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Strache könnte Wiener Bezirksrat werden

Gute Chancen: Das Team HC Strache könnte es in mehrere Bezirksparlamente schaffen.
Gute Chancen: Das Team HC Strache könnte es in mehrere Bezirksparlamente schaffen. ©APA/HANS PUNZ
Der Einzug in den Wiener Gemeinderat ist dem Team HC Strache mit Heinz-Christian Strache als Spitzenkandidat bei der Wien-Wahl nicht geglückt, der ehemalige Vizekanzler könnte allerdings Wiener Bezirksrat werden.
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Laut den aktuellen Hochrechnungen nach der Wien-Wahl ist Strache mit seiner neuen Partei, dem Team HC Strache, an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Allerdings könnte er Bezirksrat werden, falls er dies möchte. Denn die Partei wird wohl in einigen Bezirksparlamenten vertreten sein.

Auszählung der Briefwahlstimmen läuft noch

Noch gibt es keine Mandatszuteilungen, da auch die Auszählung der Briefwahlstimmen noch nicht abgeschlossen ist. Die Mandatsverteilung wird erst dann errechnet, wobei Faktoren wie die Anzahl der Wahlberechtigten und die Wahlbeteiligung berücksichtigt werden. Eine Eintrittshürde wie auf Gemeindeebene gibt es für die Bezirke aber jedenfalls nicht.

Team HC Strache hat noch "nichts beratschlagt"

Eine Entscheidung ist in der Partei aber noch nicht gefallen. "Wir haben da noch gar nichts beratschlagt", sagte der Generalsekretär des Teams, Christian Höbart, am Montag auf APA-Anfrage. Man wisse noch nicht, wo es wie viele Mandate geben werde. Erst wenn dies bekannt sei, werde man entsprechende Entscheidungen treffen. Auch sei noch unklar, in welchen Bezirksvertretungen man nur über einzelne Bezirksräte verfügen werde und wo man auf Klubstärke komme, gab Höbart zu bedenken.

Einzug als Bezirksrat in 16 Bezirken möglich

Das Team Strache wird voraussichtlich in 16 der 23 Bezirksvertretungen je ein bis drei Mandate (insgesamt 29) erhalten. Das geht aus der jüngsten SORA-ORF-Mandatsprognose für die Bezirksvertretungswahlen inklusive Briefwahlstimmen hervor. Sollte Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache also tatsächlich Bezirksrat werden wollen, könnte er dies in einem dieser 16 Bezirke - darunter auch sein Heimatbezirk Landstraße - tun.

Denn Abgeordneter im Landtag und Gemeinderat wird der Ex-Vizekanzler und frühere FPÖ-Chef aller Voraussicht nach nicht werden. Seine neue Liste wird die für einen Einzug nötige Fünf-Prozent-Hürde nicht schaffen. Darüber hinaus dürfte sich auch auf Bezirksvertretungs-Ebene kein Mandat in den Bezirken 4 bis 9 und 18 ausgehen.

Auch andere kleine Listen, die es wienweit probiert haben und auf Gemeinderats- und Landtagsebene nicht reüssieren konnten, werden in Bezirksvertretungen einziehen. Das KPÖ-Bündnis LINKS etwa erkämpfte ebenfalls in 16 Bezirken - anders als Strache vor allem im innerstädtischen Bereich - je ein bis zwei Mandate (insgesamt 18). BIER kommt laut Prognose in zwölf Bezirken auf je ein Mandat, die Partei SÖZ rund um Ex-Pilz-Abgeordnete Martha Bißmann kann sieben Abgeordnete in sechs Bezirksparlamente entsenden.

(APA/Red)

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