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Wiener Opernball 2024 steht vor der Tür: Ausblick auf den "Ball der Bälle"

Der 66. Wiener Opernball geht am 8. Februar 2024 über die Bühne. Im Bild: Der Ballsaal im Jahr 2014.
Der 66. Wiener Opernball geht am 8. Februar 2024 über die Bühne. Im Bild: Der Ballsaal im Jahr 2014. ©APA/HERBERT NEUBAUER (Symbolbild)
Zwei Tage trennen Österreich noch vom Wiener Opernball 2024. Mit dabei: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Lugners Stargast Priscilla Presley.
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Die Vorbereitungen auf den 66. Wiener Opernball am Donnerstag laufen auf Hochtouren: Seit Dienstag 6.30 Uhr werken rund 500 Arbeiterinnen und Arbeiter daran, das Innere des Hauses in einen prachtvollen Ballsaal zu verwandeln. Die größte Herausforderung für die eingespielte Truppe ist die Zeit, denn bis zur Generalprobe am Mittwochabend muss die Oper fertig sein.

Als erstes wird im Inneren der Oper das Parkett aufgebaut. Rund 170 der zwei Quadratmeter großen Platten müssen für die Veranstaltung verlegt werden. Um die Neigung des Zuschauerraumes auszugleichen, wird darunter eine Art Gerüst aufgebaut, damit in der Ballnacht eine ebene Tanzfläche bereit steht. Parallel werden die Bühnenlogen errichtet. Besonders der Antransport der Bühnenlogencontainer kann sich schwierig gestalten. Diese werden - ebenso wie die Parkettböden und diverse Verkleidungselemente - in einem Depot im niederösterreichischen Petronell aufbewahrt und extra für die Ballveranstaltung herbeigekarrt. "Aber das Wetter ist gut und es ist nur wenig Verkehr", sagte Harald Gepp von der Gebäudeverwaltung.

Wiener Opernball mit Änderung

Eine Änderungen gibt es bei der Verpflegung des Besucherinnen und Besucher: Aus der "Chrystal Bar" wurde heuer die "Number One-Bar", wo es den eigens für den Ball kreierten "Franz Mule"-Drink gibt. Untergebracht ist die Bar in den Räumlichkeiten der Garderobe. "Eigentlich bringt der Raum alles mit, was ein Raum nicht haben darf - er ist zu hoch und zu groß, aber wir haben ein tolles Team und eine relativ lange Vorbereitungszeit", sagte Maryam Yeganehfar vom Opernball-Komitee.

Relativ fix ist inzwischen die Gästeliste: Als Staatsoberhaupt wird Bundespräsident Alexander Van der Bellen dem Event die Ehre erweisen. Neben seiner Ehefrau wird das Staatsoberhaupt seinen montenegrinischen Amtskollegen Jakov Milatović zu Gast haben. Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) kommt mit Estlands Premierministerin Kaja Kallas zum Event.

Oliver Pocher am Wiener Opernball

Bei den Promi-Gästen hat mit dem deutschen Unternehmer Markus Deussl ein neuer Player das Parkett betreten. In seiner Loge werden Schauspieler Franco Nero, Comedian Oliver Pocher und Barde Heino Hof halten. Zudem kündigte Manager Helmut Werner einen weiteren Gast an, den er am Mittwoch bekannt geben will. Richard Lugner bringt heuer Priscilla Presley zum Fest, die bereits am Montagnachmittag in Wien gelandet ist. Den freien Dienstag wollte die Ex-Frau zu einem Spaziergang in der Innenstadt nutzen, samt Besuch des Mozarthauses und des Stephansdom. "Wenn sie nicht zu müde ist", wie Lugner der APA sagte.

Eröffnet wird der Opernball heuer mit Elina Garanca und Piotr Beczala von zwei Superstars. Auf dem Programm stehen u. a. die Barcarolle aus Les Contes d'Hoffmann, die Polonaise aus Eugen Onegin, Arien aus Carmen und Don Carlos sowie Agustín Laras Granada. Selbst für Künstler dieser Größe ist der Auftritt an dem Abend besonders. "Es ist ja kein Engagement im üblichen Sinne, sondern eine Einladung, einen ganz speziellen Abend gemeinsam zu gestalten, gemeinsam ein Fest zu feiern. Sie geht an besondere Freunde des Hauses und sie wird sehr gerne angenommen", sagte Direktor Bogdan Roščić der APA.

Tanzschule Santner für Eröffnungswalzer verantwortlich

Zum vierten Mal ist die oberösterreichische Tanzschule Santner unter der Leitung von Maria Angelini-Santner und Christoph Santner für die Choreographie des Jungdamen- und Jungherren-Komitees verantwortlich - ebenso für den Komitee-Einzug sowie den Eröffnungswalzer. Swarovski steuerte für die Debütantinnen erneut die einzigartigen Tiaras als Kopfschmuck bei.

Der Ball setzt neuerlich auch eine soziale Note: Jeder Besucher und jede Besucherin leistet "durch einen unverhandelbaren Aufschlag" seinen Beitrag dazu - und zwar mit dem Erwerb der Eintrittskarten (Aufschlag von 35 Euro pro Ticket) und der Konsumation am Ball (zehn Prozent Aufschlag auf die Gastronomie). Mit dem Geld wird erneut "Österreich hilft Österreich" unterstützt, eine von ORF und den führenden Hilfsinstitutionen getragene Initiative, die in Not geratenen Menschen hilft. Vergangenes Jahr wurden 600.000 Euro überwiesen.

ORF: Weichselbraun, Knoll, Vogl führen durch Opernballabend

Im ORF führen wieder Mirjam Weichselbraun, Andi Knoll und Teresa Vogl durch den Opernballabend. Sie werden erstmals von Seitenblicke"-Redakteurin Marion Benda unterstützt. Für den Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

(APA/Red)

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