Der ESC-Countdown läuft: Erstes und zweites Halbfinale im Überblick

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Für Zoe geht es nun nach Stockholm.
Für Zoe geht es nun nach Stockholm. - © APA
Es dauert nicht mehr lange: Am Montag hebt der Flieger mit Österreichs heuriger Song-Contest-Hoffnung Zoe gen Stockholm ab. Und bereits am Dienstag wird die 19-Jährige um 11.20 Uhr das erste Mal auf der Bühne in der dortigen Globe Arena stehen. Wirklich ernst wird es dann am 10. Mai, wenn das 1. Halbfinale startet, bei dem sie mit Startnummer 12 ins Rennen geht.

Sie wird mit ihrem französischsprachigen Song “Loin d’ici” gegen 17 weitere Kandidaten antreten, die alle eines der zehn Tickets für das große Finale des Eurovision Song Contests 2016 wollen. Dieses geht am 14. Mai in der markanten halbrunden Halle im Stockholmer Süden über die Bühne.

Insgesamt treten im ersten und zweiten Song Contest Semifinale am 10. und 12. Mai 36 Acts an, um einen von 20 Plätzen im großen Finale zu ergattern. Dort treffen sie auf die fix qualifizierten Nationen Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien sowie den Veranstalter Schweden. Diese werden als kleine Regeländerung bereits in den Halbfinalen eine stärkere Rolle spielen und in dem Semifinale, in dem sie stimmberechtigt sind, außer Konkurrenz ihr Lied präsentieren.

ESC 2016 als großes “Come Together”

Das Motto des größten Musikwettbewerbs der Welt lautet heuer “Come Together” und schließt dabei nahtlos an den Wiener Vorjahresslogan “Building Bridges” an. Moderiert wird die Megaveranstaltung wieder von Schwedens Comedystar Petra Mede, die bereits durch die ESC-Ausgabe in Malmö 2013 führte – und von Vorjahressieger Mans Zelmerlöw, der hier gewissermaßen in die Fußstapfen von Conchita tritt.

Mit dem heutigen Montag starten im song-contest-verrückten Schweden auch gleich der Euroclub respektive das Euro Fan Cafe als Partylocation für den ESC-Tross. Hierzu dient ein temporärer Bau direkt vor dem königlichen Schloss, der 4.500 Menschen fasst. Untertags steht die Anlage allen offen, währen Abends das Ganze in einen Nachtclub für Akkreditierte verwandelt wird. Und zwischen 6. und 14. Mai ist am zentralen Kungsträdgarden das heurige Eurovision Fan Village als Partymeile in Betrieb.

Die offizielle Eröffnungsfeier ist dann für den 8. Mai angesetzt, wenn alle 42 Länderdelegationen über den Roten Teppich vor dem Stockholmer Rathaus paradieren. In der dortigen Blauen Halle wird dann Bürgermeisterin Karin Wanngard gemeinsam mit dem ESC-Supervisor Jon Ola Sand und ESC-Producer Martin Österdahl die Veranstaltung leiten.

Die Startreihenfolge der beiden Semifinale:

1. Semifinale (10. Mai):

1. Finnland: Sandhja mit “Sing It Away”                
2. Griechenland: Argo mit “Utopian Land”               
3. Moldawien (Republik Moldau): Lidia Isac mit “Falling Stars”
4. Ungarn: Freddie mit “Pioneers”                 
5. Kroatien: Nina Kraljić mit “Lighthouse”                 
6. Niederlande: Douwe Bob mit “Slow Down”             
7. Armenien: Iveta Mukuchyan mit “LoveWave”                
8. San Marino: Serhat mit “I Didn’t know”                
9. Russland: Sergey Lazarev mit “You Are The Only One”               
10. Tschechien: Gabriela Gunčíková mit “I Stand”             
11. Zypern: Minus One mit “Alter Ego”                
12. Österreich: Zoe mit “Loin d’ici”               
13. Estland: Jüri Pootsmann mit “Play”               
14. Aserbaidschan: Samra mit “Miracle”            
15. Montenegro: Highway mit “The Real Thing”              
16. Island: Greta Salóme mit “Hear Them Calling”                    
17. Bosnien-Herzegowina: Dalal & Deen feat. Ana Rucner and Jala mit “Ljubav Je”     
18. Malta: Ira Losco mit “Walk on Water”                   

2. Semifinale (12. Mai):

1. Lettland: Justs mit “Heartbeat”   
2. Polen: Michał Szpak mit “Color Of Your Life”     
3. Schweiz: Rykka mit “The Last Of Our Kind”    
4. Israel: Hovi Star mit “Made of Stars”   
5. Weißrussland: Ivan mit “Help To Fly”
6. Serbien: ZAA Sanja Vučić mit “Goodbye”     
7. Irland: Nicky Byrne mit “Sunlight”  
8. Mazedonien: Kaliopi mit “Dona”
9. Litauen: Donny Montell mit “I‘ve been waiting for this night”  
10. Australien: Dami Im mit “Sound Of Silence”
11. Slowenien: ManuElla mit “Blue and Red”
12. Bulgarien: Poli Genova mit “If Love Was A Crime”  
13. Dänemark: Lighthouse X mit “Soldiers Of Love”
14. Ukraine: Jamala mit “1944”  
15. Norwegen: Agnete mit “Icebreaker”
16. Georgien: Nika Kocharov & Young Georgian Lolitaz mit “Midnight Gold”   
17. Albanien: Eneda Tarifa mit “Fairytale”   
18. Belgien: Laura Tesoro mit “What’s The Pressure”

>>Song Contest 2016: Alle Teilnehmer und Songs mit Videos

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