Wiedereröffnung für kleine Geschäfte mit "sehr, sehr schleppendem" Start

Auch nach der gesamten Handelsöffnung am 2. Mai nur langsame Normalisierung erwartet.
Auch nach der gesamten Handelsöffnung am 2. Mai nur langsame Normalisierung erwartet. ©APA/dpa/Felix Kästle
Nach dem Corona-Shutdown durften kleine Handelsbetriebe ihre Geschäfte wieder öffnen. In den vergangenen sieben Tagen hat es allerdings noch keinen großen Umsatzschwung gebracht.
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"Für die kleinen Geschäfte ist es sehr, sehr schleppend losgegangen", sagte WKÖ-Handelsobmann Peter Buchmüller zur APA. Viele würden nur 10 bis 20 Prozent der Normalerlöse erzielen.

Kleine Händler warten auf Öffnung des gesamten Handels und der Gastro

Die kleinen Händler warten auf die Öffnung des gesamten Handels und der Gastronomie. Dies soll die dringend notwendige Frequenz in die Einkaufsstraßen und Einkaufszentren bringen. Der WKÖ-Handelsobmann rechnet nur mit einer langsamen Normalisierung. "Das wird das ganze Jahr dauern." Es werde auch davon abhängen, wie sich der Tourismus, die Gastronomie und die Einkaufszentren entwickeln.

Auch der Handelsverband sieht einen verhaltenen Start der Geschäfte. In den vergangenen sieben Tagen seien "sehr stark lebensnotwendige Produkte gekauft" worden, sagte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will zur APA. Die erste Woche mit geöffneten Geschäften sei gut für Baumärkte, Buchhändler, Brillenfachgeschäfte, Sportartikelhändler, Spielwarenbetriebe und Papierwarenläden gelaufen. Verhaltene Nachfrage habe es in den Mode- und Schuhgeschäften und in Elektroläden gegeben.

Auch nach 2. Mai keine rasche Normalisierung erwartet

Nach dem 2. Mai erwartet der Handelsverband-Geschäftsführer auch keine rasche Normalisierung. "Der Konsument wird nicht rasch die Ausgaben rauffahren. Die Kaufkraft hat sich durch den volkswirtschaftlichen Schock verändert." Zuletzt gab es 560.000 Arbeitslose in Österreich und für 870.000 Arbeitsplätze wurde Kurzarbeit beantragt.

Beide Handelsvertreter machen sich über die Liquiditätslage der Betriebe Sorgen, sollten die staatlichen Hilfen zu langsam fließen. Vor allem die kleineren Modehändler könnten schnell in finanzielle Probleme kommen, weil sie derzeit auf der Frühjahrs- und Sommerware sitzen und bereits für den Herbst und Winter vorbestellen müssen.

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(APA/Red)

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