Inserate-Watch für den Monat Juli: FPÖ und Grüne geben am wenigsten aus

Von Marc Springer
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Screenshots von Inseraten, die im Juli geschaltet wurden.
Screenshots von Inseraten, die im Juli geschaltet wurden.
Zurückhaltend haben die FPÖ und die Grünen im Juli in Bezug auf Ausgaben für Inserate- und Promotion-Berichte agiert. Das zeigt die unabhängige Auswertung von Observer.at. Einsame Spitze bleibt die Stadt Wien mit Ausgaben in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro

Stand 6. August 2015: Ausgaben für Inserate gesamt

Die meisten Schaltungen. Die höchsten Ausgaben. Die Stadt Wien liegt auch im Juli bei den Ausgaben für Anzeigenwerbung und Promotion-Berichte unangefochten an der Spitze. 1.827.456,17 Euro kosteten insgesamt 139 Werbeschaltungen. Auf Platz zwei folgen mit der SPÖ die Parteifreunde des amtierenden Bürgermeisters Michael Häupl. 174.594,82 Euro waren den Sozialdemokraten 41 Inserate wert. Wirtschaftlicher hat da die ÖVP agiert. Für 42 Werbeeinschaltungen mussten “nur” 140.085,89 Euro bezahlt werden.

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FPÖ und Grüne sparten im Juli

Gut verhandelt hat offensichtlich die FPÖ: Sieben Schaltungen schlagen in den Bezirkszeitungen mit 3.840,18 Euro zu Buche. Dabei fällt auf, dass HC Strache & Co. vor allem in Wien Favoriten Werbung machten. Noch weniger gaben die Grünen aus. Nur zwei Inserate wurden von der Partei in Auftrag gegeben. Die Grünen scheinen dabei ihre Zielgruppe vor allem in Parks zu vermuten. “Mehr Grün – Parks öffnen” und “Yoga im Arne Carlsson Park” – diese zwei Werbeschaltungen kosteten nur 1.379,01 Euro.

“Heute” vor “Krone”

Von den Ausgaben für Inserate haben am meisten “Heute”, “Kronen Zeitung Wien”, “Österreich Wien” und “Kurier Wien” profitiert. Mit 568.301,76 Euro heimste das auflagenstarke Gratis-Blatt “Heute” am meisten Euro ein – noch vor der Print-Schwester “Kronen Zeitung Wien”: 362.518,54 Euro wurden hier für Inserate ausgegeben. Auf Platz 3 folgt dann die Wien-Ausgabe von “Österreich” mit 252.317 Euro.


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