Schwer verletztes Baby in Wien: Kinder und Mutter werden nun betreut

Schwer verletztes Baby in Wien: Misshandlungsverdacht hat sich nicht bestätigt
Schwer verletztes Baby in Wien: Misshandlungsverdacht hat sich nicht bestätigt ©APA (Sujet)
Das Wiener Jugendamt will sich intensiv um eine Jungfamilie mit zwei Monate alten Zwillingen kümmern, nachdem eines der Babys mit Schädelbruch und Gehirnblutung ins AKH gekommen war.
Ermittlungen wegen Misshandlungen
Misshandlungsverdacht hat sich nicht bestätigt

Im Fall der Jungfamilie mit zwei Monate alten Zwillingen hat das Wiener Jugendamt (MA11) nun die weitere Vorgehensweise festgelegt und sich für die Unterbringung der Mutter und der beiden Kinder in einer Mutter-Kind-Einrichtung entschieden. Hier sollen die Eltern ab der nächsten Woche während rund zwei Monaten in ihren Kompetenzen geschult werden.

Schwer verletztes Baby in Wien

Nachdem eines der beiden Babys mit Schädelbruch und Gehirnblutung ins Wiener AKH gekommen war, wurde im zuge der Ermittlungen ein anfänglicher Misshandlungsverdacht vom Leiter der Kinderklinik nicht bestätigt. Nun sollen die Kinder und die Mutter intensiv betreut werden. Der Vater wird während dieser Zeit zwar nicht in der Betreuungsstelle wohnen, aber sehr wohl in die Schulung eingebunden werden, sagte Herta Staffa vom Wiener Amt für Jugend und Familie. L

aut MA11 waren die 19 und 22 Jahre alten Eltern im Umgang mit ihren Kindern unsicher. Sie hatten das verletzte Baby vergangene Woche in die Notaufnahme gebracht. Auch der Bruder des verletzten Babys wurde ins AKH gebracht und eingehend untersucht worden. Beide Säuglinge werden laut AKH-Sprecherin Karin Fehringer kommende Woche entlassen. Von der Polizei noch weitere Erhebungen durchgeführt, die Ermittler stehen weiterhin in Kontakt zu den behandelten Ärzten und auch die Eltern sollen erneut befragt werden, sagte Michaela Rossmann von der Pressestelle der Landespolizeidirektion.

(Red./APA)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 9. Bezirk
  • Schwer verletztes Baby in Wien: Kinder und Mutter werden nun betreut
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen