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Partielle Reisewarnung für Spanien ausgesprochen

Nur das spanische Festland ist von der Reisewarnung betroffen.
Nur das spanische Festland ist von der Reisewarnung betroffen. ©pixabay.com
Österreichs Regierung spricht eine partielle Reisewarnung für Spanien aus. Die Warnung tritt ab Montag in Kraft, betroffen ist das spanische Festland. Die Inselgruppen Balearen und Kanaren sind ausgenommen.
Reisewarnung für Urlaubsgebiete in Spanien

Aufgrund der "epidemiologischen Entwicklungen" im Zusammenhang mit dem Coronavirus wird die österreichische Regierung ab Montag eine partielle Reisewarnung für Spanien aussprechen. Das teilte das Außenministerium am Donnerstag der APA mit. Die Reisewarnung tritt am Montag um 0.00 Uhr in Kraft und gilt für das spanische Festland. Ausgenommen sind die Balearen und Kanaren.

Warnung vor Reisen nach Spanien

Auf der Iberischen Halbinsel sind demnach alle spanischen Provinzen betroffen. Es werde ausdrücklich vor Reisen auf Spaniens Festland gewarnt, hieß es. Keine Reisewarnung wurde vorerst für die Balearischen Inseln (u.a. Mallorca, Menorca und Ibiza) sowie die Kanarischen Inseln (u.a. Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria) ausgesprochen.

Weiters wurde seitens des Außenamtes in Wien betont: "Reisende, die sich momentan auf dem spanischen Festland aufhalten oder durch das spanische Festland zurückreisen, müssen aufgrund der bevorstehenden Novellierung der Verordnung des Gesundheitsministeriums beachten, dass ab Montag, 10. August, bei der Rückkehr nach Österreich ein negativer Test auf SARS-CoV2 vorgelegt werden muss."

Über 300.000 Coronafälle in Spanien

Spanien zählt in Europa zu den am stärksten von der Coronakrise betroffenen Ländern. Laut Johns Hopkins Universität wurden bisher knapp 306.000 Coronafälle bestätigt, fast 28.500 Personen sind mit oder an dem Virus gestorben.

Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) gilt derzeit aufgrund der globalen Ausbreitung des Coronavirus für 31 Staaten: Neben den EU-Ländern Portugal, Schweden, Bulgarien und Rumänien sind dies Ägypten, Albanien, Bangladesch, Weißrussland (Belarus), Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, die Republik Moldau ,Russland, Senegal, Serbien, Südafrika, die Türkei, die Ukraine und die USA. Außerdem gibt es eine partielle Reisewarnung für die chinesische Provinz Hubei. Weltweit gilt weiterhin zumindest der Reisehinweis der Stufe 4 ("Hohes Sicherheitsrisiko"), von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird abgeraten.

Wegen der stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Spanien hatte das deutsche Auswärtige Amt bereits Ende Juli vor touristischen Reisen in drei Regionen Spaniens gewarnt. Betroffen von der formellen Reisewarnung sind dem deutschen Außenamt zufolge Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra, nicht aber Mallorca und auch nicht die Kanaren. Das britische Außenministerium hatte eine für das spanische Festland geltende Reisewarnung ebenfalls Ende Juli auch auf die Balearen und Kanaren ausgeweitet.

Immer mehr Reisewarnungen für Österreicher

Mit der Reisewarnung für das spanische Festland wird die Liste möglicher Reiseländer für Österreicher wird wieder kürzer. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen in vielen Landesteilen Spaniens hat das Außenministerium am Donnerstag erneut eine Teilreisewarnung für das Land ausgesprochen. Diese war erst am 21. Juni, etwas später als für die meisten anderen EU-Staaten, wieder aufgehoben worden.

Im Folgenden ein Überblick über die derzeit geltenden REISEWARNUNGEN für Österreicher:

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gelten Reisewarnungen für 32 Staaten bzw. zwei Teilregionen weltweit. In Europa sind das neben dem spanischen Festland die EU-Länder Bulgarien, Rumänien, Portugal und Schweden sowie Albanien, Bosnien-Herzegowina, der Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, die Republik Moldau, Russland, Serbien, die Türkei, die Ukraine und Weißrussland (Belarus).

Außerhalb Europas

Außerhalb Europas warnt das Außenministerium wegen der Pandemie weiterhin vor Reisen nach Ägypten, Bangladesch, Brasilien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, in den Iran, Mali, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Peru, Philippinen, Senegal, Südafrika und in die USA sowie in die chinesische Provinz Hubei.

Abgesehen von der Pandemie warnt das Außenamt außerdem vor Reisen nach Afghanistan, in den Irak, in den Jemen, nach Libyen, nach Niger, Somalia, in den Südsudan, nach Syrien und in die Zentralafrikanische Republik. Grundsätzlich rät das Außenministerium aufgrund der Coronakrise "dringend von allen nicht notwendigen" Auslandsreisen ab.

Eine Reisewarnung berechtigt zu einem kostenlosen Storno einer gebuchten Reise. Eine Reisewarnung ist aber kein Reiseverbot. Sollte allerdings eine Rückholaktion aus einer Region oder einem Land durchgeführt werden, wo es eine ausdrückliche Reisewarnung gibt, können die Reisenden an den Konsularkosten beteiligt werden.

(APA/red)

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