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Burgtheater - Prozess: Hartmann klagt auf finanzielle Entschädigung

Burgtheater: Prozess gegen Hartmanns Entlassung geht in nächste Runde
Burgtheater: Prozess gegen Hartmanns Entlassung geht in nächste Runde ©APA
Am Mittwoch, dem 24. und Donnerstag, dem 25. September findet am Wiener Arbeits- und Sozialgericht (ASG) der Prozess gegen den entlassenen Burgtheater-Direktor, Matthias Hartmann gegen sein ehemaliges Haus statt.  Hartmann bestreitet die Rechtmäßigkeit seiner Kündigung und klagt auf eine Entschädigung von bis zu zwei Mio. Euro.
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Im Zeugenstand sollen am ersten Prozesstag, der um 9.40 Uhr in Saal M beginnt, Matthias Hartmann, der zurückgetretene Bundestheater Holding-Chef Georg Springer sowie der Kontrollbank-Generaldirektor und ehemalige Kunstminister Rudolf Scholten befragt werden. Tags darauf folgen Einvernahmen von Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ), Rechtsanwalt Thomas Angermair, Holding-Prokurist Othmar Stoss und Kunstsektionsleiter Michael Franz.

Hartmann fristlos entlassen

Hartmann war am 11. März in Folge der Finanzaffäre an der Burg von Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) fristlos entlassen worden. Über seine Anwälte Georg Schima und Katharina Körber-Risak hatte er daraufhin Klage beim ASG einreichen lassen. Für ihn ist die Entlassung “unberechtigt” und “unwirksam”, zumal Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) der Abberufung zustimmen hätte müssen. In einer ersten Tagsatzung am 24. Juni unter dem Vorsitz von Kristina Heissenberger war unter regem Medieninteresse der weitere Prozessverlauf festgelegt worden.

Die von Hartmann verlangten rund zwei Millionen Euro setzen sich aus der Kündigungsentschädigung, offenen Gagen sowie Zahlungen aus seinem bis Ende August 2019 abgeschlossenen Vertrag zusammen. Für die Bundestheater-Holding war die Entlassung gerechtfertigt, weil Hartmann seit 2009 Kenntnis von der Schwarzgeldpraxis der bereits im November entlassenen kaufmännischen Direktorin Silvia Stantejsky gehabt und davon auch selbst profitiert habe.

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Das zweite Verfahren, das die Bundestheater gegen Hartmann angestrebt haben, ist derzeit geschlossen. In diesem Verfahren klagt das Burgtheater gegen die 2012 erfolgte Vertragsverlängerung von Hartmann. Hätte man vom Finanzdebakel bereits Kenntnis gehabt, wäre der Vertrag nicht verlängert worden, so die Position der Burg. Die erste Tagsatzung endete Ende Juni jedoch mit einer vorläufigen Schließung des Verfahrens.

Ebenfalls gegen ihre Entlassung kämpft Ex-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky. Die nächsten Tagsatzungen am ASG finden am 6. und 8. Oktober statt.

(APA)

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