Floridsdorf-Bezirkschef Georg Papai: “Der Bezirk ist eine lebenswerte Metropole”

Georg Papai, Bezirksvorsteher von Floridsdorf, im VIENNA.at-Interview.
Georg Papai, Bezirksvorsteher von Floridsdorf, im VIENNA.at-Interview. - © Bezirksvorstehung Floridsdorf
Im Zuge der Wien-Wahl bat VIENNA.at die Bezirksvorsteher zum Interview. Georg Papai, Bezirkschef von Floridsdorf (SPÖ), sprach über seine geplanten Projekte und das “rote Wien”.

Seit 2014 ist Georg Papai Bezirksvorsteher des 21. Wiener Gemeindebezirks. Seitdem hat sich in Floridsdorf einiges getan. Mit VIENNA.at sprach er stolz über die kommenden Projekte, die Zusammenarbeit im Bezirk und das “rote Wien”.

Floridsdorfs Bezirksvorsteher Georg Papai im Interview

Was macht Ihren Bezirk aus?

Unser Floridsdorf ist ein wunderbarer Bezirk mit vielen starken, eigenständigen, historischen Dörfern. Diese Inseln der positiven Energie an Identität, Kultur und geselliger Gemeinschaft gilt es auch in Zukunft zu fördern und behutsam weiter zu entwickeln. Die Floridsdorferinnen und Floridsdorfer halten zusammen, sind zu Recht stolz auf ihren Bezirk und wer in Floridsdorf wohnt, möchte nicht mehr wegziehen. Floridsdorf bietet alle Dimensionen einer lebenswerten Metropole mit einer hervorragenden Infrastruktur, mit starken Grünoasen, vielen Naherholungsgebieten und einem stetig wachsenden Kulturangebot.

Was sind die wichtigsten Punkte in Ihrem Wahlprogramm zur Wien-Wahl? Welche Projekte sollen in den kommenden Jahren im Bezirk mit Ihrer Unterstützung umgesetzt werden?

  • Neue Impulse im Bezirkszentrum
  • Jedes Jahr eine neue Parkanlage errichten oder generalsanieren
  • Starker Einsatz für die Verbesserung der Öffis
  • Das Krankenaus Nord wird Europas modernstes Spital – und ein Motor für die
    Bezirkszentwicklung
  • Sicherheitsoffensive für das Bezirkszentrum

Jedoch gibt es noch einiges zu tun, keine Frage, mein nächstes großes Projekt ist der historische Schlingermarkt, ich möchte das Prinzip der Bürgerbeteiligung weiterführen. Im Jänner 2016 wird eine Arbeitsgruppe zu Revitalisierung des Schlingermarktes einberufen, es sind alle Interessierten, aber besonders die „Standler“ eingeladen sich einzubringen.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen Parteien im Bezirk?

Rund 80 Prozent aller Anträge werden einstimmig beschlossen, diese Zahl spricht für sich. Im Prinzip haben wir im Bezirksparlament eine gute Gesprächsbasis.

Rückblick: Was wurde in der letzten Legislaturperiode in Ihrem Bezirk umgesetzt? Auf welche Projekte sind Sie besonders stolz?

Große Bauprojekte wie der Neubau des Interspar-Gebäudes und die Blocksanierungsoffensive sind ein Grundbaustein meiner Initiative für neue Impulse im Bezirkszentrum, dazu gehört auch ein neues Beleuchtungskonzept für den historischen Wasserpark. Im Bezirkszentrum wurde unter anderem gratis WLAN installiert, neue Bepflanzungen vorgenommen und ein neues Sitzplatz- und Sauberkeitskonzept umgesetzt. Ungeachtet dessen ist das Thema Zusammenleben und Sicherheit eines der zentralen Anliegen, deswegen wurde ein Fair Play Team ins Leben gerufen und bauliche Verbesserungen wie mehr Licht wurden umgesetzt, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen und die Polizei zeigt mit verstärkten Kräften noch mehr Präsenz als bisher.

Wo sehen Sie Ihre Partei bei der Gemeinderatswahl 2015?

Das rote Wien ist jedem ein Begriff, das hat auch einen Grund und ich bin überzeugt, dass die Sozialdemokratie die bestimmende Kraft bleiben wird.

>> Alle Informationen zur Wahl finden Sie in unserem Special.

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