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Keine Blamage: Nein zum Freitesten kommt Regierung zugute

Die Regierung wird für ihre lückenhafte Kommunikation bezüglich Massentests und Impfungen kritisiert.
Die Regierung wird für ihre lückenhafte Kommunikation bezüglich Massentests und Impfungen kritisiert. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Laut Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle kann die Regierung froh über das Nein zum Freitesten von der Opposition sein, denn somit bleibe Türkis-Grün eine "Blamage" erspart.
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Die Regierung kritisiert die Opposition zwar für ihr Nein zum Freitesten aus dem Lockdown, aber die Opposition habe der Regierung da wohl "sogar einen Gefallen getan", meint die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle.

Denn viele Fragen - etwa der Kontrolle oder der Verfassungswidrigkeit - seien noch offen gewesen. "Die Blamage ist der Regierung erspart geblieben", Türkis-Grün habe "fast Glück gehabt mit diesem Einspruch", konstatierte Stainer-Hämmerle Montag in der "ZiB2".

Auch Kritik an Kommunikation der Regierung zur Corona-Pandemie

Sowohl Stainer-Hämmerle als auch der Gesundheitsökonom Thomas Czypionka übten Kritik an der Kommunikation der Regierung zur Pandemie. Die Transparenz sei "sehr lückenhaft" und auch in der Kommunikation und Information gebe es Mängel, stellte Czypionka etwa mit Blick auf die Impfungen oder die Massentests fest.

Bei der Impfstrategie würde Transparenz und Perspektive für viele fehlen, meinte Stainer-Hämmerle etwa unter Hinweis darauf, dass die Regierung Zahlen dazu nur einmal wöchentlich veröffentlichen wolle.

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(APA/Red)

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