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Wirtschaftsprüfer beraten über AUA-Rettung

Ohne positive Fortbestehensprognose steht die Fluglinie vor der Insolvenz.
Ohne positive Fortbestehensprognose steht die Fluglinie vor der Insolvenz. ©APA (Sujet)
Die Zukunft der AUA liegt auch in den Händen von Wirtschaftsprüfern. Sollte die Fortbestehungsprognose des AUA-Vorstands nicht ausreichen, droht der Fluglinie die Insolvenz.
Flugbetrieb frühestens ab Juni
Mitarbeiter wegen ungewisser Zukunft besorgt
Insolvenz nicht ausgeschlossen
AUA streicht 1.100 Stellen

Bei der österreichischen Lufthansa-Tochter AUA stehen entscheidende Tage bevor. Am Montag beraten die Wirtschaftsprüfer, ob die Pläne des AUA-Vorstands für eine Fortbestehensprognose reichen.

Senken sie den Daumen, droht im schlimmsten Fall die Insolvenz. Zwei Tage später, am Mittwoch, tagt dazu der Aufsichtsrat der größten heimischen Fluggesellschaft.

Positive Prognose für Fortbestand der AUA nötig

Die AUA verhandelt derzeit mit Regierung über Staatshilfen von 767 Mio. Euro. Auch von Belegschaft und Partnern wie dem Flughafen Wien werden Kostenschnitte verlangt.

Die Businesspläne der AUA-Führung sind darauf ausgerichtet, dass der Neustart noch heuer, idealerweise im Sommer, erfolgt und dann in den nächsten Jahren langsam, aber stetig Normalität am Himmel über Europa einkehrt.

Die AUA hat ihren Linienflugbetrieb am 19. März eingestellt und ist seither nur mehr für Sonderflüge abgehoben. Darin wird sich vorerst auch nichts ändern: AUA hebt jedenfalls nicht vor dem 8. Juni ab.

Gewessler sieht keine schnelle Einigung über Hilfspaket

Eine rasche Einigung bezüglich AUA-Staatshilfe scheint sich nicht abzuzeichnen. Klima- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) sagte am Montag, die Gespräche mit der AUA würden voranschreiten. "Das heißt aber nicht, dass diese Gespräche heute, morgen oder übermorgen zu einem Abschluss kommen können."

Es brauche ein Gesamtpaket, auch was den Klimaschutz betrifft, stünden noch Herausforderungen an. Die Fortbestandsprognose der Wirtschaftsprüfer werden man beurteilen, sobald diese vorliegt. Man bereite sich auf mehrere Optionen und Szenarien vor, so Gewessler.

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(APA/Red)

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