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Neue Radwege in Wien-Währing schaffen Verbindung von Pötzleinsdorf bis zum Gürtel

Die neuen Radwege schaffen einen Lückenschluss von Gersthof bis zum Aumannplatz.
Die neuen Radwege schaffen einen Lückenschluss von Gersthof bis zum Aumannplatz. ©Stadt Wien/Markus Wache
Die Radwege-Offensive in Wien schreitet voran. Seit 2022 wurden bereits über 37 km neue Radwege gebaut oder geplant, und mehr als 60 Mio. Euro wurden in den Ausbau investiert.
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Ein Höhepunkt des diesjährigen Ausbauprogramms der Radwege in Wien ist der Lückenschluss in der Währinger Straße zwischen Gersthof und Aumannplatz.

Neue Radwege in Wien-Währing und mehr Begrünung

Dort entstehen getrennte Radwege, die eine sichere und attraktive Verbindung von Pötzleinsdorf zum Gürtelradweg ermöglichen. Die Bewohner der Währinger Straße können sich zudem auf mehr Bäume, mehr Platz auf dem Gehsteig und insgesamt eine verbesserte Aufenthaltsqualität freuen. Die Arbeiten beginnen im Juli dieses Jahres, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 geplant.

Radweg: Gersthof - Aumannplatz ©Mobilitätsagentur Wien

"2022 haben wir unsere große Radweg-Offensive für Wien gestartet und seither ist auch in Währing viel passiert, etwa mit dem neuen Radweg vom Pötzleinsdorfer Schloßpark über die Pötzleinsdorfer und Gersthofer Straße bis in die Erndtgasse. Mit dem Radwege-Lückenschluss zwischen Gersthof und Aumannplatz setzen wir einen weiteren, wichtigen Meilenstein der Radweg-Offensive in Währing um und sorgen für eine qualitativ hochwertige Radverbindung auf einer der Hauptverkehrsachsen im Bezirk", so Wiens Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. "Wie immer sorgen wir unter dem Motto ‚Raus aus dem Asphalt‘ außerdem für mehr Begrünung - 19 neue Bäume bringen Beschattung und Kühlung im Sommer, zusätzliche Sitzmöglichkeiten und Trinkbrunnen laden zum Verweilen ein" so Sima weiter.

Bezirksvorsteherin von Währing freut sich über Lückenschluss durch neue Radwege

"Um das Radfahren als klimafreundliche Mobilitätsform zu fördern, braucht es durchgängige, attraktive und sichere Radverbindungen. Stadt und Bezirk arbeiten seit Längerem gemeinsam an einer durchgängigen Radverbindung quer durch Währing, von Pötzleinsdorf bis zum Gürtel. Was bisher noch fehlte, ist der Lückenschluss zwischen Aumannplatz und Gersthof - ich freu mich sehr, dass dieser nun realisiert wird! Die umfassende Begrünung wird die Währinger Straße erheblich aufwerten und fürs Zu-Fuß-Gehen und Radfahren wesentlich angenehmer und attraktiver machen," freut sich Bezirksvorsteherin Silvia Nossek.

Sichere Radverbindung durch neue Radwege in Währing

Seit dem Herbst 2022 ist es möglich, dass Radfahrer den neuen Radweg entlang der Pötzleinsdorfer Straße und Gersthofer Straße nutzen können. Anschließend führt eine verkehrsberuhigte Radroute über die Erndtgasse, Hockegasse, Alsegger Straße und Thimiggasse bis zum Bahnhof Gersthof. Im Jahr 2023 wurde auch der Abschnitt der Schulgasse bis zur Martinstraße fahrradfreundlich gestaltet, und zuvor schon der anschließende Abschnitt von der Martinstraße bis zur Klostergasse und von dort aus weiter zum Aumannplatz. Nun wird die letzte noch bestehende Lücke zwischen dem Aumannplatz und Gersthof geschlossen, um eine durchgängige, attraktive und sichere Radverbindung in Währing zu schaffen.

