Wahlwerbung: Wir sind doch nicht blöd!

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Von Johannes Huber: Die Stadt Wien habe allein im August mehr als zwei Millionen Euro für Werbung ausgegeben, berichtete VIENNA.AT. Ein Schelm, wer glaubt, dass das in einem Zusammenhang mit der Gemeinderatswahl am 11. Oktober steht.
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Stadt Wien ist Werbekaiser

Zumal der Informationswert der Inserate begrenzt ist: „Mehr Wien zum Leben“, heißt es da beispielsweise. Oder: „Wiener leben günstiger.“ Die Wien Holding beruhigt uns alle wiederum, dass die Sicherung unserer Arbeitsplätze ihre Aufgabe sei. Das ist schön und gut. Doch wem dienen diese Botschaften? Wie gesagt: Ein Schelm, wer davon ausgeht, dass all das den Eindruck vermitteln soll, in der Bundeshauptstadt sei alles supertoll – und dass das wiederum unsere Wahlentscheidung beeinflussen wird. Wir sind doch nicht blöd, wir durchschauen das!Fakt ist jedenfalls, dass wir die meisten Inserate letzten Endes selbst bezahlen dürfen: Immerhin handelt es sich um Einrichtungen und Tochterunternehmen der Stadt, die von Steuern, Abgaben, Gebühren und dergleichen leben. Unserem Geld also.

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