Niki: Start- und Landerechte bleiben während Prüfverfahren aufrecht

Solange das Prüfverfahren läuft, behält die Fluglinie Niki ihre Betriebsgenehmigung.
Solange das Prüfverfahren läuft, behält die Fluglinie Niki ihre Betriebsgenehmigung. ©AP (Sujet)
Die insolvente Fluglinie Niki behält ihre Betriebsgenehmigung - und damit die wertvollen Start- und Landerechte - solange noch das Prüfverfahren durch das Verkehrsministerium läuft. Für dieses Verfahren gebe es keine Fristen, sagte Markus Pohanka, Sprecher der Austro Control, auf Anfrage.
Lauda zeigt Interesse
1.000 Mitarbeiter betroffen
Übernahme gescheitert
Flugbetrieb eingestellt
AUA aktiviert Ersatzflieger
Infos für Reisende
Niki-Arbeitnehmer können sich bewerben
Tausende sitzen fest
Übernahme durch Lauda?
Zukunft der Belegschaft ungewiss
AUA hilft bei Heimreise

Die Prüfung müsse entsprechend gründlich erfolgen. Das Prüfverfahren sei nach EU-Recht vorgesehen.

Insolvente Airline Niki behält vorerst Betriebsgenehmigung

Zuletzt hatte Niki-Betriebsrat Stefan Tankovits gesagt, es müssen binnen sieben Tagen ein Käufer für Niki gefunden werden, da sonst die Start- und Landerechte (Slots) verloren gingen. Der Air-Berlin-Generalbevollmächtigte Frank Kebekus wiederum hatte in Medien davon gesprochen, dass die Start- und Landerechte bis zum Jahresende nicht entzogen würden. Im Falle einer Einigung bis Jahresende rechne Kebekus damit, dass die Behörden dann “auch zwei, drei weitere Wochen Zeit” einräumen, um einen Verkauf auch rechtlich zu vollziehen.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Niki: Start- und Landerechte bleiben während Prüfverfahren aufrecht
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen