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EU-Parlament: Mölzer bringt geplante Rechtsfraktion in Gefahr

Mölzer stößt nun auch bei "Gesinnungskollegen" auf Ablehnung
Mölzer stößt nun auch bei "Gesinnungskollegen" auf Ablehnung ©APA (Sujet)
Angesichts der umstrittenen Aussagen des Europaabgeordneten Andreas Mölzer (FPÖ) haben nun die Schwedendemokraten mit dem Ausstieg aus der geplanten Rechtsfraktion im EU-Parlament gedroht. Die Bezeichnung "Negerkonglomerat" sei nicht tolerierbar, hieß es.
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Dies sagte der Abgeordnete Kent Ekeroth der schwedischen Zeitung “Expressen”. Mölzer solle deshalb in der künftigen Fraktion keine führende Funktion übernehmen, wie die “Presse” unter Berufung auf “Expressen” berichtete.

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Gegenüber der Online-Ausgabe des “Standard” meinte Ekeroth am Dienstag in einer kurzen Stellungnahme: “Ich habe vollstes Vertrauen, dass die FPÖ die Situation bestmöglich behandeln wird und wünsche ihnen alles Gute für die Wahlen.”

Pläne für die Rechtsfraktion

Die FPÖ plant gemeinsam mit den Schwedendemokraten, der französischen rechtsextremen Partei Front National (FN), der Partei der Freiheit (PVV) aus den Niederlanden, der Slowakischen Nationalpartei (SNS), dem Vlaams Belang aus Belgien und der italienischen Lega Nord eine gemeinsame Parlamentsfraktion nach den EU-Wahlen am 25. Mai zu gründen.

Um einen solchen Klub zu bilden, braucht es mindestens 25 Abgeordnete aus mindestens sieben der 28 EU-Staaten. Angesichts der jüngsten Wahlerfolge der rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien in Europa dürfte dies aber kein Problem sein.

Mehr zur EU-Wahl finden Sie hier.

(apa/red)

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