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Studie: Übertragung von Coronavirus vor allem beim Sprechen möglich

Sprechen in einem geschlossenen Raum produziert laut einer Studie tausende Tröpfchen, die minutenlang verbleiben - so wird das Coronavirus rasch übertragen
Sprechen in einem geschlossenen Raum produziert laut einer Studie tausende Tröpfchen, die minutenlang verbleiben - so wird das Coronavirus rasch übertragen ©Pixabay (Sujet)
Einer aktuellen Studie aus den USA zufolge könnte das Coronavirus möglicherweise vor allem beim Sprechen übertragen werden. Denn die dabei ausgestoßenen Tröpfchen bleiben minutenlang im Umlauf.
So wird das Coronavirus übertragen
Stoffmasken entsprechen chirurgischem Schutz

Wie eine am Mittwoch im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America" (PNAS) veröffentlichte Untersuchung zeigt, können beim Sprechen ausgestoßene Mikrotröpfchen in einem geschlossenen Raum mehr als zehn Minuten lang in der Luft bleiben.

Studie: Testperson sagte immer wieder "Stay healthy"

Die Forscher des National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) ließen für die Studie eine Testperson in einem umschlossenen Raum 25 Sekunden lang laut den Satz "Stay healthy" (bleib gesund) wiederholen. Ein in den Raum projizierter Laser beleuchtete die Tröpfchen, wodurch sie sichtbar gemacht und gezählt werden konnten. Im Durchschnitt blieben die Tröpfchen zwölf Minuten lang in der Luft.

Jede Minute Sprechen produziert 1.000 Tröpfchen mit Coronavirus

Angesichts der bekannten Konzentration des Coronavirus im Speichel gehen die Wissenschafter davon aus, dass jede Minute lauten Sprechens mehr als 1.000 virusbelastete Tröpfchen produzieren kann, die acht Minuten oder länger in einem geschlossenen Raum in der Luft hängen bleiben.

Leises Sprechen bedeutet weniger Tröpfchen-Übertragung

Dieselben Forscher hatten in einer im April veröffentlichten Studie beobachtet, dass leiseres Sprechen weniger Tröpfchen produziert.

Sollte sich das Ausmaß der Ansteckungsgefahr durch Sprechen bestätigen, könnte dies die schnelle Ausbreitung des Virus erklären. Zugleich würden Empfehlungen in vielen Ländern wie auch Österreich für das Tragen von Gesichtsmasken wissenschaftlich untermauert.

(apa/red)


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