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Handel fordert rasche Öffnungsschritte in Wien

Handel fordert Lockdown-Ende in Wien.
Handel fordert Lockdown-Ende in Wien. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Beim Handel herrschte ein Durchatmen über die geplanten Öffnungsschritte ab 19. Mai, insbesondere das Aufsperren in Gastronomie und Hotellerie lassen Zuversicht aufkommen.
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"Denn bei vielen Konsumenten erzeugt die Möglichkeit, zwischendurch einen Kaffee trinken zu gehen und einen Happen zu sich zu nehmen, die Lust an spontanen Zusatzeinkäufen, die der Handel braucht wie einen Bissen Brot", so Rainer Trefelik, Obmann der Bundesparte Handel.

Er rechnet mit Verweis auf eine aktuelle Studie der RegioData Research vor: Im Vorkrisenjahr 2019 erzielte der Einzelhandel durch inländische und ausländische Touristen noch Umsätze in der Höhe von 5,8 Mrd. Euro. Den Großteil des Umsatzes generierten ausländische Touristen mit mehr als 4,2 Mrd. Euro. Inländische Touristen erzeugten einen Umsatz von rund 1,6 Mrd. Euro. Im Corona-Jahr 2020 brach der Umsatz bei den Touristen von 5,8 Mrd. Euro auf rund 4,1 Mrd. Euro ein. "Nun gilt es, auch den Lockdown in Wien, wie geplant am 2. Mai zu beenden", fordert Trefelik.

Forderung nach Öffnung des Non-Food-Handels ab 3. Mai

In dieses Horn stößt auch der Handelsverband. Es müsse auch zu einer Wiedereröffnung des Non-Food-Handels in Wien ab 3. Mai kommen. "Besonders stark betroffen ist der Handel mit verderblichen Gütern, beispielsweise Gartencenter", so Handelsverband-Chef Rainer Will. Seit fast vier Wochen seien die Gartencenter im Osten Österreichs geschlossen, "diese Ungleichbehandlung ist europaweit einzigartig und überhaupt nicht nachvollziehbar".

Zur Regelung ab dem 19. Mai im Überblick: Im Handel ist eine Mindestfläche von 20 Quadratmeter pro Kunden vorgeschrieben. Es herrscht FFP2-Maskenpflicht, Sperrstunde ist spätestens 22:00 Uhr. Eintrittstests gibt es keine.

(APA/Red)

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