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Ludwig: "Bilder sind schockierend und machen fassungslos"

Michael Ludwig appellierte an die Wiener, zuhause zu bleiben.
Michael Ludwig appellierte an die Wiener, zuhause zu bleiben. ©APA/ROBERT JAEGER
Michael Ludwig ist nach dem Anschlag in der Bundeshauptstadt entsetzt. "Die Bilder sind schockierend und machen fassungslos", twitterte der Wiener Bürgermeister am Montagabend.
Anschlag in Wien
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Zeugen berichten von Schüssen

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat sich auf Twitter entsetzt über den Anschlag in Wien gezeigt: "Zutiefst bestürzt haben wir die Informationen über die Schießerei in der inneren Stadt erhalten. Die Bilder sind schockierend und machen uns fassungslos."

Auch er appellierte an die Wienerinnen und Wiener, zuhause zu bleiben. Ludwig selbst ist inzwischen beim Krisenstab der Polizei eingetroffen, wie ein Sprecher betonte.

Attentäter trug womöglich Sprengstoffgürtel

Der Wiener Bürgermeister hat berichtet, dass der getötete Attentäter möglicherweise einen Sprengstoffgürtel getragen haben könnte. Daher werde er durch den Entminungsdienst überprüft. Über die Identität oder die Motive der Täter wisse man bis dato nichts. Man verspreche sich aber Erkenntnisse sobald der Tote überprüft werden könne.

Was man derzeit wisse, ist dass sich die Attentäter von der Seitenstettengasse in die Innenstadt aus bewegt haben. Dabei hätten sie "wahllos" auf Gäste in Lokalen geschossen. Zum Teil auf Personengruppen in Schanigärten. Ludwig sprach von sieben Schwerverletzten. Ein Passant sei getötet worden. Details wollte der Wiener Bürgermeister aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht nennen.

Die Wiener würden über Medien laufend informiert. Es gebe ein "sehr enges Zusammenspiel" zwischen der Exekutive und den Einrichtungen der Stadt Wien.

Kardinal Schönborn ruft zum Gebet für Opfer des Anschlags

Kardinal Christoph Schönborn hat zum Gebet für die Opfer des Anschlags in der Wiener Innenstadt und für die Einsatzkräfte aufgerufen. "In diesen dramatischen Stunden bete ich mit vielen anderen, die über die Medien die tragischen Ereignisse im Herzen unserer Stadt mitverfolgen, für die Opfer, die Einsatzkräfte und dass es zu keinem weiteren Blutvergießen kommt", sagte der Wiener Erzbischof laut Kathpress.

Schönborn zeigte sich "tief betroffen" von den Ereignissen und sagte: "Dass jetzt wieder Schüsse unmittelbar vor dem Stadttempel der Israelitischen Glaubensgemeinschaft gefallen sind, erinnert mich an das blutige Attentat auf die Synagoge im Jahr 1981. Was auch immer die Hintergründe für den Anschlag heute sein mögen, klar muss sein, dass blinde Gewalt durch nichts zu rechtfertigen ist."null

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(APA/Red)

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