Steiermark-Wahl 2019: Spitzenkandidaten gaben ihre Stimmen ab

Am heutigen Sonntag gaben vier der sechs Spitzenkandidaten ihre Stimme ab.
Am heutigen Sonntag gaben vier der sechs Spitzenkandidaten ihre Stimme ab. ©APA/ERWIN SCHERIAU
Am heutigen Sonntag schritten vier der sechs Spitzenkandidaten im Zuge der steirischen Landtagswahl zur Wahlurne. Trotz trübem Wetter zeigten sich die Spitzenkandidaten eher positiv gestimmt.
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Die Spitzenkandidaten im Porträt

Bei zumeist trübem Wetter und Temperaturen zwischen 4 und 15 Grad Celsius schritten am Sonntag vier der sechs Spitzenkandidaten zur Stimmabgabe bei der steirischen Landtagswahl. LH Hermann Schützenhöfer (ÖVP) betonte seinen Willen zur Zusammenarbeit, LHStv. Michael Schickhofer (SPÖ) sprach u.a. von einer "leidenschaftlichen und motivierten Sozialdemokratie".

LH Schützenhöfer: "Zwei Stimmen jedenfalls für ÖVP"

Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenschützer (ÖVP) ist am Sonntag um 9.30 Uhr im Ausbildungszentrum in seinem Heimatbezirk Graz-Andritz erschienen, um seine Stimme abzugeben. "Zwei Stimmen jedenfalls für die ÖVP", sagte Schützenhöfer, in Begleitung seiner Ehefrau Marianne, offenbar in bester Sonntagslaune. Er und die ÖVP wollten weiter den LH stellen, für ihn heiße führen auch zusammenführen: "Ich suche die Zusammenarbeit." Zu den Wahlaussichten meinte er: "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben."

SPÖ-Schickhofer wählte "Zukunft"

LHStv. Michael Schickhofer hat seine Stimme in Begleitung seiner Frau Ulrike in Baierdorf im oststeirischen Anger abgegeben. Der SPÖ-Chef zeigte sich locker: "Es geht mir richtig gut, nach dem letzten Schichtbier gestern habe ich einmal richtig durchschlafen können und überraschenderweise ist der Gregor (sein Sohn, Anm.) auch später gekommen, also ich gehe ausgeschlafen in den Tag." Insgesamt sei er positiv gestimmt: "Über acht Wochen habe ich eine Sozialdemokratie erlebt, die so motiviert und leidenschaftlich unterwegs war. Wir haben viel von den über 100.000 Hausbesuchen mitgenommen und jetzt sind die Steirerinnen und Steirer am Zug." Beim Einwerfen seines Stimmzettels in die Wahlurne unterstrich er vor Medien: "Ich verrat's euch: Ich habe Zukunft gewählt."

FPÖ-Kunasek nach Stimmabgabe mit "gutem Gefühl"

FPÖ-Spitzenmann Mario Kunasek traf zu Mittag in seinem - noch - Wahllokal - in Gössendorf südlich von Graz ein, mit seiner Frau und seinem Sohn, den Kunasek im Kinderwagen vor sich her schob. Die junge Familie ist ja mittlerweile nach Graz-St. Peter übersiedelt, aber wahltechnisch ging sich die Stimmabgabe am neuen Wohnort noch nicht aus. Kunasek sagte, er habe ein gutes Gefühl, es sei eine gute Wahlbewegung gewesen. "Aber abgerechnet wird am Schluss. Wir sind motiviert, Verantwortung zu übernehmen, egal, was rauskommt", so der Spitzenkandidat. Man habe im Wahlkampf alles gegeben.

KPÖ-Spitzenkandidatin nervös und hoffnungsvoll

KPÖ-Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler zeigte sich am verregneten Wahlsonntag vor ihrem Wahllokal nervös und hoffnungsvoll zugleich. "Nervös sind wir sehr. Die Stimmung in den letzten Tagen war sehr gut. Jetzt müssen wir aber schauen, ob es sich ausgeht. Ich hoffe es sehr", so Klimt-Weithaler, die von einer ihrer Töchter begleitet wurde. Nach der Stimmabgabe wollte die KPÖ-Spitzenkandidatin noch zu ihrer zweiten Tochter fahren, sich dann zu Hause noch einmal ausruhen und dann am Nachmittag ins Büro in den Landtagsklub fahren.

Die Spitzenkandidaten von Grünen und NEOS, LAbg. Sandra Krautwaschl und der Grazer Gemeinderat Niko Swatek, hatten bereits am Freitag vorige Woche am vorgezogenen Wahltag in Gratwein-Straßengel (Bezirk Graz-Umgebung) bzw. in Graz ihre Stimmen abgegeben.

(APA/Red)

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