Währing-Bezirkschef Karl Homole: “Ich garantiere Mitbestimmung”

Währings Bezirksvorsteher Karl Homole stand VIENNA.at vor der Wien-Wahl Rede und Antwort.
Währings Bezirksvorsteher Karl Homole stand VIENNA.at vor der Wien-Wahl Rede und Antwort. - © ÖVP Währing
Vor der Wien-Wahl bat VIENNA.at die Bezirksvorsteher zum Interview. Karl Homole (ÖVP) spricht über die wichtigsten Punkte seines Wahlprogramms und garantiert vor allem eines – Mitbestimmung im Bezirk.

Seit 1990 ist Karl Homole (ÖVP) der Bezirksvorsteher in Wien-Währing und will auch bei der heurigen Bezirksvertretungswahl an der Spitze bleiben. Mit VIENNA.at sprach er über die wichtigsten Projekte nach der Wahl und was er seinen Wählern garantiert.

Währings Bezirksvorsteher Karl Homole im Interview

Was macht Ihren Bezirk aus?

Währing ist einer der lebenswertesten Bezirke überhaupt. Eine gute Nahversorgung, hohe Grünflächenanteile, wunderschöne Parkanlagen und vor allem die Gewissheit, dass man als Bürger gehört wird und mitreden darf.

Was sind die wichtigsten Punkte in Ihrem Wahlprogramm zur Wien-Wahl?

– Projekt „Spange Innerwähring“ – beendet die Behinderungen der Straßenbahn in der Währinger Straße, bringt breitere Gehsteige, schafft endlich eine sichere Radwegverbindung zwischen Gersthof und Gürtelradweg und diskriminiert Autofahrer trotzdem nicht.

– Gratis-Anrainerparken – bringt 2000 zusätzliche Parkplätze für Währinger Bürger

– Generationencampus Vinzenzgasse – Pflegekrankenhaus mit Ausbildungsschwerpunkt Pflegewissenschafte

– Und vor allem: Sicherung der Mitbestimmung der Währingerinnen und Währinger – Währing ist DER Mitbestimmungsbezirk, Rot-Grün fährt drüber, ich garantiere Mitbestimmung

Welche Projekte sollen in den kommenden Jahren im Bezirk mit Ihrer Unterstützung umgesetzt werden?

Spange Innerwähring, Gratis-Anrainerparken, Generationencampus Vinzenzgasse, Schulsanierungen

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen Parteien im Bezirk?

Die SPÖ ist ein verlässlicher Partner und trägt Verantwortung für den Bezirk bei der Budgeterstellung. Die Grünen machen Politik gegen die demokratischen Entscheidungen der Währingerinnen und Währinger und sind in einen destruktiven Populismus abgeglitten.  Die FPÖ hat sich die letzten fünf Jahre überhaupt nur ausgeruht. Ein Beispiel, von insgesamt 28 Sitzungen der Kinder- und Jugendparlamente in den letzten Jahren hat es die FPÖ nur ein einziges Mal (!) Wert gefunden dabei zu sein. Die geben zwar vor, für Kinder und Jugendliche zu sein, die Realität sieht aber anders aus.

Rückblick: Was wurde in der letzten Legislaturperiode in Ihrem Bezirk umgesetzt? Auf welche Projekte sind Sie besonders stolz?

Erhöhung der Verkehrssicherheit, zahlreiche Wünsche aus den Kinder- und Jugendparlamenten wurden auch umgesetzt, Schulsanierungen, Ausbau der direkten Demokratie und Sicherung der Mitbestimmung. Das Parkplatzproblem wäre ebenfalls schon längst gelöst, das ist aber am Widerstand der Grünen gescheitert.

Wo sehen Sie Ihre Partei bei der Gemeinderatswahl 2015?

Mit deutlichen Zugewinnen, um das Rot-Grüne Chaos und die Geldverschwendungspolitik zu beenden.

Alle Informationen zur Wahl finden Sie in unserem Special.

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