verletzte, möglicherweise auch Tote gegeben. Es handle sich um einen Terrorattacke, die noch in Gang sei. Nach mehreren, bisher unbestätigten Medienberichten war von drei bis acht Todesopfern die Sprache.

Videos nicht in sozialen Medien veröffentlichen

Die Wiener Polizei appellierte unterdessen, es sollten keine Videos und Fotos von den Vorgängen in sozialen Medien veröffentlicht werden. "Dies gefährdet sowohl Einsatzkräfte als auch Zivilbevölkerung."

Keine Öffis in der Innenstadt

Wegen des Anschlags ist die Wiener Innenstadt abgeriegelt, auch die öffentlichen Verkehrsmittel halten dort nicht. Die U-Bahnlinien U1, U2, U3 und U4 halten an den innerstädtischen Stationen nicht an. Die Straßenbahnlinien werden umgeleitet oder kurzgeführt, teilten die Wiener Linien Montagabend mit.

Videos zeigen Bewaffnete und Schussopfer

Vom Vorfall in der Wiener Innenstadt Montagabend kursierten mehrere Videos, die bewaffnete Männer in der Innenstadtstadt zeigt, die wild um sich schießen. Auf einem Video sieht man sogar, wie ein Getroffener - möglicherweise ein Polizist - auf dem Schwedenplatz zu Boden fällt. Ein Mann mit einer Kalaschnikow-ähnlichen Waffe läuft durch eine gepflasterte Gasse und schießt. Aus einem Fester schreit ein Augenzeuge "Arschloch".

Laut BMI Polizist schwer verletzt

Wie eine Sprecherin des Innenministeriums gegenüber der APA Montagabend bestätigte, ist bei einer Schießerei in der Wiener Innenstadt in der Nähe des Schwedenplatzes ein Polizeibeamter schwer verletzt worden. Er sei mit einer Langwaffe angeschossen worden, hieß es. Ein Täter wurde festgenommen. Ob die nahe gelegene Synagoge Ziel des Angriffs war, lasse sich noch nicht bestätigen, so die Sprecherin.

"Es hat sich nach Krachern angehört"

"Es hat sich nach Krachern angehört", schilderte ein Augenzeuge, der anonym bleiben wollte, in einer Sonderausgabe der ORF-Sendung "Zeit im Bild". "Dann hat man gemerkt, das sind Schüsse. Dann sah man eine Person die Seitenstetten herunterlaufen, (der hat) mit einer automatischen Waffe wild geschossen. Der ist dann abgebogen, hinunter, beim (Lokal) 'Roter Engel' von dort in Richtung Schwedenplatz. Er hat dort wild weitergeschossen. Dann kam die Polizei und hat geschossen."

Auf oe24-TV berichteten Augenzeugen von "mindestens 50 Schüssen". Es waren Bilder von mindestens einem Verletzten zu sehen, der vor einem Lokal blutend am Boden lag und versorgt wurde.

Laut IKG keine Menschen in der Synagoge

Zum Zeitpunkt des Anschlages dürften sich keine Menschen im Stadttempel in der Seitenstettengasse und in den Räumlichkeiten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) befunden haben.

Polizei berichtet von Schüssen und verletzten Personen

Die Polizei berichtete auf Twitter von mehreren Schüssen und verletzten Personen. Es wird dazu aufgerufen, öffentliche Plätze im Stadtgebiet zu meiden. Die öffentlichen Verkehrsmittel sollten ebenfalls gemieden werden, appellierte die Polizei.


(Red)

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