Seestadt Aspern: Neuer Stadtteil in Wien wird Forschungsprojekt

Die Seestadt gilt als Musterprojekt für ganz Österreich.
Die Seestadt gilt als Musterprojekt für ganz Österreich. ©vienna.at
Anhand konkreter Gebäude in der Seestadt Aspern in Wien soll erforscht werden, wie eine "Smart City" funktioniert. Untersicht werden die Bereiche Energienutzung sowie CO2-Emissionen und deren Einsparungsmöglichkeiten.
Lokalaugenschein im Oktober 2013
Lokalaugenschein im März 2014
Fotos aus der Seestadt Aspern
"Kranensee"

Die Initiative wird vom Klima- und Energiefonds mit 3,7 Millionen Euro gefördert. Federführend verantwortlich ist die Aspern Smart City Research GmbH (ASCR) als Konsortialführerin, Projektpartner sind unter anderem Siemens, die Wien Energie oder das Austrian Institute of Technology.

Seestadt Aspern wird unter die Lupe genommen

Sie werden ein auf drei Baufeldern angelegtes Testgebiet unter die Lupe nehmen. Dort sind ein Kindergarten bzw. eine Volksschule, ein Studentenwohnheim und Wohnungen geplant. Erforscht wird mithilfe realer Daten nicht nur, wie Energie optimal und effizient eingesetzt werden kann. Vielmehr ist auch vorgesehen, zu prüfen, wie Gebäude oder ganze Wohnblocks selbst produzierten Strom (etwa durch Photovoltaik, Anm.) dem Niederspannungsnetz zur Stabilisierung zur Verfügung stellen oder am Strommarkt gewinnbringend verkaufen können.

Smart City-Projekt als Aushängeschild

Die Forschungsergebnisse sollen nicht nur in der Seestadt einsetzbar sein, sondern auch in anderen Regionen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. “Das Smart-City-Projekt Aspern ist ein weiteres internationales Aushängeschild für Österreich. Es verbindet Wissenschaft und Praxis und wird zeigen, wie Städte in Zukunft tatsächlich funktionieren können und wie die Einwohnerinnen und Einwohner ihr Leben in der Stadt aktiv mitgestalten können”, so Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds. (APA)

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