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Parkpickerl in Wien: Währinger stimmten in Befragung dagegen

Die Währinger haben sich gegen das Parkpickerl entschieden.
Die Währinger haben sich gegen das Parkpickerl entschieden. ©APA/Sujet
In den letzten beiden Wochen fand in Wien 18  eine Bürgerbefragung zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Bezirk statt. Die Währinger votierten mit 64% an negativen Stimmen mit einem deutlichen Nein.
In Meidling ist es fix
Parkpickerl in Hernals

Während es in einigen Bezirken zu einem Ja für das Parkpickerl kam (mehr Informationen dazu hier), zeigt sich Wien-Währing abweisend. Die Bürgerbefragung zur Einführung (innerhalb der Bezirksgrenzen und dem Straßenzug Hermann-Pacher-Weg – Scheibenbergstraße – Möhnergasse) wurde am Freitag ausgezählt – mit einem negativen Ergebnis: 64% der Befragten Personen im 18. Bezirk votierten mit Nein. Es wurden 32.262 Befragungsbögen versendet. Die Beteiligung lag bei 49,1 Prozent. 5.673 Personen bzw. 35,8 Prozent der Befragten votierten mit Ja, 10.145 dagegen.

Bezirksvorsteher Karl Homole zeigte sich in einer Aussendung zufrieden: “Die Beteiligung von 49 % ist sensationell und zeigt einmal mehr das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an direkter Mitbestimmung.”

Weiters setzt er einen Appel: “Wenn man bedenkt, dass rund 75 % der Befragten unterhalb der Gersthofer Straße, also in dichtverbauten Gründerzeitvierteln, wohnen, ist dieses Ergebnis eine klare Absage an die Parkpickerlpläne zu werten. Man sollte nicht von oben herab Maßnahmen gegen den Willen der Mehrheit zwangsverordnen. Ich warne auch die Bezirksgrünen, sich über den Willen der Währingerinnen und Währinger hinwegzusetzen.”

64 Prozent lehnen Parkpickerl in Währing ab 

“Angesichts des eindeutigen Votums gegen die Einführung des Parkpickerls in Währing ist Rot-Grün und insbesondere Stadträtin Vassilakou aufgefordert die Meinung der Bürgerinnen und Bürger endlich zu Kenntnis zu nehmen. Die Devise kann nur lauten: Zurück an den Start”, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion zum Ergebnis der Bürgerbefragung in Währing.

Auch von den Grünen folgte promt eine Antwort zu dem Ergebnis: “Wir werden genau beobachten, wie sich die Einführung des Parkpickerls im 16. und 17. Bezirk auf die Parkplatzsituation in Währing auswirkt, insbesondere auf die schon jetzt betroffenen Bezirksteile in Gürtelnähe”, so Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Grünen Wien.

“Sollte sich in den Monaten nach Einführung des Parkpickerls im 16. und 17. Bezirk zeigen, dass zunehmend Teile von Währing als Park&Ride Parkplatz fürs Wiener Umland genutzt werden, wird die Bezirksvorstehung verkehrspolitische Maßnahmen diskutieren müssen”, unterstreicht Maresch weiters.

Die Ablehnung des Parkpickerls in Währing ist laut Wirtschaftskammer Wien unter den Wirtschaftstreibenden des Bezirks noch deutlicher ausgefallen. Demnach sprachen sich bei einer Umfrage der Kammer 80 Prozent der Unternehmer gegen die Einführung des Parkpickerls aus. “Für mich ist die Debatte über das Parkpickerl im 18. Bezirk damit endgültig vom Tisch”, sagte Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien.

Parkpickerl: Noch nicht überall entschieden

Noch keine Entscheidung in Sachen Parkpickerl gibt es in zwei Bezirken: Kommende Woche wird in Penzing die Entscheidung fallen, ob das Parkpickerl kommt oder nicht. Im Zuge einer Bezirksvertreter-Sondersitzung, die ebenfalls am Donnerstag stattfindet, soll der Beschluss dafür oder dagegen gefasst werden. Fix ist allerdings bereits, dass es keinesfalls eine flächendeckende Pickerlpflicht im 14. Bezirk geben werde.

Bereits fix ist, dass das Parkpickerl in Meidling, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals kommt. Bis spätestens Ende März sollen dann alle noch ausstehenden Beschlüsse vorliegen. Danach werden die genauen Grenzziehungen festgelegt. Der Starttermin für die Ausweitung mit 1. Oktober ist festgelegt.

Sechs Bezirke – Simmering, Hietzing, Döbling, Floridsdorf, die Donaustadt und Liesing – haben bereits beschlossen, auch in Zukunft keine Parkgebühren einzufordern.

(Red./APA)

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