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Baustart für neue Radverbindung in Hütteldorfer Straße im April

Sima, Baurecht und Pipal-Leixner mit der neuen Radverbindung für die Hütteldorfer Straße.
Sima, Baurecht und Pipal-Leixner mit der neuen Radverbindung für die Hütteldorfer Straße. ©Christian Fürthner
Das nächste Projekt der Stadt Wien für bessere Fahrradwege in der Bundeshauptstadt steht bereits in den Startlöchern. Es ist geplant, eine 1,6 Kilometer lange sichere Radverbindung vom Gürtel bis zur Johnstraße einzurichten. Die Umsetzung beginnt schon im April.
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"Das größte Radwegeprogramm in der Geschichte der Stadt kann sich wirklich sehen lassen. Mit dem anstehenden Projekt in der Hütteldorfer Straße schaffen wir mit einem baulich getrennten Zwei-Richtungs-Radweg als Herzstück eine attraktive Verbindung vom 15. in den 14. Bezirk. Zugleich sorgen wir für mehr Begrünung mit 34 neuen Bäumen entlang der Route und schaffen 2.100 Quadratmeter zusätzlichen Grünraum!", so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Mehr Begrünung entlang der Radroute auf der Hütteldorfer Straße erfreut Bezirsvorsteher Baurecht

Die Fertigstellung dieses Radwegs ist bis Ende 2024 geplant. Ab 2025 wird der Ausbau der Ost-West-Achse durch den 14. Bezirk fortgesetzt. Die Hütteldorfer Straße ist eine wichtige Verkehrsverbindung, die den nördlichen Teil von Rudolfsheim-Fünfhaus in östlicher und westlicher Richtung durchläuft. Verkehrsknotenpunkte wie der Urban-Loritz-Platz sowie bekannte Landmarks wie die Wiener Stadthalle und der Meiselmarkt prägen die Hütteldorfer Straße, welche auch zahlreiche kleine Geschäfte, Nahversorger und Gastronomiebetriebe beherbergt.

"Ich freue mich über dieses Leuchtturmprojekt für unseren Bezirk. Darüber hinaus habe ich mich besonders für Begrünung entlang der Route eingesetzt. Mir ist wichtig, noch mehr Grünraum in unserem dicht verbauten Bezirk zu schaffen, um die Lebensqualität zu steigern und die sommerliche Überwärmung zu reduzieren. Mit all diesen Maßnahmen werten wir die Hütteldorfer Straße auf", so Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht.

"Sichere, baulich getrennte Radwege auf Hauptverkehrsrouten sind die Voraussetzung dafür, dass immer mehr Menschen das Fahrrad als rasches, gesundes und klimafreundliches Alltagsverkehrsmittel für sich entdecken. Durch die Schaffung einer modernen Radwegverbindung entlang der Hütteldorfer Straße sorgen wir aber nicht nur für mehr Sicherheit im Verkehr, sondern auch für eine nachhaltige Gestaltung unserer urbanen Räume in einer immer heißer werdenden Stadt", betont NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

Zwei-Richtungs-Radweg in Hütteldorfer Straße soll sichere Radverbindung schaffen

Die Radverbindung im nördlichen Bezirk ist bisher unvollständig und nicht ausreichend ausgebaut. Radfahrer haben bisher nur einen Mehrzweckstreifen vom Gürtel bis zur Huglgasse zur Verfügung. Ab dort müssen sie im gemischten Verkehr fahren, wenn sie nach Penzing wollen. Das wird sich jedoch bald ändern: Die Stadt Wien plant den Bau eines neuen, 3,5 Meter breiten und über 1,2 Kilometer langen separaten Zwei-Richtungs-Radwegs in der Hütteldorfer Straße vom Urban-Loritz-Platz bis zur Wurmsergasse. Von dort aus wird die Radverbindung über die verkehrsberuhigte Wasserwelt - entlang der Meiselstraße - bis zur Johnstraße führen. Dadurch entsteht zukünftig eine komfortable und sichere Radverbindung über eine Strecke von 1,6 Kilometern.

Mehr Grünflächen und neue Bäume bei Radverbindung für Hütteldorfer Straße

Durch diese Führung wurde eine ideale Lösung entdeckt, um die Aufenthalts- und Grünflächen der Wasserwelt zu umgehen und dadurch Konflikte mit Fußgängern und Passagieren des öffentlichen Nahverkehrs zu vermeiden. Außerdem wird eine reibungslose Anbindung an den 7. Bezirk in Richtung Stadtzentrum gewährleistet, indem die neue Fahrradverbindung über den Urban-Loritz-Platz bis zur Westbahnstraße erweitert wird.

Auch bei diesem Projekt werden die Umbauarbeiten an der Hütteldorfer Straße genutzt, um Flächen entlang der gesamten Strecke zu entsiegeln, zusätzlichen Grünraum zu schaffen und neue Bäume anzupflanzen. Sowohl die neu gepflanzten Bäume als auch die bereits vorhandenen Bäume werden automatisch bewässert. Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt sollen noch in diesem Jahr beginnen, während die Planungen für den restlichen Abschnitt in den 14. Bezirk laufen. Die Bauarbeiten dafür sollen im Jahr 2025 starten.

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(Red)

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