"Die Errichtung dieses baulich getrennten Radwegs ermöglicht nun bald angenehmes, sicheres Radfahren auf dieser bislang sehr unangenehm zu beradelnden Strecke. Der Lückenschluss ist von großer Bedeutung für alle, die von Pötzleinsdorf und Gersthof in die Innenbezirke gelangen möchten. Durch die Verbindung mit der fahrradfreundlichen Schulgasse wird es möglich sein, angenehm und sicher bis zum Gürtelradweg zu gelangen. Unser ehrgeiziger Ausbau der Fahrradinfrastruktur überzeugt zunehmend Menschen jeden Alters davon, dass das Fahrrad das ideale, gesunde und klimafreundliche Verkehrsmittel für ihre täglichen Wege und ihre Freizeitaktivitäten ist," sagt NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

Neue Radwege in Wien-Währing: Neue Bäume und breitere Gehsteige

Die Sommerferien 2024 werden genutzt, um den Abschnitt entlang der Hans-Radl-Schule umzusetzen. Anschließend folgt die Umsetzung zwischen Simonygasse und Gersthofer Straße, unter der S45-Brücke, in einer zweiten Phase. In diesem Bereich werden zwei Ein-Richtungs-Radwege eingerichtet. In der dritten Phase erfolgt dann die Umsetzung des Abschnitts zwischen Paulinengasse und Aumannplatz. Im Frühjahr 2025 ist die Verbindung zwischen Aumannplatz und Gersthof dann komplett, mit einer Länge von 520 Metern. Radfahrer*innen in Währing haben dann einen sicheren Radweg zur Verfügung, sowie zahlreiche neue Radabstellanlagen.

Auch Fußgänger in Währing werden zukünftig von mehr Platz profitieren können. Die Installation von Sitzmöbeln und Trinkbrunnen entlang der Strecke wird ihnen die Möglichkeit bieten, sich auszuruhen und abzukühlen. Durch die Verlagerung der parkenden Autos von den Gehsteigen, das Anpflanzen neuer Bäume und die Schaffung von Grünflächen wird das Gehen zu Fuß attraktiver gemacht. Im Rahmen der Umbauten werden entlang der Straßen insgesamt 19 neue Bäume gepflanzt, was dem Motto "Raus aus dem Asphalt" entspricht. Die bereits vorhandenen Bäume entlang des Gemeindebaus Währinger Straße 188-190 werden mit einer durchgängigen Grünfläche verbunden. Vor dem Eingangsbereich des Gemeindebaus entsteht ein ansprechender Aufenthaltsbereich durch das Hinzufügen von neuen Bäumen, einer gepflasterten Fläche, Sitzmöbeln und einem Trinkbrunnen. Um Platz für einen Radweg und Begrünung zu schaffen, wird der Verkehr in der Währinger Straße in diesem Bereich zukünftig nur noch in Richtung Stadt geleitet. Die Erfahrungen während der Wasserleitungsbaustelle 2018 haben gezeigt, dass diese Anpassung des Verkehrs gut funktioniert.

Informationsabend zu neuen Radwegen in Wien-Währing

Nach dem Gehsteig stadtauswärts wird ein Zweirichtungsradweg errichtet. Danach folgen Längsparkordnungen mit Baumstandorten, die Fahrspur für den Autoverkehr, erneut Längsparkordnungen mit Baumstandorten und schließlich der Gehsteig auf der linken Seite. Um die Verkehrswege im Stadtviertel mit dem Auto zu optimieren, werden die Einbahnen Weinhauser Gasse und Köhlergasse zwischen Währinger Straße und Gentzgasse umgekehrt. Im Bereich der Hans-Radl-Schule wird der Radweg aufgrund der bestehenden Bäume neben der Fahrspur verlaufen.

Bei der S45-Brücke werden die beiden Richtungen getrennt und als Einrichtungsradwege unter der Brücke geführt. Um mit dem Fahrrad stadtauswärts direkt geradeaus in die Thimiggasse zu fahren und somit in das verkehrsberuhigte Gersthofer Straßennetz zu gelangen, wird der Abschnitt der Thimiggasse auch für den Radverkehr in beide Richtungen geöffnet - dies gilt bereits für den Rest der Thimiggasse. Bezirksvorsteherin Silvia Nossek lädt interessierte Personen zu Informationsabenden über das Projekt ein: am 23.04.2024 und 24.04.2024 von jeweils 17 bis 19 Uhr im Amtshaus in der Martinstraße 100.

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(Red)

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