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ICE-Anschläge: Terrorverdächtiges Paar weiterhin in U-Haft in Wien

Das Terrorverdächtige Paar bleibt weiterhin in U-Haft in Wien.
Das Terrorverdächtige Paar bleibt weiterhin in U-Haft in Wien. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Die U-Haft über einen 42-jähhigen Iraker und seine Ehefrau wurden um vier Wochen verlängert. Sie sollen für terroristische Anschläge auf Bahnstrecken in Deutschland verantwortlich sein.
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Weitere Terrorverdächtige gefasst
U-Haft für Wiener Terrorpärchen

Das Wiener Landesgericht hat am Donnerstag die U-Haft über einen 42-jährigen Iraker und dessen Ehefrau um vier Wochen verlängert, denen terroristische Anschläge auf Bahnstrecken in Deutschland zugeschrieben werden. Die bisherigen Haftgründe – Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr – blieben aufrecht, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

ICE-Anschläge: Inlandsverfahren für terrorverdächtiges Paar

Am 7. Oktober 2018 wurde auf der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und München ein Stahlseil über die Bahngleise gespannt, zudem wurden mit Metallteilen verstärkte Holzkeile auf den Geleisen angebracht, um augenscheinlich einen Zug zum Entgleisen zu bringen. Ein ICE überfuhr die Hindernisse, wurde dabei aber nur leicht beschädigt. Im Dezember kam es bei Berlin zu einem ähnlichen Vorfall. Die Staatsanwaltschaft Wien geht davon aus, dass es nur aufgrund eines technischen Fehlers nicht zur beabsichtigten Tötung von Menschen gekommen ist.

Die Ermittlungen gegen das terrorverdächtige Paar dürften in Form eines Inlandsverfahrens fortgesetzt werden. Die deutschen Behörden sollen bisher die Auslieferung der beiden weder beantragt noch entsprechende Intentionen signalisiert haben, was die weitere Zuständigkeit der heimischen Justiz begründen würde. Der 42-Jährige war in seiner Wohnung in Simmering festgenommen worden. Er soll nach seiner Inhaftierung grundsätzlich die Tat gestanden, aber einen terroristischen Hintergrund seiner Handlungen sowie einen Tötungsvorsatz in Abrede gestellt haben. Seine Ehefrau machte nach ihrer Festnahme keine Angaben.

Zweites Paar: “Wir haben mit Terror nichts zu tun”

“Wir haben mit Terror nichts zu tun”, versicherten unterdessen ein 30 Jahre alter Iraker und dessen 27 Jahre alte Partnerin der “Presse” (Online-Ausgabe), die Ende März als vermeintliche Mitglieder einer Terror-Zelle rund um den 42-jährigen Iraker auf Basis eines Europäischen Haftbefehls in Tschechien festgenommen und an Österreich ausgeliefert wurden. Sie wurden mittlerweile mangels dringenden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt, die Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Terrorismusfinanzierung dauern allerdings an. Er habe mit der Terror-Miliz “Islamischer Staat” (IS) nichts am Hut, zitierte die “Presse” den 30-Jährigen: “Was ich mag, ist Fußball und spazieren gehen.”

(APA/Red)

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