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Regierung berät mit Intensivkoordinatoren über Lage

Regierung berät mit Intensivkoordinatoren über aktuelle Corona-Lage.
Regierung berät mit Intensivkoordinatoren über aktuelle Corona-Lage. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Am Donnerstag berät sich die Bundesregierung mit den Intensivkoordinatoren der Länder, um sich einen Überblick über die aktuelle Lage zu verschaffen.
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Oster-Lockdown im Osten in Kraft

Unmittelbare Corona-Maßnahmen aus dem Treffen dürfte es nicht geben. Die Bundesländer außerhalb der Ost-Region werden über die Oster-Feiertage die bei ihnen geltenden Regelungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht verschärfen. Der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuz Gerry Foitik fordert dagegen einen längeren Lockdown.

Lage auf Intensivstationen: Geteilte Meinung über schärfere Corona-Maßnahmen

Auch wenn das Gesundheitsministerium zuletzt ebenfalls für härtere Maßnahmen eintrat und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) eine weitere Verlängerung der Coronavirus-Maßnahmen in der Bundeshauptstadt sichtlich nicht für unwahrscheinlich hält, scheint das aktuell nicht die Mehrheitsmeinung zu sein. Auf ÖVP-Seite wird mit Prognosen argumentiert, wonach die Intensivstationen bis Mitte des Monats in den Ländern außerhalb der Ost-Region nicht an ihre Grenzen kommen würden.

Anstiege in Tirol und Oberösterreich prognostiziert

Wesentliche Anstiege würden nur in Tirol und Oberösterreich prognostiziert, doch auch dort bliebe man deutlich unter den Belagszahlen vom vergangenen Herbst. Für die Steiermark, Salzburg, Vorarlberg und Kärnten rechneten die Experten mit einem sehr geringfügigen Anstieg. Heute wird Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ebenso wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) persönlich beim Online-Gespräch mit den Intensivkoordinatoren teilnehmen.

Foitik plädierte indes im Ö3-"Wecker" dafür, mit einem harten Lockdown für kurze Zeit die Zahlen deutlich zu senken und dafür dann das Wirtschaften wieder zu ermöglichen: "Derzeit ist diese kurze Zeit wahrscheinlich vier bis sechs Wochen lang." Einen wochenlangen Lockdown light wolle niemand, der helfe gesundheitlich wenig und schade der Wirtschaft sehr.

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(APA/Red)

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