Wien entscheidet am Dienstag über Lockdown

Wie geht es in Wien nach dem 2. Mai weiter?
Wie geht es in Wien nach dem 2. Mai weiter? ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wien wird am kommenden Dienstag über die nächsten Schritte in Sachen Corona-Maßnahmen entscheiden - auch darüber ob der Lockdown mit 2. Mai endet oder nicht. Das hat ein Sprecher des Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) der APA auf Anfrage mitgeteilt.
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Für den Dienstagvormittag sind Beratungen mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich angekündigt. Anschließend will WIens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bekanntgeben, wie in Wien nach dem 2. Mai vorgegangen wird.

Noch bis 2. Mai Lockdown in Wien - Ludwig berät über weiteres Vorgehen

Bis zu diesem Tag gilt in Wien - und auch in Niederösterreich - noch ein strenger Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Geschäften. Der Bürgermeister hat am Freitagnachmittag im Rathaus bereits betont, dass er prinzipiell für eine Öffnung sei, er dabei aber vorsichtig vorgehen wolle. Somit ist auch eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen nicht völlig vom Tisch.

Rückkehr zum "soften" Lockdown nach 2. Mai?

Er hoffe, dass Wien ab 2. Mai zum "soften" Lockdown zurückkehren könne. Doch werde er das erst nach Beratungen mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich festlegen. Es sei darum nicht völlig auszuschließen, dass die aktuellen Maßnahmen verlängert werden. Die Zahlen in den Intensivstationen seien inzwischen zwar wieder besser, "aber leider noch nicht dort, wo ich sie mir wünschen würde".

Unsicherheit durch Virusmutationen

Zudem gebe es neue Virusmutationen, bei denen noch unklar sei, wie aggressiv diese tatsächlich seien. In die Gespräche mit den Fachleuten in Wien gehe er darum ergebnisoffen, versicherte Ludwig. Das gelte auch für die Zeit darüber hinaus. Er werde auch bei den vom Bund ermöglichten Öffnungsschritten ab Mitte Mai vorsichtig sein, kündigte er an.

Öffnungsschritte am 19. Mai - Ludwig in Wien zögerlich

In Wien dabei restriktiver vorzugehen, sei nicht ausgeschlossen. Ludwig fügte jedoch hinzu, dass er möglichst einheitliche Regeln in Österreich bevorzuge. Man solle aber nicht riskieren, dass durch eine zu rasche Öffnung etwa die Sommersaison im Tourismus gefährdet werde, warnte der Bürgermeister: "Nichts wäre schlimmer, als wenn man voreilige Öffnungsschritte setzen würde." Experten hätten vor allem darauf verwiesen, dass diese nicht gleichzeitig erfolgen sollten, damit die Ansteckungsgefahr nicht steige.

"Ich bin für Öffnungen. Ich bin allerdings für Öffnungen, die schrittweise, nachhaltig und intelligent durchgeführt werden", sagte Ludwig. Die Ankündigung der Öffnung so vieler Dinge gleichzeitig wäre eine große Herausforderung. Aber: "Der 19. Mai ist noch weit weg."

(APA/Red)

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