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Wiener schoss nach Kündigung seinen Chef mit Gewehr nieder: Prozess startet

Spurensicherung nach der Schuss-Attacke
Spurensicherung nach der Schuss-Attacke ©APA
Ein 44-Jähriger muss sich am Freitag am Wiener Landesgericht wegen versuchten Mordes verantworten. Weil der Iraner am 22. Mai 2013 von seinem Chef entlassen worden war, feuerte er am nächsten Tag mit einem Gewehr auf seinen ehemaligen Arbeitgeber, der nur durch Glück überlebte.
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Der Vorgesetzte des Schützen dürfte sein Leben einer Ladehemmung der Waffe sowie einem mutigen Angestellten verdanken, der den Angreifer mit einem Werkzeug niederschlug.

Angeklagter wollte Chef erschießen

In seiner ersten Vernehmung hatte der Blitzschutzmonteur laut Anklage zugegeben, dass er seinen Chef erschießen wollte. Zudem habe er Kabelbinder eingepackt, um ihn zu fesseln und zu quälen.

Doch noch in der selben Einvernahme korrigierte er sich, dass er ihn nur schwer verletzen habe wollen. Dennoch hatte er weiterhin repetiert und auf sein Opfer gezielt, nachdem dieses bereits mit einem Brustkorbtreffer am Boden lag.

(apa/red)

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