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Rottweiler biss Baby in Wien-Donaustadt: Besitzerin war betrunken

Das Baby erlitt bei dem Biss schwere Kopfverletzungen.
Das Baby erlitt bei dem Biss schwere Kopfverletzungen. ©pixabay.com (Symbolbild)
Am Montagabend wurde ein einjähriger Bub durch einen Hundebiss in Wien-Donaustadt lebensgefährlich verletzt. Bei dem Hund handelte es sich um einen Rottweiler, der sich plötzlich von seiner betrunkenen Besitzerin losriss und das Kind am Kopf packte.
Baby nach Hundebiss in Lebensgefahr

Der Bub, der mit seinen Großeltern unterwegs war, erlitt lebensbedrohliche Kopfverletzungen. Der Hund wurde der Besitzerin abgenommen.

Rottweiler riss sich von betrunkener Besitzerin los

Der Unfall ereignete sich gegen 20.15 Uhr in der Ziegelhofstraße in Wien-Donaustadt. Der kleine Bub war mit seinen Großeltern spazieren. Dabei schaukelten sie das Baby in ihrer Mitte an den Armen immer wieder spielerisch in die Höhe. Auf dem Gehsteig kam den drei Spaziergängern eine 48-Jährige entgegen. Die betrunkene Frau hatte einen Rottweiler an der Leine, der sich jedoch plötzlich mit der Leine von der Hand der Frau losriss. Der Hund packte das Kleinkind am Kopf und fügte ihm schwere Verletzungen zu. Laut Polizei erlitt das Kind eine zehn Zentimeter lange Wunde am Kopf. Angaben der Rettung zufolge biss der große Hund dem Kind in den Schädel, nicht ins Gesicht.

Einjähriger Bub erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen

Eine Zeugin schlug dem Hund mehrmals auf die Schnauze, um den Einjährigen zu befreien. Als das Tier von dem Buben abließ, band ihn die Hundebesitzerin mit der Leine an einen Baum. Das Kind wurde bis zum Eintreffen der Polizei und der Berufsrettung Wien von einer zufällig vorbeifahrenden Ärztin versorgt. Die Rettung brachte das verletzte Kind ins Krankenhaus. Dort befindet es sich weiterhin auf der Intensivstation, berichtete eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) am Dienstag.

Hund wurde nach Bissattacke in Wien abgenommen

Der Hund wurde der Besitzerin nach dem Wiener Tierhaltegesetz abgenommen und von der Tierrettung ins Tierquartier gebracht. Dort befindet er sich auf der Quarantänestation, berichtete eine Mitarbeiterin. Was mit dem Rottweiler weiter passiert, müsse die zuständige Behörde klären, hieß es.

Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) mussten im Jahr 2017 in Österreich rund 3.600 Personen nach einem Hundebiss im Krankenhaus nachbehandelt werden. Knapp 17 Prozent der durch Hundebisse Verletzten sind demnach unter 14 Jahre alt.

(APA/Red)

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