Novavax-Impfstoff soll noch heuer in Österreich verimpft werden

Beim Novavax-Impfstoff wird ein künstlich hergestelltes Protein des Coronavirus verimpft.
Beim Novavax-Impfstoff wird ein künstlich hergestelltes Protein des Coronavirus verimpft. ©REUTERS
Der Novavax-Impfstoff NVX-CoV2373 soll laut der Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit noch diese Woche seine Zulassung erhalten. Im besten Falle sei er so noch in diesem Jahr in Österreich erhältlich.
Novavax stellt Antrag auf Zulassung
Österreicher sollen nicht auf Totimpfstoffe warten

Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, rechnet damit, dass der neue Proteinimpfstoff NVX-CoV2373 des US-Pharmaunternehmens Novavax in den kommenden Tagen zugelassen und im besten Falle noch im Dezember nach Österreich geliefert wird.

"Ein zusätzlicher Impfstoff wird sehr bald unser Portfolio erreichen", spricht Reich den US-Impfstoff an, der vor allem die impfskeptische Bevölkerung erreichen soll.

Novavax weder mRNA- noch Vektor-Impfstoff

Das Novavax-Produkt ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff - wie die Präparate von Biontech und Moderna - noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson. Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 besteht.

Boosterimpfung, Omikron-Impfstoff erwartet

Dennoch sei es wichtig, sich bereits jetzt impfen oder boostern zu lassen und nicht auf den neuen Impfstoff zu warten. Sieben Millionen Impfstoff-Dosen lagern momentan in Österreich.

Auch einen angepassten Omikron-Impfstoff erwartet Reich. Dieser käme zu den jetzigen Impfdosen noch dazu und könnte im Laufe des nächsten Jahres ausgerollt werden. Eine Immunisierung mit Erst-, Zweit- und Boosterimpfung dürfte aber bereits eine Grundimmunisierung vor der neuen Variante bringen.

(APA/red)


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