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Terrassenareal "Libelle" im Wiener MQ wird offiziell eröffnet

Die Kosten für die Libelle im Wiener Museumsquartier betragen 7,5 Mio. Euro.
Die Kosten für die Libelle im Wiener Museumsquartier betragen 7,5 Mio. Euro. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Coronabedingt musste die Eröffnung der "Libelle" im Wiener Museumsquartier im April verschoben werden. Am Dienstagabend ist es nun soweit.
Neue "Libelle" im Wiener MQ
Eröffnung wurde verschoben
Glaswände bereits eingebaut

"Die Libelle ist gelandet" - Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zeigte sich am Dienstag über den Dächern des Museumsquartiers erfreut, dass das neue Terrassenareal am Dach des Leopold Museums nach Coronaverzögerungen nun eröffnet werden kann.

Der MQ-Co-Architekt Laurids Ortner hat einen Glasbau samt freizugänglicher Dachterrasse geschaffen, die einen herausragenden Blick auf die City bietet.

"Libelle" im Museumsquartier wird eröffnet: "Schönste Kulturterrasse"

"Es ist die schönste Kulturterrasse Österreichs", zeigte sich MQ-Direktor Christian Strasser am Vormittag vom neuen Standort überzeugt, der am Abend offiziell mit einem Festakt eröffnet wird: "Sie bietet in jedem Falle die schönste Aussicht auf die lebenswerteste Stadt."

Gestaltet wurde der geschwungene, vollverglaste Baukörper 25 Meter über Straßenniveau von Laurids Ortner. "Der Bau sieht natürlich nicht aus wie eine Libelle, aber die Assoziation...", umschrieb Ortner seine Konstruktionsidee: "Den Blick, den sie hier haben, den werden sie auf der ganzen Welt suchen müssen."

Er sei jedenfalls glücklich mit der Libelle, unterstrich Ortner: "Es ist ein Gesamtkunstwerk, das in dieser Form sicher seinesgleichen sucht." So haben die Künstlerinnen Brigitte Kowanz und Eva Schlegel bei der vertikalen Erweiterung des Museumsquartiers mitgewirkt. Kowanz hat für die offene Terrasse drei Lichtringe geschaffen, womit sie die dem Bau eingeschriebene Grundform aufnehme. "Es ist ein Dialog von dem sichtbaren und dem nicht-sichtbaren Konstruktionsprinzip", so Kowanz.

Kostenloser Zugang ohne Konsumationszwang

Schlegel wiederum hat unter dem Titel "veiled" auf die Glasfassade des Ortner-Baus als Lichtbrecher einen "abstrakten Faltenwurf" aus 2,4 Millionen Punkten gelegt, der die flirrende Qualität des Gebäudes beibehalten und zugleich als Sichtschutz fungieren könne. Überdies ist der Bau nun mit kleinen Glaspyramiden gespickt, in denen sich die Sonne fangen soll.

"Das Ganze ist nicht grell, nicht bling-bling - das wäre nicht das Museumsquartier", freute sich Hausherr Strasser. Dabei sei für ihn der kostenlose Zugang zum Areal zentral, der noch nicht einmal Konsumationszwang beinhalte: "Üblicherweise ist die Nutzung einer Dachterrasse nur wenigen Privilegierten vorbehalten." Diesen Weg wollte man nicht gehen: "Die Libelle ist ein Leuchtturm in diesem Ozean der Kunst und Kultur." Geöffnet ist die MQ-Erweiterung immer von 1. April bis 31. Oktober, jeweils von 10 bis 22 Uhr.

Dabei soll der Leuchtturm gleichsam auch ein Kommunikationspunkt des 21. Jahrhunderts werden, wie Leopold-Direktor Hans-Peter Wipplinger, auf dessen Dach sich die neue Anlage befindet, unterstrich: "Was für Wien um 1900 die Kaffeehäuser waren, das ist jetzt dieser Platz des Austausches."

Zugänglich mit einem eigenen Aufzug, betrugen die Kosten für die Libelle 7,5 Mio. Euro, die zur Hälfte aus MQ-Eigenmitteln stammen und zur anderen Hälfte durch künftige Mieteinnahmen gedeckt werden sollen. Die coronabedingte Verschiebung der Eröffnung von ursprünglich April auf heute, habe dabei keine zusätzlichen Kosten verursacht, wurde betont. Auf 1.350 Quadratmetern erstreckt sich das gesamte Areal nun, wovon alleine 970 Quadratmeter auf die eigentliche Terrasse entfallen.

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(APA/Red)

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