Bub nach Rottweiler-Attacke in Wien verstorben: Das fordert jetzt der Vater

Der Vater des verstorbenen Kindes fordert eine generelle Leinen- und Beißkorbpflicht für Hunde.
Der Vater des verstorbenen Kindes fordert eine generelle Leinen- und Beißkorbpflicht für Hunde. ©pixabay.com (Sujet)
Der Vater des einjährigen Buben, der vergangene Woche nach einer Rottweiler-Attacke im Krankenhaus verstarb, meldete sich nun zu Wort. Er fordert eine generelle Leinen- und Beißkorbpflicht für Hunde in Wien.
Einjähriger nach Bissattacke verstorben
Hund wurde eingeschläfert
Hundebesitzerin war betrunken
Bub in Kopf gebissen

“Es ist ein Schmerz, den wir lebenslang tragen müssen”, so der Vater über den Tod seines einjährigen Sohnes, der am 27. September nach einer Bissattacke eines Rottweilers in Wien verstarb. Der Bub wurde in der Ziegelhofstraße in Wien-Donaustadt von einem Hund angefallen und in den Kopf gebissen. Die Besitzerin des Tieres war zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert, der Rottweiler war zwar angeleint, konnte sich aber losreißen.

Rottweiler attackiert Bub in Wien-Donaustadt: Vater spricht über Tod des Sohnes

“Es gibt genug Plätze in Wien, wo Hunde ohne Leine und Beisskorb frei herumlaufen können”, so der Vater im Telefoninterview. Er fordert zumindest auf der Straße eine generelle Leinen- und Beißkorbpflicht, und das für alle Hunderassen. Derzeit muss ein Hund an öffentlichen Orten in Wien entweder angeleint sein, oder einen Beißkorb tragen. Zusätzlich wird aufgrund des Vorfalls über eine 0,5-Promille-Grenze für Besitzer von Listenhunden nachgedacht.

(Red)

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